Aktivitäten der Feuerwehr 2017

Ein Notfall passiert und jetzt? - 03. & 04.11.2017

Auch im zweiten Halbjahr bot Lehrrettungsassistent Dirk Weißmann wieder einen Erste Hilfe Kurs für die Walldorfer Feuerwehrangehörigen an. Neben den Grundlagen wie Verbände anlegen, Notruf absetzen oder die Herzlungenwiederbelebung wurde auch auf die Besonderheiten für die Feuerwehr eingegangen. Hierzu zählt zum Beispiel die spezielle Ausstattung des Notfallrucksacks, der Umgang mit dem Spineboard oder auch der Einsatz eines automatischen externen Defibrillator (AED). Nach zwei lehrreichen Tagen sind die Kameradinnen und Kameraden wieder fit für den nächsten Notfall sein, der hoffentlich so schnell nicht kommt.

KD

Herzlichen Glückwunsch, Erwin Mayer - 29.10.2017

Als die Feuerwehr Walldorf noch nicht einmal Einsatzfahrzeuge hatte wurde Erwin Mayer bereits Mitglied in der Feuerwehr, das war 1947. Gemeinsam mit Willi Gruber, der ebenfalls mit ihm und sieben weiteren, leider mittlerweile verstorbenen Männern in diesem Jahr in die Feuerwehr eintrat, wurde Erwin Mayer im April 2017 bereits für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Walldorf geehrt. Am letzten Wochenende im Oktober feierte er nun seinen 90. Geburtstag zu dem der Ausschuss und der Spielmannszug herzlich gratulierten. Erwin Mayer selbst ließ es sich nicht nehmen auch die Uniform anzulegen, um seine Gäste zu begrüßen. Die Feuerwehr Walldorf wünscht Erwin Mayer alles Gute und vor allem Gesundheit.

CH

Atomare, biologische & chemische Gefahren - 19.10.2017

Wenn gefährliche Stoffe und Güter austreten, ist die Feuerwehr gefragt. In Walldorf gibt es den Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess). Dieser wird von spezialisierten Kräften der Feuerwehr Walldorf besetzt und fährt in weite Teile des Rhein-Neckar-Kreises. Um den Umgang mit den verschiedenen Messgeräten aufzufrischen galt es am Übungsabend des Messtrupps zunächst die Geräte vom Fahrzeug zu holen und den Kategorien atomar, biologisch und chemisch zuzuordnen. Anschließend wurden diese reihum erläutert. Zum Abschluss wurde der Umgang mit diesen aufgefrischt und die Geräte wieder verstaut.

KD

Kerwemontag - 16.10.2017

Bei bestem Kerwewetter öffneten sich die Tore des Walldorfer Feuerwehrhauses bereits am späten Vormittag für die ersten hungrigen Gäste. Dank der strahlenden Sonne füllten sich auch die Tische und Bänke vor der Halle sehr schnell und das sollte sich bis zum Ende des stimmungsvollen Abends nicht mehr ändern. Wie schon im vergangenen Jahr ließen die Grombacher auf der Bühne nichts anbrennen und sorgten mit passender Musik dafür, dass überall in der Halle gesungen und getanzt wurde. Auch der traditionelle Auftritt der Stobblhobblä Guggemusig aus Forst war wieder ein Höhepunkt des Abends. Die Feuerwehr Walldorf freut sich über das rege Interesse und die vielen Besucher an diesem Tag, darunter auch Abordnungen der drei Partnerfeuerwehren aus Gersbach, Kronshorst und Freeport und Umgebung. Bis zum nächsten Jahr...

CH

Grundlagen für den Brandeinsatz - 28.09. & 05.10.2017

Bei den letzten beiden Übungen zum Thema Brandbekämpfung wurden die Grundlagen geübt und in einer Einsatzübung umgesetzt. Ein wesentlicher Bestandteil war das richtige Stellen von Leitern, sowie das sichere Auf- & Abbauen. So wurde auch bei der Einsatzübung an der Schillerschule die Schiebeleiter gestellt. Es wurde angenommen, dass es zu einem Kellerbrand mit vermisster Person im Technikraum kam. Durch eine starke Rauchentwicklung seien eventuell Personen auf das Dach geflüchtet. Während die Trupps im Gebäude das richtige Vorgehen zur Brandbekämpfung üben konnten, beschäftigten sich die Kräfte draußen mit dem Thema Leiterstellen und Atemschutzüberwachung. Nach erfolgreichem Übungsende wurde noch eine Nachbesprechung durchgeführt, um in bestimmten Punkten noch besser zu werden.

KD

Wasserförderung über lange Wegstrecken - 23.09.2017

Als am Samstag um 14 Uhr die Piepser gingen, wussten die Kameraden aus Reilingen und Walldorf bereits, dass es sich um eine Alarmübung handelte. Es sollte die Wasserförderung über lange Wegstrecken geübt werden. Hierzu wurde an einem Objekt an der Leimengrube ein Brand einer Halle mit Überschlag auf die benachbarte Halle sowie drei vermissten Personen angenommen. Die Wasserversorgung wurde neben dem nahen Hydranten insbesondere aus dem 1,6km entfernten Bach aufgebaut. Durch die hohe Menge an benötigtem Wasser ist dies unerlässlich. Ziel dieser Übung war es herauszufinden, wie der Aufbau der Wasserversorgung funktioniert und wie das Zusammenspiel mit der benachbarten Feuerwehr Reilingen gelingt. Die nun gewonnen Erkenntnisse fließen in die weiteren Ausarbeitungen ein, um stetig unsere Maßnahmen im Ernstfall optimieren zu können. Ein herzliches Dankeschön gilt auch unserem Kameraden Achim Frey für die Nutzung seiner Räumlichkeiten, ebenso der Jugendfeuerwehr für das Simulieren der vermissten Personen. Im Anschluss an die Übung spielten die Spielmannszüge beider Wehren gemeinsam, bevor der Nachmittag bei frisch gegrillten Steaks und Würstchen sowie kühlen Getränken ausklang.

KD

FW-Oldtimertreffen Wiesloch - 16.09.2017

Anlässlich des 50. Jubiläums der Jugendfeuerwehr Wiesloch und der Oldtimerausstellung 'Oldies im Park' der Freunde historischer Fahrzeuge Wiesloch trafen sich am Samstag knapp 20 historische Feuerwehrfahrzeuge auf dem Festplatz in Wiesloch. Mit dabei waren auch das alte LF8 und das TLF16 der Feuerwehr Walldorf. Das Tanklöschfahrzeug konnte gemeinsam mit dem LF16 aus Wiesloch und einer DL18 aus Okriftel einen Mercedes Kurzhauber Löschzug bilden.

CH

Leistungsabzeichen in Silber - 16.09.2017

Am 16. September standen einige Feuerwehrleute früh auf, denn die Abnahmeprüfung für das Leistungsabzeichen in Silber stand auf dem Plan. Nach monatelanger Vorbereitung waren die Kameraden guter Dinge die Prüfung zu absolvieren und fuhren nach Mauer, wo sie bereits im vergangene Jahr das Abzeichen in Bronze errungen hatten. Der erste Durchgang stand bereits um kurz nach 9 Uhr an und die Feuerwehrleute fuhren mit dem Löschgruppenfahrzeug am Übungsplatz vor. Zunächst musste ein Löschangriff mit Wasserentnahme aus einer Saugstelle vorgenommen werden. Auf einem Gerüst musste dann ein fiktiver Brand im ersten Obergeschoss gelöscht werden. Eine bestimmte Abfolge in der Vorgehensweise war ebenso wichtig wie die korrekten Befehle und Funksprüche. Anschließend musste ein simulierter Verkehrsunfall abgearbeitet werden bei dem neben der Rettung einer eingeklemmten Person auch bestimmte Knoten zum Umfang der Prüfung gehörten. Da bei beiden Durchgängen die maximale Fehlerpunktzahl glücklicherweise, oder sollte man besser sagen selbstverständlich nicht erreicht wurde, konnten sich nach Bekanntgabe der Ergebnisse beide Gruppen aus Walldorf über ihr erreichtes Leistungsabzeichen in Silber freuen. Herzliche Glückwünsche zum bestandenen Leistungsabzeichen gehen an Henry Conteh, Markus Kempf, Torben Deschner, Torsten Seiler, Robin Paucke, Anton Scheider, Timo Schäfer, Marvin Spannagel und Alexander Specht (FF St.Ilgen). Ebenso Gratulation an Gruppenführer Thorsten Plachta, der bereits zwei Gruppen zu Bronze, Silber und Goldabzeichen geführt hat und mit den beiden aktuellen Gruppen vermutlich im nächsten Jahr bereits wieder auf Goldkurs ist.

CH

Heißausbildung - 09.09.2017

Am 9. September trafen sich früh morgens einige Feuerwehrleute aus Schwetzingen, Sandhausen, Wiesloch und Walldorf, um gemeinsam an einer Heißausbildung in einem Brandkontainer teilzunehmen. Die im regulären Übungsbetrieb nicht so deutlich darstellbare Hitze eines Gebäudebrandes wurde hier mit Hilfe von brennendem Holz real simuliert. Hautnah erlebten die Teilnehmer dabei, wie sich ein Flash-Over über den Köpfen der Feuerwehrleute ausbreitet oder wie die steigenden Temperaturen den Körper an seine Grenze bringen. Auch das richtige Verhalten im Umgang mit der Hitze wurde besprochen und geübt.

CH

Tag der offenen Tür - 03.09.2017

Viel zu sehen und zu erleben gab es am vergangenen Sonntag beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf. Die Feuerwehrleute um Kommandant Frank Eck hatten sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht und standen ab 11Uhr für interessierte Besucher bereit, um ihre spannende Arbeit vorzustellen und das Thema Freiwillige Feuerwehr zu vermitteln. Von weitem sichtbar lenkten die Einsatzfahrzeuge und eine große Hüpfburg die Blicke auf sich und die Besucher zum Haus der Feuerwehr.

Die Jugendfeuerwehr bot an gegen eine kleine Spende einen individuellen Schlüsselanhänger aus einem Stück Feuerwehrschlauch zu basteln oder mit einer heißen Waffel den süßen Hunger zu stillen. Außerdem konnten sich interessierte Kinder und Eltern über Aktivitäten und die Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr informieren. Beim Losverkauf gab es einen ca. 1 Meter großen Feuerwehr-Grisu zu gewinnen. Gratulation an dieser Stelle an Jürgen Bodri, Kommandant der Feuerwehr Wiesloch, der mit der passenden Losnummer seiner Tochter den perfekten Abschluss für diesen Tag bescheren konnte.

Der Spielmannszug untermalte gemeinsam mit den Kameraden aus Reilingen mit mehreren musikalischen Einlagen den Tagesverlauf. Die Einsatzabteilung zeigte neben der Fahrzeugschau, die in diesem Jahr den Fokus auf die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren aus Wiesloch und der Heidelberger Druckmaschinen AG legte, auch das ausgebaute Rollcontainerkonzept, das in einer benachbarten ehemaligen Werkstatthalle untergebracht ist. Lautes Knallen und große Stichflammen zogen neugierige Besucher an die Vorführungsfläche des Brandschutzerziehungsteams. Gezeigt wurde hier wie eine beispielsweise am Badfenster heiß gewordene Spraydose explodieren kann oder wie ein mit Wasser gelöschter Fettbrand eine Küche in Sekunden in Brand setzt. Während sich die Eltern über weitere Maßnahmen zum Brandschutz informierten, nutzten ihre kleinen ‚Feuerwehrleute‘ die Gunst der Stunde und fuhren mit den roten Feuerwehrtretautos um die Wette. Wenn die Stimme von Moderator Maximilien Bowitz über dem Vorplatz ertönte, hieß es für die Zuschauer sich schnell an der Übungsfläche einzufinden, denn Schauübungen zu den Themen Verkehrsunfall und Gebäudebrand standen auf dem Plan. Bei einem verunfallten PKW wurden Türen und Dach entfernt, um eine verletzte Person patientengerecht zu befreien. Wie sich ein Gebäudebrand unter Sauerstoffmangel verhält, wenn die Einsatzkräfte das Gebäude betreten, wurde mit Hilfe von einem brennenden Hausmodel eindrucksvoll vorgeführt.

Dass die Feuerwehr vor zwei Jahren ihr 150 jähriges Jubiläum feiern konnte, wurde an einem eigenen Stand aufgegriffen. Neben dem glänzenden Oldtimer gab es viele Infos zur Historie zu erlesen und zu erfragen und einige Besucher nutzten die Gelegenheit, um mit einem Glas Sekt auf die Feuerwehr anzustoßen. Sehr großes Interesse zeigte sich auch bei den Führungen durch das Haus der Feuerwehr und der benachbarten Halle bei der alle Räumlichkeiten und der entsprechende Zweck erläutert wurden. Ebenfalls einen enormen Andrang fanden die Theken für Speisen und Getränke. Leider kam es zwischendurch zu Engpässen und Wartezeiten, da ein solcher Ansturm trotz der Erfahrungen aus den letzten Jahren nicht erwartet wurde.  Die Feuerwehr Walldorf bittet an dieser Stelle um Verständnis und wird dies für den nächsten Tag der offenen Tür verbessern, um die gute Stimmung an so einem Tag nicht zu trüben. Auch der frühe Ausfall der großen Hüpfburg wegen eines Defekts war sehr schade für die Kinder und tat Kommandant Eck besonders leid.

Schlussendlich war es trotzdem ein gelungener Tag und die Freiwillige Feuerwehr bedankt sich bei allen Besuchern für das rege Interesse und die durchweg positive Resonanz. Es freut alle ehrenamtlich tätigen Rettungskräfte, wenn die nicht immer einfache Arbeit von der Bevölkerung geschätzt wird und interessierte Menschen einen Tag der offenen Tür zum Anlass nehmen, um sich zu informieren oder einfach nur einen schönen Tag in der Gemeinschaft zu erleben.

CH

Geräteeinweisung - 22.07.2017

Eine Spezialübung setzte Kommandant Frank Eck für die Mitglieder der Feuerwehr Walldorf am 22. Juli an. Der Fokus der Übung lag darin Einweisungen für Geräte durchzuführen, die in letzter Zeit beschafft wurden, oder bisher nur von einer kleineren Anzahl von unterwiesenen Personen eingesetzt werden konnten. An mehreren Stationen wurden die jeweiligen Geräte vorgestellt und ausprobiert. Eine Station befasste sich mit dem Grossschadenanhänger, der zum Einsatz kommt, wenn eine größere Anzahl von Personen betreut werden muss. Im Speziellen ging es dort um den Aufbau eines Schnelleinsatzzelts, das einerseits bei widrigen Wetterverhältnissen Schutz bietet, aber auch bei Verkehrsunfällen oder anderen Ereignissen als Sichtschutz eingesetzt werden kann. Weiter ging es mit dem Notromanhänger und der Stromeinspeisung für das Haus der Feuerwehr bei Stromausfällen. In der ausgelagerten Lagerhalle wurde die Erweiterung des Rollcontainer Systems vorgestellt. Mit Hilfe des Gerätewagen Transport können je nach Schadenslage verschiedene Container aufgenommen und an die Einsatzstelle gebracht werden. Das Abstützsystem Paratech war bereits Inhalt einer eigenen Hilfeleistungsübung, hier wurden nochmals die unterschiedlichen Bauteile erläutert und die Ergänzungsmöglichkeiten mit der Ausrüstung der Feuerwehr Wiesloch angesprochen. Wärmebildkameras und Totmannwarner wurden teilweise ersetzt und waren dementsprechend ebenfalls Umfang der Einweisungen. Im Anschluss an die Übung konnte der sonnige Tag gemeinsam mit den Familien der Feuerwehrleute und einem gemeinsamen Grillen ausklingen.

CH

Gefahrgutübungen - 22.06. & 20.07.2017

Einen Übungsblock zum Thema Gefahrgut konnte die Feuerwehr Walldorf dieses Jahr bei der Firma Rimmler Metallveredelung in der Justus-Liebig-Straße durchführen. Tanja Brecht, Geschäftsführerin der Fa. Rimmler, zeigte den Feuerwehrleuten zunächst die Besonderheiten eines solchen Betriebes und erläutert die jeweiligen Gefahrstoffe, die bei der Veredelung von Metallen zum Einsatz kommen. Im Anschluss stand ein Übungsszenario auf dem Plan, das die Feuerwehr in Eigenregie abarbeitete. In der Logistikhalle war es zu einem Unfall gekommen in Folge dessen eine Person bewusstlos hinter einem LKW lag. Die Einsatzkräfte gingen unter den notwendigen Schutzmaßnahmen umgehend zur Menschenrettung vor, parallel wurde vor der Halle ein Dekontaminationsplatz aufgebaut, um den vorgehenden Trupp und die verletzte Person in Empfang zu nehmen. Die Besatzung des Gerätewagen Messtechnik suchte in der Datenbank den ausgetretenen Gefahrstoff heraus und informierte über die notwendigen Maßnahmen und Gefahren des Stoffes. Die Feuerwehr Walldorf bedankt sich an dieser Stelle bei Fa. Rimmler Metallveredelung für die Möglichkeit eine solche Übung durchführen zu können.

CH

Schützenfest - 09.07.2017

Auch in diesem Jahr nahmen wir wieder mit mehreren Gruppen am Stadtschützenfest teil. Nachdem wir in den vergangenen Jahren regelmäßig auf dem Podium vertreten waren, reichte es in diesem Jahr nicht für eine Platzierung einer unserer Mannschaften unter den ersten drei Plätzen. Einzig die meisten Ringe hat unser Kamerad Heiko Baust geschossen. Doch ungeachtet dem Ergebnis verbrachten wir auf dem Schützengelände wieder eine schöne Zeit. Mit Sicherheit werden wir auch im kommenden Jahr wieder teilnehmen.

KD

Hochzeit Jan Schirmacher - 08.07.2017

Bei strahlendem Sonnenschein gaben sich unser Kamerad Jan Schirmacher und seine Julia das Jawort in der evangelischen Kirche Walldorf. Vor den Toren warteten wie gewohnt einige Feuerwehrleute und standen Spalier, als das Brautpaar aus der Kirche kam. Kommandant Frank Eck gratulierte dem Brautpaar und ließ Jan natürlich nicht an dem traditionellen Test vorbei, bei dem er unter der Anweisung seiner Frau einen Ballon zum Platzen bringen muss. Die Fahrt mit dem Teleskopmast in luftiger Höhe genoss das frische Ehepaar mit einem Glas Sekt, bevor sich auch alle Gäste um die Sektbar versammelten. Zur anschließenden Hochzeitsfeier wurde das Brautpaar im Feuerwehroldtimer chauffiert, begleitet von weiteren Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr. Die Feuerwehr Walldorf wünscht dem jungen Ehepaar alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

CH

150 Jahre Feuerwehr Meckesheim - 25.06.2017

Zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Meckesheim veranstaltete diese einen Festumzug. Gerne nahmen wir die Einladung an und haben an diesem teilgenommen. Unsere Gruppe wurde von den Fahnenträgern der aktiven Wehr und der Jugendfeuerwehr angeführt. Gemeinsam ging es durch das Stadtgebiet um das Jubiläum gebührend zu würdigen. Nach einem kurzen Aufenthalt noch vor Ort ging es dann auch für uns wieder in Richtung Walldorf.

KD

Löschhubschrauber gegen den Waldbrand - 24.06.2017

Am Fachsymposium Waldbrandbekämpfung "Wipfelfeuer" nahmen Vertreter internationaler und nationaler Feuerwehren teil. Die Veranstaltung im badischen Schönau begann mit Referaten von Feuerwehren und Bundeswehr. Diese stellten das taktische Vorgehen vor, ebenso haben sie eindrucksvolle Erfahrungsberichte geteilt. So kann aus realen Einsatzszenarien gelernt werden. Die Bundeswehr berichtete zudem über Einsatzmöglichkeiten aus der Luft bei Waldbränden.

Nach der Theorie ging es dann raus auf das Freigelände. Bei sommerlichen Temperaturen fanden einige Vorführungen statt. Selbst einen Löschhubschrauber hatten die Veranstalter organisiert und zeigten das Vorgehen mit diesem in praktischer Art und Weise. Innerhalb eines abgesperrten Bereiches wurde ein Flächenbrand simuliert, um damit auch das Vorgehen am Boden zu simulieren. Diese praktischen Einheiten zeigten den anwesenden Feuerwehrkameraden das richtige Vorgehen, denn einen Hubschrauber hat man nicht so schnell vor Ort, auch in Walldorf nicht.

Weitere Informationen zum Fachsymposium sind unter http://www.wipfelfeuer.com/ zu finden.

KD

Wenn Fußball zur Nebensache wird - 24.06.2017

Wahrlich um Leben und Tod ging es für unsere Feuerwehr-Fußballer am Rande des Freizeitturniers in der Astoria-Halle. Während die Mannschaft gerade pausierte und sich stärkte, wurden sie auf eine Person aufmerksam, die dringend einen Arzt suchte. Beim benachbarten Tennisclub sei eine Person kollabiert. Zwei Handball-Damen der SG Walldorf Astoria und fünf Feuerwehrkameraden, darunter ein Rettungssanitäter, boten sofort ihre Hilfe an. Vor Ort fanden sie eine leblose Person vor. Ein Puls war nicht mehr tastbar. Sofort wurde die Reanimation eingeleitet. 30x Drücken, 2x Beatmen, immer im Wechsel. Zudem kam der in der Astoria-Halle befindliche AED (Automatisch Externer Defibrillator - "Laiendefi") zum Einsatz. Dieser unterstützt bei Reanimation und setzt bei Bedarf, wie im vorliegenden Fall, einen Schock ab. Außerdem wurden die Anwesenden vor Ort betreut und der Rettungsdienst eingewiesen. Zum Zeitpunkt des Eintreffens des Rettungsdienstes war ein eigenständiger Puls wieder vorhanden.

Nach diesem Schockmoment ging es wieder zurück auf's Feld, denn das letzte Vorrundenspiel stand an. Allerdings wurde auch dieses verloren, wie bereits die anderen Spiele. Doch zählte an diesem Nachmittag etwas anderes viel mehr, ein Menschenleben.

Anm. d. Red.: Im ursprünglichen Artikel waren die Handball-Damen nicht explizit erwähnt. Da sie ebenso tatkräftig unterstützten, wurde der Artikel entsprechend abgeändert.

KD

Hilfe leisten & Hilfe bekommen - 02.-03.06.2017

Die Auffrischung der Ersten Hilfe bei der Feuerwehr stand am Pfingstwochenende an. Neben den allgemeinen Grundlagen ging Lehrrettungsassistent Dirk Weißmann auch auf die speziellen Möglichkeiten der Feuerwehr ein. So wurde nicht nur der Notruf (112) mit seinen 5W-Fragen (Wo? Was? Wie viele? Welche? Warten!) besprochen, sondern ebenso der Umgang mit dem Spineboard geübt. Dabei handelt es sich um ein "hartes Brett" was röntgenfähig ist und zur Stabilisierung bei möglichen Wirbelsäulenverletzungen genutzt wird. Eine Person wurde jeweils hierauf fixiert, transportiert und in den Teleskopmast auf Bodenhöhe eingebunden. Zudem ist der Inhalt der Notfallrucksäcke gezeigt und das Anlegen von Verbänden geübt worden. Außerdem erhielten alle Teilnehmer eine Einweisung in den AED (Automatisierter Externer Defibrillator) und übten die Herz-Lungen-Wiederbelebung (30x drücken, 2x beatmen). Denn nur wer es ständig praktiziert, kann es im Schlaf umsetzen. Und zumindest die Grundlagen sollte jeder können. Umso mehr Erste Hilfe leisten können, desto eher und besser kann man im Notfall erwarten. Wie lange ist Ihr letzter Erste Hilfe Kurs her?

KD

Gefahrgut in Kanalisation - 01.06.2017

Bei der letzten Messtruppübung wurde angenommen, dass Gefahrgut in die Kanalisation eingedrungen ist. Dabei handelte es sich um einen hochentzündlichen und explosiven Stoff. Zur Bestimmung der Gefahrenquelle wurden verschiedenen Messinstrumente im Gullischacht eingesetzt. Ferner wurden die notwendigen Schritte für weitere Maßnahmen im Einsatzfall besprochen. Ein Szenario wie es durchaus bei diesen sommerlichen Temperaturen auch mit Kraftstoffen vorkommen könnte.

KD

Übungsblock Brandbekämpfung - 04. & 18.05.2017

Eines der ältesten Hilfsmittel der Feuerwehr ist die Leiter. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Leiterarten entwickelt und an die Gegebenheiten der Einsätze angepasst. Die Löschfahrzeuge der Feuerwehr Walldorf führen aktuell drei tragbare Leitertypen mit, um Personen aus höher gelegenen Bereichen zu retten oder Hindernisse zu überwinden. Diese sind Schiebleiter, Steckleiter und Multifunktionsleiter. Wie die Namen bereits vermuten lassen handelt es sich dabei um Leitern, die entweder ausgezogen/ausgeschoben werden oder die aus einzelnen Teilen zusammengesteckt werden, um die notwendige Rettungshöhe zu erreichen. Die Multifunktionsleiter ist eine Mischung aus Steckleiter und Klappleiter. Durch das Teleskopmastfahrzeug kommen die Leitern nicht mehr so häufig zum Einsatz, aber auch das Stellen von tragbaren Leitern muss trainiert werden. An einem Parkhaus in der Otto-Hahn-Str. stellten die Feuerwehrleute alle drei Leitertypen und gingen die jeweils besonderen Einsatzzwecke der einzelnen Leitern durch.

CH

Atemschutzübung auf unbekanntem Terrain - 11.05.2017

Ein wesentlicher Risikofaktor bei Atemschutzeinsätzen ist eine unbekannte Umgebung gepaart mit schlechter Sicht. Schlechte Sicht kann man mit Nebelmaschinen oder beklebten Atemschutzmasken simulieren, unbekanntes Terrain ist jedoch im Regelfall nicht gegeben. Aus diesem Grund sind Feuerwehren immer froh, wenn Übungsmöglichkeiten bereitgestellt werden, die die Feuerwehrleute noch nicht kennen und unter diesen Bedingungen trainiert werden kann. In diesem Fall handelte es sich um ein Abrissgebäude in Sandhausen. Wegen eines angenommenen Dachstuhlbrandes mit vermissten Personen gingen zwei Vierertrupps über zwei Hauseingänge zur Brandbekämpfung und Personensuche vor. Die Übungsschwerpunkte lagen in der Vornahme der Wasserleitung bis ins Dachgeschoss sowie die koordinierte Personensuche durch die Trupps. Anschließend wurde unter den Teilnehmern durchgewechselt, um beide unbekannten Angriffswege zu absolvieren. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Fa. Schuppe für diese Übungsmöglichkeit.

CH

USA: Mehr als nur Freundschaft - April 2017

Mit einer große Gruppe machten wir uns für 10 Tage in die USA auf. Zur offiziellen Vereidigung, dem Installation Dinner, des neuen Feuerwehrchefs Matthew Colgan von Freeport, Long Island, New York. Zur Feuerwehr Freeport pflegen wir seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft und besuchen uns seither regelmäßig. Einige Walldorfer werden die "Amis" bestimmt schon mal am Kerwemontag im Feuerwehrhaus entdeckt haben.

Doch nicht nur die Feuerwehr, sondern mittlerweile auch die Stadt Walldorf pflegt ihre noch junge Partnerschaft zur Stadt Freeport. So begleitete uns erstmalig auch unsere Bürgermeisterin Christiane Staab mit Familie zum imposanten Installation Dinner. Vor über 600 Gästen in einem großen Hotel fand zunächst der offizielle Teil statt. Nachdem bereits die beiden Organisatoren der Reise auf Walldorfer Maximilian Bowitz und Jurek Dudler sowie der stellvertretende Kommandant Thorsten Plachta im engen Kreis unsere Geschenke überreichen durften, war es an der Aufgabe der Bürgermeisterin einige Worte an den neuen Freeporter Feuerwehrchef und die Gäste zu richten. Im Anschluss ging es zum gemütlichen Teil über.

Doch nahmen wir nicht nur am Installation Dinner teil und besuchten unsere anderen amerikanischen Freunde in den Nachbarorten. Wir erfuhren im Allgemeinen eine sehr große Gastfreundschaft, doch gab es Kameraden die uns ein Teil ihres privaten Lebens werden ließen. Am Tag nach dem Installation Dinner wurden wir ins Strandhaus eines Kameraden eingeladen. Nach einer kurzen Bootsfahrt genossen wir das herrliche sonnige Wetter mit Leckereien vom Grill. Mit Hurrikan Sandy wurde das Strandhaus im Jahr 2012 komplett zerstört, doch baute er es schnell wieder auf.

Der bewegendste Teil unseres Besuches war mit Sicherheit der Besuch des 9/11 Denkmals und Museum. An diesem dunklen Tag haben viele Menschen ihr Leben lassen müssen. Darunter auch Feuerwehrkameraden, Kameraden zu denen man teils eine sehr enge Freundschaft hatte. Hier wurden so manche Augen feucht.

Nachdem jeder die Eindrücke hat auf sich wirken lassen, wurde Manhattan weiter erkundet. Ob es der Central Park, die Central Station, das Rockefeller Center oder der Times Square war.

Ein besonderer Punkt wartete aber noch auf die interessierten Feuerwehrkameraden, die neue Geschäftsstelle der SAP im Hudson Yards. Durch unsere Kollegen und historische Verbundenheit ergab sich die Möglichkeit die neuen Räumlichkeiten zu besuchen. In den oberste vier Stockwerken gelegen hatte man zudem einen fantastischen Ausblick über Manhattan.

Zum Abschluss unserer USA-Reise ging es weiter nach Baltimore, rund vier Stunden Busfahrt von Freeport entfernt. Kurz nach der Ankunft erkundeten einige schon das Hafengebiet. Am Abend ging es dann den Hafen entlang zu einem Restaurant mit Meeresspezialitäten und direkten Blick auf das Hafengebiet. Viele schwärmen noch immer von den leckeren "Crab Cakes" (Krabbenpuffer). Allgemein haben wir in diesen Tagen viel gegessen, so gehörte auch mal ein Stück Käsekuchen mit über 1000 Kaloriendazu. Einige fasten schon gleich Diätpläne für die Rückkehr.

Doch konnte man neben dem Essen noch einiges erleben. Viele waren schon mal in den USA, doch ein Baseball-Spiel hatte noch fast keiner gesehen. Durch seine Nähe zu Washington D.C. besuchten wir natürlich auch die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Neben der sehr guten Stadtführung erhielten wir die Gelegenheit den Kongressabgeordneten für New York Peter T. King zu treffen. Der seit 1993 ununterbrochen wiedergewählte Politiker empfing uns in seinem Büro, von welchem man einen sehr guten Blick auf das Kapitol hatte. Die Vorfreude stieg, denn im Anschluss bekamen wir eine Führung durch das beeindruckende Gebäude.

Bevor sich unsere Reise dem Ende neigte, genossen wir den letzten Tag in Baltimore bei 25°C und Sonnenschein. Im Endeffekt ging die Reise wie im Flug vorbei und viele Freundschaften wurden vertieft oder neu geschlossen.

Jeder der das erste Mal mit der Feuerwehrgruppe reiste konnte sich diese intensive Freundschaft nicht vorstellen, wenn überhaupt erahnen. Freundschaft kann man einfach nicht sehen oder hören, aber erleben und genau das haben wir in diesen Tagen. Danke für diese wunderbare Zeit.

KD

Redaktioneller Hinweis: Das Bild vom Installation Dinner (mit Bürgermeisterin Christiane Staab in der Mitte) wurde vom Fotografen Bill Bennett freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Hochzeit Michael Heinbuch - 22.04.2017

Am 22. April heiratete unser Kamerad Michael Heinbuch seine Ramona standesamtlich im Astorhaus. Das Wetter ließ an diesem Tag leider etwas zu wünschen übrig, aber immerhin legte sich der Regen nach der Trauung. Das Brautpaar wurde traditionell mit einem Spalier vor dem Gebäude empfangen und die frisch vermählten Ehepartner mussten natürlich direkt beweisen wie gut sie sich ergänzen, als der Bräutigam von seiner Braut mit verbundenen Augen einen Luftballon zum Platzen bringen musste. Nach der obligatorischen Fahrt mit dem Teleskopmast versammelten sich alle Gäste an der Sektbar und stießen auf das Brautpaar an. Für die noch folgende kirchliche Hochzeit und die Zukunft wünscht die Feuerwehr Walldorf den Eheleuten alles Gute!

CH

Ehrungsabend im Ratssaal - 07.04.2017

Nachdem im vergangen Jahr wegen der Renovierung des Ratssaals eine Ausweichmöglichkeit gesucht werden musste, konnte der Ehrungsabend der Feuerwehr Walldorf in diesem Jahr wieder im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung stattfinden. Nach der Eröffnung der Sitzung durch Bürgermeisterin Christiane Staab und einer musikalischen Einleitung durch den Spielmannszug der Feuerwehr Walldorf übernahm Kommandant Frank Eck das Mikrofon und richtete sein Grußwort an alle Anwesenden. Die Ehrungen durch das Land Baden Württemberg übernahm anschließend Unterkreisführer Hermann Würzer. Er ehrte Alexander Hauger und Joaquin Aldana für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Die Ehrungen des Kreisfeuerwehrverbandes führte der stllv. Vorsitzende Bernd Guthier durch. Geehrt wurden - mit der großen Ehrenurkunde für 70 Jahre Feuerwehr - die Kameraden Willi Gruber und Erwin Mayer. Die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre erhielten Karin Nicolai, André Köhler und Edgar Mayer. Die Ehrennadel in Gold für 30 Jahre erhielten Manuela Hauger, Gisela Peterka und Frank Winnes. Für 20 Jahre wurden die Kameraden Michael Heinbuch, Detlef Raab, Perry Früh, Andreas Guld und Christian Sandritter mit der Ehrennadel in Silber geehrt. Die Ehrennadel in Bronze für 10 Jahre bekamen Torben Deschner, Kevin Drieschner, Christian Halm, Marvin Spannagel und Philip Engelmartin. Das Ehrenkreuz in Bronze mit Bandschnalle des Kreisfeuerwehrverbandes wurde Walter Funk verliehen, der es sich als Leiter des Spielmannszuges und Geehrter nicht nehmen ließ an seinem Geburtstag im Rathaus dabei zu sein.

Auch im Bereich der Freunde und Unterstützer der Feuerwehr wurden Auszeichnungen durchgeführt, da viele Aktivitäten ohne fremde Hilfe nicht möglich sind. Die Auszeichnung zum Partner der Feuerwehr erhielt die Druckerei Gruber aus Walldorf. Mit der Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein Neckar wurde Ralf Müller, Geschäftsführer der Wallburg GmbH in Walldorf, für jahrelange Unterstützung der Feuerwehr geehrt. Die Ehrenmedaille in Silber des Landesfeuerwehrverbandes erhielt Willi Kempf, der nach den Worten von Kommandant Frank Eck schon seit Jahrzehnten die Feuerwehr unterstützt.

Auch die Jugendfeuerwehr war an diesem Abend zahlenmäßig sehr gut vertreten und ließ Bürgermeisterin Staab die gute Jugendarbeit betonen. Aus ihren Reihen konnte fünf Jugendlichen die im vergangenen Juli erkämpfte Leistungsspange an die Uniform gesteckt werden. Dies waren Steffen Kempf, Oliver Arndt, Moritz Magel, Matthias Weiffen und Fabio Reichel.

Den Abschluss des Ehrungsabends bildeten die Beförderungen der Feuerwehrleute. Befördert vom Anwärter zum Feuerwehrmann wurden Marvin Dettlof, Benjamin Kolenz, Jan-Tobias Sander und Tobias Mach. Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann Banjamin Peterka und Nikolas Schell. Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann Alberto Hetzel, Sven Olbert, Wolfgang Weber, Ferdinand Weißbrod und Philip Engelmartin. Vom Löschmeister zum Oberlöschmeister Kai König. Vom Löschmeister zum Brandmeister Maximilian Bowitz und vom Oberlöschmeister zum Brandmeister Jurek Dudler.

CH

Jahreshauptversammlung - 17.03.2017

Am 17. März versammelten sich alle Abteilungen der Feuerwehr Walldorf zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Haus der Feuerwehr. Nachdem Kommandant Frank Eck die zahlreich erschienenen Gäste der Stadtverwaltung, des Gemeinderats, von umliegenden Feuerwehren sowie Freunde und Partner der Feuerwehr begrüßt hatte, folgte entsprechend der Tagesordnung der Jahresrückblick der Jugendwartin Lena Nicolai. Wie gewohnt hatten die Jugendlichen viele Übungsstunden und Aktivitäten absolviert, darunter ein Ausflug zur Partnerfeuerwehr nach Kronshorst in Schleswig-Holstein. Stabführer Walter Funk fasste den Bericht des Spielmannszuges kurz und verwies auf den gedruckten Jahresbericht, ebenso wie Kassier Dennis Kollenz, dessen korrekte Kassenführung von den Kassenprüfern Jürgen Kollenz und Hermann Trunk bestätigt wurde. Da Jürgen Kollenz sein Amt künftig zur Verfügung stellt, wurde Daniel Kaufmann von der Versammlung als dessen Nachfolger gewählt. Innerhalb der Altersabteilung wurde Dieter Flory für einer weitere Amtszeit als Kommandant bestätigt. Im Anschluss übernahm Kommandant Frank Eck erneut das Mikrofon und präsentierte in einem Bilderrückblick die Ereignisse des letzten Jahres, das wieder einige ungewohnte Einsätze für die Feuerwehrleute mit sich brachte. Darunter ein umgekippter LKW mit Glukosesirup, dessen Bergung sich über mehr als zehn Stunden hinzog oder der 'Einbruch' eines Wildschweins in ein Fitnessstudio. Aber auch in die Zukunft warf Kommandant Eck einen Blick und führte aus, dass die Platzverhältnisse im Haus der Feuerwehr und der angemieteten Halle bei den Stadtwerken ein baldiges Handeln der Stadt erfordern. Das seit Jahren diskutierte Thema eines größeren Feuerwehrhauses müsse in die Tat umgesetzt werden. Stolz zeigte er sich über die große Motivation und Kameradschaft in der Mannschaft. Aber auch von Seiten der Bevölkerung käme durchweg positives Feedback über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf, die sich aktuell zum Glück keineswegs mit Mitgliedermangel beschäftigen muss. Ein großer Dank ging an die Stadtverwaltung sowie den Gemeinderat für die offene Zusammenarbeit und an sämtliche Freunde und Partner der Feuerwehr, die einen enormen Beitrag zu einer gut funktionierenden Gemeinschaft leisten.

Nach den Rückblicken in das Jahr 2016 konnte die Wahl des neuen Ausschusses bereits im ersten Wahlgang entschieden werden. Die Feuerwehr Walldorf gratuliert zur Wahl Maximilian Bowitz, Jürgen Kempf, Klaus Deschner, Christian Sandritter, Dennis Kollenz, Detlef Raab, Norbert Müller und Ralf Hirscher. Kraft Amtes ebenfalls im Ausschuss vertreten sind das Kommando, die Leiter der Abteilungen Jugendfeuerwehr, Spielmannszug und Altersabteilung sowie der Kassenwart, der Schriftführer und der Pressewart. Zum Abschluss der Versammlung richtete auch Bürgermeisterin Christiane Staab einige Worte an die Feuerwehr und bedankte sich für die geleistete Arbeit. Für das gemeinsame Essen im Anschluss an die Versammlung bedankt sich die Feuerwehr recht herzlich bei Willi Kempf.

CH

"Achtung, Baum fällt!" - 03.03. & 04.03.2017

Unwettereinsätze nehmen in den letzten Jahren immer mehr zu, sei es letztes Jahr die Wassereinsätze oder wie vor einigen Jahren die Sturmeinsätze in Reutlingen. Um bei Sturmschäden effektiv helfen zu können, haben am Freitag und Samstag einige Kameradinnen und Kameraden ihren Kettensägenführerschein absolviert. Dazu galt es zunächst die theoretischen Grundlagen kennen zu lernen. Die beiden Ausbilder erläuterten neben den Unfallverhütungsvorschriften, den technischen Aufbau einer Kettensägen auch die korrekte Wartung. Der Abend wurde mit einer Übung im Schärfen der Ketten mittels feilen beendet. Am darauf folgenden Tag ging es in den Wald zur praktischen Übung. Nachdem jeder mit der Kettensäge geübt hatte, wurde eine Mittagspause eingelegt, bevor es noch an kleinere Restarbeiten ging. Zum Abschluss mussten die Geräte und Schutzkleidung wieder in einen einsatzfähigen sowie sauberen Zustand gebracht werden. Insgesamt zwei lehrreiche Tage, welche die Grundlagen im Umgang mit der Kettensäge geschult haben.

KD

Fahrsicherheitstraining - 04.02. & 18.02.2017

An zwei Terminen in diesem Jahr machten sich eine Vielzahl an Maschinisten und jungen Kameraden auf dem Weg zum Fahrsicherheitstraining am Hockenheimring. Hier übten die Teilnehmer neben dem Ausweichen von Hindernissen, Vollbremsungen (trocken & glatte Fläche) noch Slalomfahrten und Rangieren. Insbesondere durch die engen baulichen Gegebenheiten im Stadtkern kann dies immer mal wieder notwendig werden. Zudem wurde noch das Bremsen im Kreis mit glatter Fläche geübt. So sind wir wieder für unsere Einsatzfahrten gerüstet, auch wenn wir hoffen nie eine Vollbremsung oder ähnliches benötigen zu müssen. Wenn Sie uns unterstützten wollen, halten Sie Sperrflächen und Straßeneinfahrten frei.

KD

Übungsblock Gefahrgut - 19.01. & 09.02.2017

Der erste Übungsblock in diesem Jahr für die gesamte Einsatzabteilung behandelte den Umgang mit Umfüllpumpen im Gefahrguteinsatz. In jeweils zwei Gruppen aufgeteilt wurden sämtliche Gegenstände für derartige Maßnahmen aus dem Rüstwagen entnommen und bzgl. Handhabung und notwendigen Besonderheiten besprochen. Im Anschluss simulierten zwei Stahlfässer jeweils einen umgestürzten LKW mit Tank, wie es zuletzt am 12. Dezember des letzten Jahres auf der A5 in Richtung Heidelberg der Fall war. Die Aufgabe war nun die Inhalte mit den bereitgestellten Pumpen in Auffangbehälter umzupumpen.

CH

Finde den Stoff - 26.01.2017

Bei der letzten Übung des Messtrupp galt es mit Hilfe weniger Informationen möglichst viele Informationen zu dem gefährlichen Stoff zu finden. Die Ausbilder hatten Zettel mit wenigen Informationen vorbereitet, wie beispielsweise die UN-Nummer oder dem Stoffnamen. Diese Daten stehen in diesem Umfang zumindest auch im Einsatzfall zur Verfügung. Damit kann sowohl in der Software als auch mit Büchern nach Informationen über Gefährdung, Vorgehen im Einsatzfall und weiteren Maßnahmen gesucht werden. Mit dem Messfahrzeug (GW-Mess) haben wir zudem Gerätschaften zur Messung verschiedene Stoffe dabei und unterstützen damit auch verschiedene Feuerwehren im Umkreis. Insofern ist es wichtig die Grundlagen regelmäßig zu erneuern.

KD

Eisrettungsübung im AQWA Bäderpark - 21.01.2017

Die aktuellen Temperaturen riefen eine Sonderübung auf den Plan. Durch die länger anhaltende Kälte in den letzten Tagen war es möglich auf dem See des AQWA Bäderparks eine Eisrettungsübung stattfinden zu lassen. Eine optimale Übungsgelegenheit, bei welcher viele Neubeschaffungen aus den letzten Jahren unter „Extremsituationen“ getestet werden konnten. Ehe die Übung starten konnte, musste man eine Einstiegsöffnung in das Eis schaffen. Mit einem Eisrettungsanzug ausgestattet sprang ein Feuerwehrmitglied als eingebrochene Person mehrmals freiwillig in das eiskalte Wasser. Nun galt es vom Ufer aus mittels verschiedener Techniken die ins Eis eingebrochene Person möglichst schnell und gleichzeitig schonend (ohne viel Bewegung) zu retten. Nach den Aktionen auf dem kühlen Eis gab es im Anschluss heiße Würste und wärmende Getränke, ehe man noch den Sonnenuntergang am See genießen konnte.

DM

Weihnachtsbeleuchtung entfernt - 09.01.2017

Bei der Demontage der Weihnachtsbeleuchtung auf den Kreiseln diverser Ortseingängen der Stadt unterstütze der Teleskopmast der Feuerwehr. Durch die maximale Arbeitshöhe von 32m ist eine solche Aufgabe für das Fahrzeug eher eine Kleinigkeit. Die beleuchteten Tannenbaum-Silhouetten konnten somit relativ einfach abgenommen werden.

CH

Wanderung zu Hügelgräbern - 06.01.2017

Am Dreikönigstag machten sich einige Feuerwehrleute mit ihren Partnern auf eine kleine Wanderung zu den Walldorfer Hügelgräbern im Hochholzer Wald. Bei strahlendem Sonnenschein liefen die ca. 50 Wanderer über den Hasso-Plattner-Ring hinüber in den Hochholzer Wald wo Jürgen Kamm den Teilnehmern die Geschichte und Hintergründe zu den Gräbern erläuterte. Ein Zwischenstopp mit Umtrunk fand am ehemaligen Festplatz statt, an dem die Feuerwehr über lange Zeit ihr Waldfest abgehalten hatte. Auf dem Rückweg sank die Sonne bereits tief rot hinter den Horizont und die Wanderer ließen den Tag bei einer Tasse Glühwein im Haus der Feuerwehr ausklingen.

CH

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