Aktivitäten der Feuerwehr 2015 - 150 Jahre FW Walldorf

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2015 für die Feuerwehr Walldorf

Nach einem schweren Brand im Ortskern von Walldorf im Sommer 1858 wurde im Jahr 1865 eine Freiwillige Feuerwehr in Walldorf gegründet. Ob Signaltrompete oder Funkmelder, Pferdegespann oder Löschfahrzeug, viel hat sich seit dieser Zeit verändert, doch der Gedanke anderen zu helfen bleibt auch nach 150 Jahren.

Den Jubiläumsauftackt bildete der Neujahrsempfang der Stadt Walldorf am 11. Januar, an dem die Feuerwehr mit einer Ausstellung auf die anstehenden Termine aufmerksam machte. Bürgermeisterin Christiane Staab wünschte den Feuerwehrleuten ein erfolgreiches Jahr und warb erwartungsvoll für die Veranstaltungen. Ein beeindruckendes Bild bot sich am 15. März auf der Walldorfer Drehscheibe, als über 70 Walldorfer Feuerwehrleute feierlich in die Ev. Stadtkirche einzogen. Gemeinsam hatten die Ev. Kirchengemeinde, die Pfarrgemeinde St. Peter und die Feuerwehr zum ökumenischen Gottesdienst geladen. Den KNAX-Tag der Sparkasse Heidelberg am 9. April unterstützte die Jugendfeuerwehr Walldorf mit Wasserspielen und Feuerwehrautos für die kleinen Besucher. Viele Walldorfer Unternehmen sind stolz auf ihre Feuerwehr und dekorierten im Verlauf des Jahres ihre Schaufenster und Ausstellungsräume im Zeichen des Jubiläums. Bei der Messe Walldorf am 18./19. April zeigte die Feuerwehr eine Fahrzeugschau, die mit dem ersten Löschfahrzeug und dem aktuellen Teleskopmast bereits 65 Jahre Feuerwehrgeschichte in Walldorf repräsentierte, und gab Tipps rund um das Thema Brandschutz. Bei der Jugendfeuerwehr konnten sich die jungen Besucher austoben. Ein weiteres Highlight an diesem Wochenende war der Besuch im kommunalen Kindergarten, der mit unzähligen Feuerwehrbildern und Kunstwerken der Kinder geschmückt war. Sogar einen Feuerwehrtanz führten die Kinder auf und beeindruckten die Feuerwehrleute sehr.

Der Jubiläumshöhepunkt war ohne Zweifel das Festbankett mit anschließendem Musik-Tattoo für die Bevölkerung im FC Astoria Stadion am 6. Juni. Im sehr gut besuchten Stadion sahen die Zuschauer eine Show mit fünf außerordentlichen Musikgruppen, die mit fetzigen Rhythmen und Choreographien die Stimmung ordentlich anheizten. Das abschließende Feuerwerk beendete diese unvergessene Jubiläumsfeier. Wieder zurück zum Ernst des Feuerwehralltags ging es am 3. Juli im Rahmen des Freitagsgesprächs der Sparkasse im Haus der Feuerwehr. Frieder Kircher, leitender Branddirektor der Feuerwehr Berlin und ehemaliger Feuerwehrmann aus Wiesloch, referierte über das Thema Stromausfall und die Auswirkungen auf das öffentliche Leben sowie die Arbeit der Feuerwehren. Dass viele Kinder große Stücke auf die Feuerwehr halten, zeigte sich bei der Ausstellungseröffnung und Prämierung des Malwettbewerbs zum Thema 'Feuerwehr' am 17. Juli im Walldorfer Rathaus. Über 300 gemalte Bilder gingen ein und zeigten die Arbeit der Feuerwehr aus dem Blickwinkel der Kinder. Am 13. September präsentierte sich die Feuerwehr Walldorf beim Tag der offenen Tür. Ob Einsatzübung, Ausstellung, Hüpfburg oder Mitmachaktivitäten, für jeden gab es viel zu erfahren und zu entdecken. Der alljährliche Kerwe-Montag im Haus der Feuerwehr und schließlich die große Unterkreisübung am 14. November im Rathaus mit sieben weiteren Feuerwehren bildeten den Abschluss der diesjährigen Jubiläumsveranstaltungen. Der Rückblick auf dieses Jahr erlaubt ein sehr positives Fazit mit vielen Erinnerungen, die allen Beteiligten und Besuchern sicherlich lange im Gedächtnis bleiben. Detailliertere Inhalte und Berichte zu allen Veranstaltungen finden Sie hier im Verlauf der Aktivitäten 2015. Für Interessierte an der 150 jährigen Geschichte der Feuerwehr Walldorf empfehlen wir unsere Jubiläumsschrift, die die Entwicklung der letzten 150 Jahre eindrucksvoll erläutert.

Bedanken für die Unterstützung im Jubiläumsjahr möchte sich die Feuerwehr Walldorf mit einem derzeit weihnachtlich geschmückten Haus der Feuerwehr. Danke für die eindrucksvollen Besucherzahlen bei den Veranstaltungen und für das positive Feedback und die Anerkennung aus der Bevölkerung. Danke für die gute Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Gemeinderat sowie für die Hilfe und Unterstützung von Partnern und Freunden der Feuerwehr, insbesondere Sonja und Gerd Oswald, ohne die vieles nicht möglich wäre.

Die Feuerwehr Walldorf wünscht allen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch uns neue Jahr!

CH

Film der SAP SE – 11.12.2015

Vor knapp zwei Monaten verwandelte sich das Feuerwehrhaus zum Filmset. Die SAP SE hat mehrere Filmporträts angefertigt, um über die Menschen hinter ihrer Software zu berichten. Unser Feuerwehrkamerad Kevin Drieschner ist Softwareentwickler bei der SAP SE und hat sich beworben. Kevin ist aufgrund seiner Tätigkeit in der Feuerwehr als ein Gesicht der Kampagne "People behind SAP Technology" ausgewählt worden. Im Rahmen der Porträts werden über die Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld, als auch in ihrem Privatumfeld berichtet. Der sehr sehenswerte Film ist fertiggestellt.

Hinweis: Der Film ist nur in englischer Sprache verfügbar.

KD / Video: SAP SE

Brandbekämpfungsübung – 26.11.2015

Die letzte Brandbekämpfungsübung im Jubiläumsjahr 2015 fand am 26. November bei der Firma Draht Mayr GmbH in der Daimlerstraße statt. Wie schon bei der Unterkreisübung vor einigen Tagen wartete auf die Feuerwehrleute keine Standardaufgabe, denn es galt zwei Einsatzstellen gleichzeitig abzuarbeiten. Im Bürogebäude war es zu einem fiktiven Brand mit deutlicher Rauchausbreitung gekommen. Das Löschfahrzeug LF20/20 sowie der Teleskopmast gingen sogleich auf der an die Daimlerstraße angrenzenden Zufahrt in Stellung. Ein Vierertrupp ging über das Treppenhaus in das Gebäude zur Brandbekämpfung vor, parallel leiterte der Teleskopmast am Balkon der Dachgeschosses an und brachte in Gefahr befindliche Personen in Sicherheit. Parallel zu diesem Vorfall geriet ein LKW in der angrenzenden Lagerhalle in Brand. Das Löschfahrzeug LF20/24 fuhr entsprechend von der Albert-Einstein-Straße auf das Betriebsgelände, um diesen Brand abzulöschen. Das nun anderweitig eingebundene zweite Löschfahrzeug musste an der ersten Brandstelle durch das nachalarmierte dritte Löschfahrzeug LF8 der Feuerwehr Walldorf ersetzt werden. Die Mannschaft des LF8 übernahm schließlich die Personensuche im Kellergeschoss des Bürogebäudes und konnte zwei weitere Personen in Sicherheit bringen. Beim Feuer in der Lagerhalle kam es wegen der Kunststoffverkleidungen am LKW ebenfalls zu einer massiven Rauchausbreitung, die einen Arbeiter in akute Lebensgefahr brachte, der sich bei seinem Fluchtversuch unter einer Palette eingeklemmt hatte. Unterstützend griffen dabei die Mannschaften der Rüstfahrzeuge ein, um die Last anzuheben und den Firmenmitarbeiter zu befreien. Als nach einer guten Stunde alle Feuer gelöscht und alle Personen befreit waren, konnten die Übungsplaner bei einer Abschlussbesprechung ihre Beobachtungen mit der Mannschaft diskutieren und sich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Von Seiten der Geschäftsleitung der Draht Mayr GmbH richtete Stefan Baumgärtner anschließend einige anerkennende und dankende Worte an die freiwilligen Brandbekämpfer und lud alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Die Feuerwehr bedankt sich für die Möglichkeit auf dem großflächigen Betriebsgelände eine solche Übung durchführen zu können. Einerseits ermöglicht dies ziemlich realitätsnahe Übungen auf unbekanntem Terrain, andererseits haben auch die Betriebe den Vorteil, dass sich die Feuerwehr im Ernstfall schon etwas auskennt und ggfls. wertvolle Zeit durch Ortskenntnis einsparen kann.

CH / Bilder: Draht Mayr GmbH

Rauch quillt aus dem Walldorfer Rathaus – Unterkreisübung 14.11.2015

Dieses Szenario erwartete die Zuschauer der Unterkreisübung des Feuerwehr Unterkreises Walldorf am vergangenen Samstagmittag. Zu Testzwecken ertönten deswegen um Punkt 14:00 Uhr in Walldorf die Sirenen, parallel wurden die Einsatzkräfte über die integrierte Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Ladenburg per Funkmeldeempfänger alarmiert. Analog einer realen Gefahrenlagen rückten die Feuerwehrfahrzeuge nach wenigen Minuten am Haus der Feuerwehr ab in Richtung Nusslocher Straße. Als erstes vor Ort war die Freiwillige Feuerwehr Walldorf mit Einsatzleitwagen, Löschfahrzeug und Teleskopmast sowie die Unterkreisführungsgruppe. Die ersten Einsatzkräfte gingen zügig zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage vor, parallel organisierte die Mannschaft des Teleskopmasts bereits die Rettung von eingeschlossenen Personen vom Balkon des Rathauses. Darunter auch Bürgermeisterin Christiane Staab und der erste Beigeordnete Otto Steinmann. Für die interessierten Zuschauer wurde das Geschehen per Lautsprecherdurchsage kommentiert und erklärt. Nach einer ersten Erkundung der Lage stand für die Einsatzleitung schnell fest, dass weitere Hilfskräfte zur Brandbekämpfung und Personenrettung in der völlig verrauchten Tiefgarage und dem Rathaus selbst benötigt werden. Entsprechend der Planung wurden zur Verstärkung die Feuerwehren aus Nußloch, Sandhausen, Rot, St. Leon, St. Ilgen und Gauangelloch nachgefordert. Die Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen AG rückte mit einem Großlüfter an, um die massive Rauchausbreitung in der Tiefgarage einzudämmen. Auch der Ortsverein Walldorf des Roten Kreuzes eilte an die Einsatzstelle und versorgte die Verletzten. Nach ca. einer halben Stunde waren alle vermissten Personen gerettet, der Brand gelöscht und die Übungsteilnehmer sowie die Übungsplaner zufrieden.

Doch was wäre eine realitätsnahe Übung ohne überraschende Ereignisse, die auch im Ernstfall nicht davor Halt machen die Rettungskräfte vor schwierige Aufgaben zu stellen. Denn auf Grund des ‚interessanten‘ Ereignisses auf dem Rathausvorplatz war es durch abgelenkte Fahrer zu einem fiktiven Verkehrsunfall auf der Ringstraße gekommen. Ein Fahrzeug lag auf der Seite, ein anderes war ebenfalls so deformiert, dass die Insassen darin gefangen waren. Die Nachalarmierung der Rüstfahrzeuge, eines weiteren Löschfahrzeugs sowie eines Löschfahrzeugs aus Leimen wurde durchgeführt, um diese zweite Gefahrenlage abzuarbeiten. Vor Ort wurden die Fahrzeuge abgesichert, geöffnet und die Verletzten an den Rettungsdienst übergeben. Bei beiden Übungsschwerpunkten konnten die Zuschauer eindrucksvoll sehen, wie ein gemeinsamer Einsatz mit mehreren Feuerwehren und Rettungsdienst abläuft. Welche Handgriffe und Geräte zum Einsatz kommen, aber auch wie vielseitig eine moderne Feuerwehrausbildung für Freiwillige Feuerwehren ist und sein muss, wurde unter Beweis gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Walldorf möchte sich bei allen mitwirkenden Feuerwehren, dem DRK OV Walldorf und dem THW OV Wiesloch-Walldorf für die gute Zusammenarbeit bei der Übung und den Übungsvorbereitungen bedanken. Ebenso bei allen Zuschauern für das erfreulich rege Interesse an dieser Übung.

Im Anschluss an den offiziellen Teil begrüßten Kommandant Frank Eck und Stv. Kommandant Thorsten Plachta alle beteiligten Übungsteilnehmer und Helfer im Haus der Feuerwehr zu einem gemeinsamen Abschlussessen. Im Rahmen dieser letzten Jubiläumsveranstaltung überbrachten neben Stv. Kreisbrandmeister Udo Dentz und Unterkreisführer des Unterkreises Wiesloch, Jürgen Förderer auch die Kommandanten der Feuerwehren Wiesloch, Jürgen Bodri und der Werkfeuerwehr Heidelberger Druckmaschinen AG, Orhan Bekyigit nochmals ihre Glückwünsche für die absolvierten Feierlichkeiten und konnten der Feuerwehr Walldorf zwei bedeutende Geschenke überreichen, die die Feuerwehrgeschichte in Walldorf untermauern. Jürgen Förderer und Jürgen Bodri überreichten ein Schriftstück aus dem Jahre 1858 zum Thema Brandschutz in Walldorf, da in diesem Jahr ein verheerender Brand über hundert Gebäude in Walldorf zerstört hatte. Von Seiten der Heidelberger Druckmaschinen AG übergaben Orhan Bekyigit und Christian Böttger den völlig überraschten Walldorfern ein ehemaliges Tanklöschfahrzeug als Geschenk zurück, das im Jahre 1981 von der Stadt Walldorf an die Werkfeuerwehr verschenkt wurde. Das mittlerweile verloren geglaubte Fahrzeug verrichtete zuletzt seinen Dienst bei der Heidelberger Druckmaschinen AG im Werk Brandenburg und wurde durch den engagierten Einsatz von Orhan Bekyigit an seine alte Wirkungsstätte in Walldorf zurück gebracht wo es seit 1964 als erstes Fahrzeug mit Wassertank im Dienst stand. Vielen Dank für diese beiden geschichtsträchtigen Zeichen der Verbundenheit.

Abschließend bleibt allen Zuschauern, Besuchern, Freunden und Unterstützern, die dieses Jubiläumsjahr mit getragen haben, zu danken. Freiwillige Feuerwehrleute und andere ehrenamtliche Rettungskräfte sind Menschen aus der Bevölkerung, die aus Überzeugung für andere einstehen und helfen, wenn Hilfe notwendig ist. Aus diesem Grund ist es eine enorme Leistung für das Miteinander, wenn eine solche Organisation stolz und durch die Bevölkerung anerkannt ihr 150 jähriges Jubiläum feiern kann.

CH / Fotos: R.Hirth, C.Kircher (Fzg.Übergabe)

Volksbank Kraichgau Wiesloch – Sinsheim überreicht 35.000 Euro an Freiwillige Feuerwehren im Gechäftsgebiet

Wiesloch. Feuerwehren bestehen hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern, nur selten gibt es hauptamtliche Einsatzkräfte. Hinter den Worten „Retten, Löschen, Bergen und Schützen“ verbergen sich – oftmals auch gefährliche Einsatze – bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten.

Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr ist in unserer Gesellschaft fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Selten fragt jemand, wer diese Freiwilligen eigentlich sind, die so oft ihre Freizeit opfern, um anderen Mitmenschen zu helfen, wenn Not am Mann ist.

Unser Ziel ist es, auch in Zukunft den Brandschutz und die Hilfeleistung nachhaltig zu fördern. Dafür ist die Erhaltung und Erneuerung von Gerätschaften notwendig und die permanente Weiterbildung der aktiven Kräfte sowie die Ausbildung der Jugend eine wesentliche Arbeit. Jede Unterstützung, jede Spende zeigt eine Wertschätzung der Arbeit.

Andreas Böhler, Vorstandssprecher der Volksbank Kraichgau und Joachim Bride Leiter der Filialbank überreichten die Spenden von jeweils 5000€ an die sieben Vertreter der Feuerwehren im Geschäftsgebiet: Sinsheim, Angelbachtal, Bad Rappenau, Eppingen, Wiesloch, Leimen und Walldorf.

Unser Bild zeigt: die Vertreter der Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim, Andreas Böhler, Vorstandssprecher, Joachim Bride, Leiter Filialbank, Peter Schäfer, stellv. Leiter Marketing, Dagmar Becker, Mitarbeiterin Abt. Marketing, sowie die Vertreter der oben genannten Feuerwehren.

Dagmar Becker / Foto: Helmut Pfeifer

Kerwemontag im Feuerwehrhaus - 19.10.2015

Wie in jedem Jahr klang die Walldorfer Kerwe auch in diesem Jahr am Montag im Feuerwehrhaus aus. Allerdings standen aufgrund der herbstlichen Temperaturen in diesem Jahr Pavillons mit Heizpilzen vor der Fahrzeughalle. Diese, aber auch die Fahrzeughalle selbst, wurden gern genutzt und waren nahezu durchweg gefüllt. Für das leibliche Wohl wurde den ganzen Tag gesorgt, egal ob mit Kuchen, Pommes oder Schweinshaxen. In den Abendstunden haben die "Grombacher - die Heizer aus Baden" mit aktuellen sowie älteren Hits eingeheizt, sowie die "Stobblhobblä" mit ihrer Guggemusig für ausreichend Stimmung gesorgt. Vielen Herzlichen Dank an alle Besucher, wir hoffen, dass es Ihnen genauso gut gefallen hat wie uns.

KD

Besuch in der SAP Arena Mannheim - 06.10.2015

Als Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute, vor allem auch im Bereich der Brandschutzerziehung für Kinder, lud Daniel Hopp, Geschäftsführer der Mannheimer Adler, die Feuerwehr Walldorf am 06. Oktober zum Champions League Spiel der Mannheimer Adler gegen Espoo Blues aus Finnland in die SAP Arena ein. Der Abend begann mit einem gemeinsamen Essen in der Arena bevor die Sitzplätze eingenommen, und dem Anpfiff entgegen gefiebert wurde. Die spannende Partie endete zwar mit einem Sieg der Adler, leider war jedoch das Hinspiel mit einer größeren Tordifferenz verloren worden, was am Ende leider das Ende im Turnier bedeutete. Die freiwilligen Feuerwehrleute aus Walldorf, die noch wenige Stunden vor diesem Ausflug bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 in Richtung Heidelberg einen eingeklemmten LKW-Fahrer aus seinem Führerhaus befreien mussten, möchten sich auch auf diesem Weg recht herzlich für die Einladung und die Anerkennung der Arbeit bei Daniel Hopp bedanken. Ebenfalls bedanken möchten sich die Ausflügler bei dem eigenen Kameraden André Köhler, der maßgeblich an der Organisation und Durchführung des Ausflugs beteiligt war.

C.H.

'Massong on tour' in Walldorf - 02.10.2015

Firma Massong, ein Dienstleister und Servicepartner in den Bereichen Brandschutz, Rettungswesen und Sicherheit gastierte am 02.Okt. im Rahmen von 'Massong on tour' im Haus der Feuerwehr in Walldorf und präsentierte eine Auswahl neuer Feuerwehrgeräte. Ebenfalls zu besichtigen gab es ein aktuelles Löschfahrzeug der Firma Rosenbauer. Eingeladen waren alle Feuerwehren aus der Umgebung, von denen einige den Weg nach Walldorf einschlugen.

C.H.

Gefahrgutübungen - 24.09 & 01.10.2015

Das sehr seltene, aber im Ernstfall sehr wichtige Thema Gefahrgut stand an zwei Donnerstagen im September und Oktober auf dem Übungsplan. Als Übungsobjekt dienten die Flächen der Stadtwerke Walldorf in der Altrottstraße. In einer Halle kam es fiktiv zu einem Unfall mit möglichem Gefahrgutaustritt. Ein Mitarbeiter meldete, dass Fässer zu Fall gekommen seien und auf dem Boden eine Flüssigkeit austrat. Entsprechend vorsichtig musste an diese Sache herangegangen werden, da man in einer solchen Situation immer vom größtmöglichen Gefahrenpotential ausgehen muss. Der Angriffstrupp des ersten Löschfahrzeugs rüstete sich mit Unterstützung von Wasser- und Schlauchtrupp mit Vollschutzanzügen aus und ging in die Halle vor, um die Situation und den eventuellen Gefahrstoff zu erkunden. Die Mannschaft des zweiten Löschfahrzeugs sperrte entsprechend der GAMS-Regel (G = Gefahr erkennen, A = Absperren, M = Menschenrettung durchführen und S = Spezialkräfte alarmieren) den Bereich weiträumig ab und bereitete den Dekontaminationsplatz vor, weitere Fahrzeuge stellten Nachschubmaterialien bereit und leuchteten die Einsatzfläche aus. Nachdem der Angriffstrupp die Gefahrstoffnummern an die Gruppenführer durchgefunkt hatte, konnten diese anhand der Gefahrstoffliteratur mit dem Angriffstrupp gemeinsam entsprechende Sicherungsmaßnahmen in die Wege leiten. Nachdem die Sicherung erfolgt war, wurde der Angriffstrupp entsprechend der Sicherheitsvorschriften auf dem Dekontaminationsplatz entkleidet und neu eingekleidet. Wichtig bei dieser Arbeit ist, dass man einen entsprechenden Gefahrstoff nicht verschleppt bzw. nicht damit in Berührung kommt, damit keine weitere Verschmutzung entsteht. Nachdem dieser Übungseinsatz abgearbeitet war, wurde man auf gleicher Gemarkung erneut „übungsalarmiert“, da ein Fahrzeug mit Anhänger und geladenen Fässern verunfallt war. Natürlich waren auch hier entsprechende Gefahrstoffe verladen, so dass ein ähnliches Einsatzszenario den Übungseffekt vertiefen konnte.

D.M.

Tag der offenen Tür mit vielen begeisterten Besuchern - 13.09.2015

Wer hätte das gedacht - obwohl das Wetter den Feuerwehrleuten am vergangenen Sonntag nicht sehr wohl gesonnen war, kamen viele interessierte Besucher zum Tag der offenen Tür ins Haus der Feuerwehr Walldorf, trotzten dem gelegentlichen Nieselregen und hielten der Feuerwehr die Treue. Ab 10 Uhr hatten die Tore geöffnet, um den Bürgern Walldorfs und Interessierten aus dem Umland einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Neben der obligatorischen Fahrzeugausstellung, die außer den Walldorfer Fahrzeugen auch zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Wiesloch und der Werkfeuerwehr Heidelberger Druckmaschinen AG zeigte, zog vor allem die große XXL Feuerwehr Hüpfburg alle Blicke auf sich. Die kleinen Besucher hüpften und kletterten den ganzen Tag durch die 'brennende Burg' und vergaßen in ihrem Eifer teilweise, dass ihre Eltern noch am Eingang warteten. Auch die kleinen roten Feuerwehrautos waren im Dauereinsatz, um von den vielen kleinen Feuerwehr-Fans bewegt zu werden. Selbst verzierte Schlüsselanhänger aus einem Stück Feuerwehrschlauch ermöglichte es den Kindern, sich ein schönes Erinnerungsstück an diesen Tag zu gestalten. Für die größeren Besucher gab die Feuerwehr Tipps in Sachen Brandschutz, führte vor, wie man Fettbrände richtig löscht, bot die Möglichkeit einmal selbst die hydraulischen Rettungsgeräte an einem Schrottfahrzeug einzusetzen und stand für Fragen rund um die Feuerwehrarbeit zur Verfügung. Auf der gesperrten Straße vor dem Feuerwehrhaus ertönten mehrmals am Tag die Sirenen, als die Einsatzfahrzeuge zu den Vorführungen anrückten. Ob ein simulierter Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, die in ruhiger aber zügiger Weise befreit wurde oder ein Zimmerbrand, der zunächst durch eine historisch anmutende Gruppe mit Feuerwehroldtimer und anschließend durch eine Gruppe mit dem aktuellen Löschfahrzeug und modernster Technik gelöscht wurde, die Einsatzabteilung zeigte den Zuschauern wie ein normaler Einsatz abläuft. Kaum weniger professionell wirkte aber auch das Vorgehen der Jugendfeuerwehr, die ähnlich der erwachsenen Mannschaft einen Löschangriff aufbaute nachdem sie mit heulender Sirene über den Schlossweg angerückt war. Die einzelnen Schritte einer Alarmierung und die Abläufe hinter den Kulissen konnten interessierte Besucher bei mehreren Führungen durch das Haus der Feuerwehr erfahren. Von der Alarmierung der freiwilligen Einsatzkräfte über die integrierte Rettungsleitstelle (112) zu jeder Tages- und Nachtzeit, dem Umziehen im Feuerwehrhaus, dem Ausrücken zum Einsatzort und die nachgelagerten Aufräum- und Instandhaltungstätigkeiten wurde Vieles erklärt und Fragen beantwortet. Musikalisch untermalt wurde der Tag durch den Spielmannszug der Walldorfer Feuerwehr, der teilweise sogar durch die Kameraden aus Reilingen ergänzt wurde. Dass bei so vielen Aktivitäten und spannenden Vorführungen unweigerlich Hunger und Durst aufkommt, war zu erwarten. Dass jedoch trotz der widrigen Wetterverhältnisse so viele neugierige Kinder und Erwachsene den Weg ins Haus der Feuerwehr suchten, hatten die Planer nicht erwartet, erfreute die freiwilligen Feuerwehrleute jedoch sehr. Einige Speisen waren leider unerwartet früh vergriffen. Für den Kerwe-Montag werden die Kapazitäten gerne ausgeweitet. Auf diesem Weg möchte sich die Feuerwehr Walldorf bei allen Besuchern recht herzlich bedanken und möchte bereits heute zum Kerwe-Montag wie gewohnt ins Haus der Feuerwehr einladen. Im Jubiläumsjahr wird die Band 'Grombacher - die Heizer aus Baden' ordentlich für Stimmung sorgen.

C.H.

Oldtimer Löschfahrzeug bei Sternfahrt nach Speyer - 06.09.2015

Am ersten September Wochenende nahm unser Oldtimer Löschfahrzeug Mathilde an einer Sternfahrt nach Speyer teil. Im Rahmen des Tages der Feuerwehr veranstaltete die Feuerwehr Speyer ein Feuerwehr Oldtimertreffen. Über 30 historische Einsatzfahrzeuge versammelten sich auf dem Gelände des Technik Museums Speyer, um anschließend eine gemeinsame Ausfahrt durch die Vorderpfalz zu machen. Bei strahlendem Sonnenschein rollte der rote Konvoi durch verschiedene Ortschaften und zauberte vielen Zuschauern ein freudiges Lächeln ins Gesicht. Einige der Oldtimer wurden anschließend dem interessierten Publikum im Innenhof der Feuerwache mit einigen Daten & Fakten vorgestellt. Darunter war auch unser LF8 als ältestes Teilnehmerfahrzeug an diesem Tag. Vielen Dank an die Kameraden aus Speyer für die Organisation des Treffens.

CH

Feuerwehr reinigt Dächer im Tierpark - 29.08.2015

Das große Musik-Tattoo im FC Astoria Stadion anlässlich des 150 jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf wird vielen noch im Gedächtnis sein. Die mitreißende Show am 6. Juni mit fünf ausgezeichneten Bands, die bis spät in die Nacht die Zuschauer begeisterten, war unter anderem durch die Unterstützung des Ehepaars Sonja und Gerd Oswald möglich geworden.  Im Gegenzug stand es außer Frage für die Feuerwehr sich in Form eines Arbeitsdienstes für den guten Zweck zu revanchieren. Ausgewählt für diesen Arbeitseinsatz wurde durch das Ehepaar Oswald der Tierpark Walldorf. So rückte die Feuerwehr mit rund 40 Personen am Morgen des 29. August aus, um Dächer und Dachrinnen des Tierparks zu reinigen, die wegen des Baumbestands mit viel Laub, Moos und Ästen ziemlich verdreckt und verstopft waren. Eingeteilt durch Kommandant Frank Eck machten sich mehrere Gruppen an verschiedenen Stellen ans Werk. Die Mannschaft des Teleskopmasts reinigte ein großes Dach von oben, mehrere mit Schläuchen und Besen ausgerüstete Trupps reinigten über Leitern kletternd diverse kleinere Dächer vom Boden aus. Um im gegebenen Zeitrahmen ein weiteres Gebäude aus der Luft reinigen zu können, unterstützten auch drei Kammeraden aus Wiesloch mit deren Drehleiter. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren aus Wiesloch und Walldorf erklärte sich Abteilungskommandant Jürgen Bodri gerne bereit den Walldorfer Kameraden zu helfen. Ob Dachziegel, Glasscheiben oder Dachrinnen, keine verdreckte Stelle konnte dem Einsatz der Feuerwehrleute standhalten und so konnte am frühen Nachmittag der Arbeitseinsatz erfolgreich beendet werden. Von der zügigen Arbeit überzeugte sich auch Gerd Oswald, der den Feuerwehrleuten im Laufe des Tages einen Besuch abstattete. Nachdem alle Gerätschaften wieder gereinigt und auf den Fahrzeugen verladen waren konnte der Tag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

CH

Hochzeit Max und Thessa - 22.08.2015

Feste soll man feiern wie sie fallen. Nicht nur, dass wir in diesem Jahr unser 150-jähriges Bestehen feiern, nein, auch bei unseren Kameraden gibt es genug Anlass zum Feiern. So fand am vergangenen Samstag bereits die dritte Feuerwehr-Hochzeit in diesem Jahr statt. Bei warmen Temperaturen heiratete unser Kamerad Max seine Thessa in der evangelischen Kirche. Wie bereits am vergangenen Wochenende standen wir wieder Spalier, dieses Mal nicht mit einer anderen Feuerwehr, sondern gemeinsam mit der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß Wiesloch e.V., in welcher die Braut Mitglied ist. Nachdem die ersten Glückwünsche seitens der KG und der Feuerwehr überbracht waren, ging es an das obligatorische Mit-verbundenen-Augen-Ballon-platzen-lassen. Der Bräutigam musste mit Worten seiner Frau gesteuert einen Ballon zum Platzen bringen, während er die Augen verbunden hatte. Da Max etwas größer ist war es für ihn ein leichtes Spiel den Ballon zu treffen. Ein nach oben Wegziehen des Ballons hatte nicht viel Wirkung. So war die erste gemeinsame Aufgabe schnell erledigt. Anschließend wurde dem Brautpaar eine Fahrt über die Dächer Walldorfs und über ihre Festgemeinde spendiert. Nach einem Sektempfang in einem nahegelegenen Hof begleiteten wir die Festgemeinde nach Lingental. Dort angekommen beglückwünschte der Spielmannszug das Brautpaar noch musikalisch und der stellvertretende Kommandant Thorsten Plachta überreichte das Geschenk der Feuerwehr. Anschließend machten wir uns wieder auf dem Heimweg, wo wir kurz nach unserer Ankunft zu einem Einsatz nach Wiesloch ausrückten. Der Bräutigam durfte selbstverständlich ungestört mit seiner Ehefrau weiterfeiern. Für die gemeinsame Zukunft wünschen wir dem Brautpaar alles Gute.

KD

Hochzeit Daniel und Eva - 15.08.2015

Wenn zwei Feuerwehrleute den Schwur der ewigen Treue eingehen, dann können sie nur eine sichere Zukunft vor sich haben. So oder so ähnlich müssen es sich wohl auch Daniel und Eva gedacht haben. Er ist seit Jahren bei uns in Walldorf Mitglied und sie in der Feuerwehr Dielheim. Somit war es selbstverständlich, dass die beiden Feuerwehren Dielheim und Walldorf das Brautpaar gemeinsam vor der evangelischen Kirche empfingen. Nach dem Gang durch die spalierstehenden Kameraden überbrachte Walldorfs Kommandant Frank Eck die ersten Glückwünsche. Anschließend galt es die erste gemeinsame Aufgabe als Ehepaar zu bewältigen. Daniel bekam die Augen verbunden und musste mit einem Nagel auf seinem Helm einen mit Reis gefüllten Luftballon zum Platzen bringen. Eva durfte ihn nur mit Worten steuerten. Doch dies war nicht so einfach, da der Luftballon immer mal wieder in die Höhe gezogen wurde. Doch irgendwann gelang es und beide bekamen noch eine Fahrt über die Dächer Walldorfs mit dem Teleskopmast spendiert. Nach erfolgreich abgeschlossener Mission "Luftballon", Beglückwünschungen und einem Sektempfang ging es weiter zum Festlokal nach Baiertal. Vor Ort wurden sie noch durch den Walldorfer Spielmannszug musikalisch empfangen und beglückwünscht. Während das Brautpaar noch einen langen Abend vor sich hatte, verabschiedeten wir uns wieder Richtung Heimat. Wir wünschen dem Brautpaar alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft.

KD

Volksbank spendet für die Feuerwehr - 07.08.2015

Trotz 40°C Außentemperatur machte sich diesen Freitag eine Delegation der Feuerwehr Walldorf in Uniform auf den Weg zur Volksbank Filiale Walldorf. Geladen hatte Frank Merkel, Filialleiter in Walldorf, um einen Scheck in Höhe von 5.000€ an das Kommando der Feuerwehr Walldorf zu übergeben. Sehr erfreut nahmen Kommandant Frank Eck sowie seine beiden Stellvertreter Alexander Hauger und Thorsten Plachta die Spende entgegen, um damit die Ausrüstung der Feuerwehr weiterhin auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Neben der Spende bedankt sich die Feuerwehr Walldorf auch dafür, dass in den letzten Wochen eine kleine Ausstellung in den Räumlichkeiten der Volksbank auf das diesjährige 150 jährige Jubiläum aufmerksam machen konnte.

CH

Bootsführer üben - 06.08.2015

An heißen Tagen wie an diesen kommt es immer wieder zu Badeunfällen. Um für solche Fälle gerüstet zu sein, übten die Walldorfer Bootsführer mit dem Schlauchboot die Rettung von verunglückten Personen auf dem Lußhardtsee in Kronau. Eine Person wurde von einer Plattform gerettet, auf ein Spineboard ("hartes Brett") gesichert und ans Festland transportiert.

Übrigens: In den Wintermonaten ist das Schlauchboot auf einen Eisschlitten gespannt, um es für Eisrettungseinsätze nutzen zu können.

KD

Neuer Kommandowagen in Dienst gestellt - 01.08.2015

Nach 14 Jahren wurde der bisherige Kommandowagen zum Monatswechsel Juli/August außer Dienst gestellt. Als er nach Walldorf kam, waren die beiden in den 90er Jahren in Eigenregie aufgebauten, aber leider durch Unfall ausgeschiedenen Vorgänger schon eine Weile außer Dienst und das neue Fahrzeugkonzept mit Hubrettungsfahrzeug noch Zukunftsmusik. Seit dieser Zeit diente er dem Kommandanten als Einsatzfahrzeug bei einer Vielzahl von Einsätzen. Ersetzt wurde der Passat nun zum 1. August durch den neuen Kommandowagen Audi Q5. Die von dem Fahrzeughersteller vergünstigt angebotene Behördenversion wurde durch die Firma Martin Schäfer GmbH mit weiteren feuerwehrtechnischen Funktionen ausgestattet, um dem Einsatzleiter die notwendigen Hilfsmittel nach aktuellem Stand der Technik bereitzustellen. Mit einem Kommandowagen ist es dem Kommandant oder Einsatzleiter möglich schneller an die Einsatzstelle zu kommen als die großen Einsatzfahrzeuge und kann vor Ort bereits mit der Lageerkundung beginnen.

CH

Atemschutzübung mit Belastungs-Parcours - 30.07.2015

Einsätze unter schwerem Atemschutz stellen für die Feuerwehrleute je nach Situation eine enorme Belastung dar. Die anzulegende Schutzausrüstung wiegt ca. 30-35 kg, die Atmung und die Sicht über die Maske sind erschwert und die zu verrichtenden Arbeiten können mit hoher Kraftanstrengung und Ausdauer verbunden sein. Bei einem Zimmerbrand mit vermissten Personen ist beispielsweise eine Tür mit Gewalt zu öffnen, dann die Schlauchleitung ins Innere des Gebäudes zu ziehen, die Personen zu suchen und aus dem Gebäude heraus zu holen. Natürlich in einer möglichst kurzen Zeit, da für die zu rettenden Personen im Brandrauch jede Sekunde zählt. Eine jährliche leistungsüberwachte Belastungsübung mit einem streng vorgeschriebenen Ablauf ist aus diesem Grund ebenso Pflicht für jede Atemschutzgeräteträgerin und jeden Atemschutzgeräteträger, wie auch realitätsnahe Einsatzübungen innerhalb der Feuerwehren selbst. Bei der Übung am 30. Juli erhielten die Teilnehmer vor dem Beginn lediglich die Information, dass eine gewisse Abfolge an Aufgaben auf Zeit zu bewältigen sind. Wie auch im Einsatz selbst war allerdings nicht bekannt was genau auf sie zukam. Es begann mit dem korrekten Anlegen der Schutzausrüstung. Die erste Station forderte anschließend die Schlagkraft und Ausdauer. Ein schwerer LKW Reifen musste mit Hammerschlägen über eine gewisse Distanz 'geschlagen' werden. Im Realfall könnte dies eine stabile Tür sein, die den Schlägen der Feuerwehrleute lange standhält. Gerade hier zeigte sich der große Einfluss der schweren Schutzausrüstung. Bei der nächsten Station mussten zwei Schlauchleitungen gezogen werden und die dritte Aufgabe verlangte mit zwei Schaummittelkanistern (je ca. 15 kg) eine Wendeltreppe zu besteigen. Oben angekommen musste ein weiterer Schlauch hochgezogen werden und anschließend ging es mit den Kanistern wieder hinunter. Die letzte Station simulierte die Rettung einer Person aus einem brennenden Gebäude, die 70 kg schwere Übungspuppe musste über eine Distanz von ca. 50 m gezogen werden. Ohne Zeitnahme und angeleint erfolgte am Ende das Besteigen des Teleskopmasts bis zum Korb. Auch wenn der mentale Stress eines Einsatzes nicht simuliert werden kann, verlangen solche Übungen von den Feuerwehrleuten einiges ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einer Berufsfeuerwehr oder einer Freiwilligen Feuerwehr angehört.

CH

Übungsblock zur Technischen Hilfeleistung - 09.&23.07.2015

Auf dem Gelände des Bauhofes in Walldorf warteten einige technische Herausforderungen auf die Übungsteilnehmer, die sowohl den Teamgedanken, als auch das technische „Know How“ auf die Probe gestellt haben. Es mussten verschiedene Sicherungs- und Transporttechniken ausprobiert und reflektiert werden. Mittels des RW2 (Rüstwagen), des LF20/24 (Löschfahrzeug) und des TM30 (Teleskopmast) ging man erst theoretisch und dann praktisch die Einsatzszenarien durch.

Zu den Aufgaben zählte einen mit Schrott beladenen Container möglichst erschütterungsarm über eine bestimmte Strecke zu transportieren. Hierbei wurden die verschiedenen technischen Hilfsmittel erörtert und entsprechend vielfältig eingesetzt. Um den Container möglichst erschütterungsarm, gleichmäßig und sicher anzuheben und zu bewegen, war die Koordination und Kommunikation zwischen den verschiedenen Teams besonders wichtig, da ein unbedachtes oder zu schnelles Vorgehen eines Trupps gefährliche Auswirkungen auf die anderen Trupps haben könnte. Entsprechend viel Fingerspitzengefühl und Teamarbeit war hier von der ganzen Mannschaft gefragt.

Ein weiteres Aufgabenszenario war die Sicherung eines einsturzgefährdeten Hochregals. Auch hier hat man verschiedene Stützen, Sprießen und Schnelleinsatzsicherungen am entsprechenden Regal angelegt und gesichert. Der Schwerpunkt lag auf der fachmännischen und sicheren Anwendung des Sicherungsgeräts sowie der Absprache untereinander.

DM

DRK Walldorf übt mit Teleskopmast - 20.07.2015

Das Thema des DRK-Bereitschaftsabends am 20.07.2015 lautete Drehleiter und Feldtrage, das bedeutete Ausbildung mit Unterstützung der Feuerwehr. Also machten sich unsere Kameraden Thorsten und Jurek mit dem Teleskopmast auf zur DRK Wache, um den Kollegen des DRKs den Ausbildungsabend zu ermöglichen.

Zunächst erfolgte eine Einweisung wie eine Trage auf dem Korb des Teleskopmasts befestigt werden kann, um einen Patienten sicher zu befördern. Hierbei wurde die Befestigung unterschiedlicher Tragen, aber auch unterschiedlicher Befestigungspositionen im Teleskopmastkorb, besprochen.

Dann ging es los: Das Szenario sah jeweils so aus, dass eine an der Wirbelsäule verletzte Person auf dem Dach der Rettungswache lag. Zunächst mussten also die Sanitäter zum Verletzten auf das Dach gebracht werden. Nach einer Erstversorgung wurde der Verletzte dann auf dem Spineboard für den Transport vorbereitet. Beim Spineboard handelt es sich um eine Kunststofftrage, die speziell bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen eingesetzt wird. Nach Sicherung des Patienten wurde dieser in den Korb des Teleskopmasts befördert. Dann erfolgte der Abtransport nach unten, zum bereitstehenden Rettungswagen. Nachdem die an der Übung Beteiligten wieder auf dem Boden angekommen waren, durften zum Abschluss alle schwindelfreien DRKler noch einmal einen Blick auf Walldorf vom ausgefahrenen Teleskopmast, also aus großer Höhe, genießen.

Originalbericht DRK Walldorf

KD / DRK Walldorf


Ausstellungseröffnung und Prämierung des Malwettbewerbs zum Thema 'Feuerwehr' der Grund- und Vorschulen - 17.07.2015

Dass viele Kinder große Stücke auf die Feuerwehr halten, zeigte sich bei der Ausstellungseröffnung und Prämierung des Malwettbewerbs zum Thema 'Feuerwehr' im Walldorfer Rathaus am vergangenen Freitag. Im Rahmen des 150 jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf war der Wettbewerb unter den Vorschulen und Grundschulen ausgelobt worden und über 300 gemalte Bilder gingen ein, um von der Fachjury bewertet zu werden. Ausgestellt im gesamten Erdgeschoss des Rathauses, konnten sich alle Besucher anhand der Gemälde von der Kreativität der Kinder überzeugen. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit den Klängen des Spielmannszuges und Bürgermeisterin Christiane Staab hieß alle Kinder und Erwachsenen recht herzlich im Rathaus willkommen. Sie sprach an, wie erfreut sie über diese gemeinsame Aktion der Feuerwehr und der Kinder in Walldorf sei und unterstrich, dass in Ihren Augen alle Kinder Gewinner seien, die an diesem Wettbewerb teilgenommen hatten. Als Mitglieder der Jury stellte sie Herrn Herbert Hügens, Mitglied der Künstlergruppe Walldorf, Herrn Hermann Würzer, Unterkreisführer der Feuerwehren des Unterkreises Walldorf und in Abwesenheit Herrn Hartmut Schweizer, Kunstbeauftragter der Stadt Walldorf, vor. Ebenfalls in der Jury war Frau Bürgermeisterin Christiane Staab selbst. Auch Kommandant Frank Eck begrüßte alle Anwesenden und zeigte sich gleichfalls positiv erstaunt darüber, wie viele Kinder ihre Sicht auf die Feuerwehr mit Stiften, Pinseln und Kleber auf Papier gebracht hatten. Der erste Höhepunkt des Abends war eine Gesangs- und Tanzvorführung der Kinder aus dem kommunalen Kindergarten, die bereits am 18. April bei einem Besuch im Kindergarten selbst für sprachlose Feuerwehrleute gesorgt hatte. Kommandant Frank Eck konnte nicht anders als die Kinder zu einem zweiten Auftritt an diesem Abend im Rathaus zu überreden. Verkleidet wie kleine Feuerwehrleute sangen die Kinder 'Tatü Tata, die Feuerwehr ist da' und tanzten vor dem Bürgerbüro. Begeisterter Beifall spornte sie dabei an. Im Anschluss verlas Bürgermeisterin Christiane Staab die Gewinner des Wettbewerbs in den drei Kategorien Vorschule, Grundschulklassen 1&2 und Grundschulklassen 3&4. Leider waren einige Gewinner nicht anwesend und konnten ihre Preise nicht in diesem schönen Rahmen entgegen nehmen. Wie von Kommandant Frank Eck anfangs angekündigt, blieb es jedoch nicht bei der Tanzvorführung der Kindergartenkinder. Denn auch einige Feuerwehrleute selbst wollten den Kindern zeigen, dass sie etwas einstudiert hatten. Aus einer witzigen Idee geboren, war dieser Tanz am Festbankett der Feuerwehr am 6. Juni bereits ein voller Erfolg gewesen und es stand außer Frage, dass auch hier ein zweiter Auftritt zum Pflichtprogramm gehörte. Eingeleitet von einem Kurzvideo, das den Kindern zeigte wie eine Freiwillige Feuerwehr alarmiert wird, sprangen die uniformierten Tänzer auf die 'Bühne' und führten vor, dass die harten Mädels und Jungs der Feuerwehr auch eine andere Seite haben. Ob groß, ob klein, alle Mitwirkende und Besucher hatten viel Spaß an diesem Abend und konnten eindrucksvoll erkennen welchen Stellenwert die Feuerwehr bei den Kindern hat und wie viel Freude es der Feuerwehr macht, wenn sie die Begeisterung der Kinder sieht. Interessierte sind herzlich eingeladen sich die Gemälde im Walldorfer Rathaus noch ein paar Wochen lang anzuschauen.

CH

2. Platz beim 60. Stadtschützenfest - 05.07.2015

Anlässlich des 60. Stadtschützenfestes nahm die Feuerwehr Walldorf mit vier Mannschaften am Wettkampf teil. Trotz der heißen Temperaturen machten sich auch einige Unterstützer mit auf dem Weg zum Walldorfer Schützenverein.

Nach kurzer Einweisung durch den Veranstalter ging es zunächst an die Probeschüsse. Anschließend wurde es ernst. Jedem Teilnehmer standen nun drei Scheiben á fünf Schuss für den Wettkampf zur Verfügung. Drei Teilnehmer zusammen bildeten je ein Team.

Nach erfolgreichem Abschluss wurden die Scheiben zwischen den Teams verglichen und erste Prognosen angestellt. Im Anschluss wurden die Scheiben abgegeben und die Teams gingen zum gemütlichen Teil des Schützenfestes über. Am Abend traf sich einige der Schützen nochmals zur Ergebnisverkündung. Den besten Platz erreichte das Team 'Freiwillige Feuerwehr Walldorf 1' (Kevin Drieschner, David Müller und Daniel Kaufmann) mit dem zweiten Platz und 230 Ringen. Knapp dahinter mit 219 Ringen lag das Team des FC Astoria Walldorf 1. Sieger mit 265 Ringen wurde das Team Mayer. Herzlichen Glückwunsch von unserer Seite.

KD


Freitagsgespräch der Sparkasse Heidelberg - "Stromausfall, was dann?" - 03.07.2015

Im Rahmen des diesjährigen Jubiläums der Feuerwehr Walldorf fand am ersten Juli Wochenende ein Freitagsgespräch der Sparkasse Heidelberg im Haus der Feuerwehr statt. Das Thema des Abends war "Stromausfall, was dann?". Dass diese Frage - in der heutigen digitalen und elektronischen Zeit - absolut berechtigt ist, zeigte tagesaktuell ein Stromausfall in Mannheim, der die Bevölkerung und die Helfer bei heißen Temperaturen über mehrere Stunden beschäftigte. Eingeladen für diesen Vortrag war ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, der leitende Branddirektor der Direktion Nord der Berliner Feuerwehr Frieder Kircher. Dank seiner Feuerwehr Wurzeln, die in Wiesloch begannen, folgte er gerne dieser Einladung in seine ehemalige Nachbarschaft.

Im Rahmen zweier Forschungsprojekte untersuchte er in den vergangenen Jahren die Problematik und die Auswirkung von großflächigen und lange andauernden Stromausfällen. Dinge, die den Menschen heute selbstverständlich vorkommen, sind bei fehlender Notstromversorgung schlagartig oder nach kurzer Zeit nicht mehr funktionsfähig. Darunter einfach klingende Dinge wie die netzbetriebene Telekommunikation (Telefon, Internet), pumpenabhängige Wasser-/Abwasserversorgung, Ampelanlagen / el. Verkehrszeichen aber auch Tankstellen, Supermärkte, Krankenhäuser und die Hilfsorganisationen selbst. Den ersten Teil des Vortrags füllten die Ergebnisse des Projekts TankNotStrom, das die Sicherstellung von Kraftstoffreserven für Notstromaggregate und Fahrzeuge der Hilfsorganisationen behandelte. Der zweite Teil erläuterte die Problematik der ausfallenden Kommunikation bei länger anhaltenden Stromausfällen. Wie kann die Bevölkerung informiert werden, wie können sich Bürger selbst informieren, wie kann man Selbsthilfe organisieren? Das Konzept der KatLeuchttürme stellt eine Struktur bereit, um Informationen von einem obersten Lagezentrum bis hin zu jedem Bürger zu streuen. Aber auch die entgegengesetzte Richtung der Kommunikation und der Austausch zwischen der Bevölkerung wird dadurch unterstützt, um z.B. Nachbarschaftshilfe zu ermöglichen, wenn die Hilfsorganisationen stark ausgelastet sind. Dank eines gut ausgebauten Stromnetzes sei die Gefahr eines Stromausfalls in Deutschland vergleichsweise gering, allerdings zeige nicht zuletzt der akute Fall in Mannheim, dass es nicht auszuschließen ist. Frieder Kircher unterstrich aus diesem Grund die Notwendigkeit sich vorher Gedanken zu machen wie man im Fall eines Totalausfalls reagieren kann und muss. Randbedingungen prüfen und sich einen Plan überlegen, ist der erste Schritt. Entsprechende Strukturen vorbereiten, dann der nächste. Und dies gelte unabhängig davon, ob es sich um eine Millionenmetropole wie Berlin, eine Stadt wie Walldorf oder um eine kleine Gemeinde handele.

Vielen Dank an Frieder Kircher für diesen interessanten Vortrag.

CH


Hochzeit von Markus und Julia - 27.06.2015

Am 27.06.2015 heiratete unser Feuerwehrmitglied Markus Fichtner seine Julia im Standesamt in Walldorf. Bei herrlichem Wetter ließen es sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Walldorf nicht nehmen vor dem Standesamt Spalier zu stehen, um dem frisch vermählten Paar zu gratulieren. Nach einer Fahrt mit dem Teleskopmast über die Dächer von Walldorf wurden wir noch zu einem Umtrunk ins Astorhaus eingeladen. Die Fahrt zur nachfolgenden Hochzeitsfeier erfolgte für das Brautpaar in unserer "Mathilde", dem ersten Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Walldorf. Empfangen wurde die Hochzeitsgesellschaft dort durch den Spielmannszug der Feuerwehr Walldorf.

KD

Übungsblock Brandbekämpfung - Schwerpunkt BMA - 18.06.+ 25.06.2015

Aufbauend auf den ersten Übungsblock Ende März und Anfang April fand der zweite Übungsblock zum Thema Brandmeldeanlagen diesmal bei der Firma REALTECH in der Industriestraße statt. In zwei Gruppen eingeteilt begannen die Besatzungen der beiden Löschfahrzeuge zunächst mit der Erkundung der Räumlichkeiten nach einem ausgelösten Brandmeldealarm. Dieses Vorgehend läuft noch standardisiert ab, da zunächst herausgefunden werden muss, welcher tatsächliche Grund für das Auslösen der Brandmeldeanlage vorliegt. Sowohl im Kellergeschoss als auch im Obergeschoss fanden die Mannschaften jedoch keinen technischen Fehlalarm ohne Ursache vor, sondern eine von den Ausbildern beschriebene deutliche Verrauchung. Dies ist der Punkt, an dem aus einem Standardablauf ein auf die akute Situation zugeschnittener Einsatzablauf beginnt. In beiden Fällen sicherten die vorgehenden Trupps zunächst die noch nicht von der Verrauchung betroffenen Bereiche mittels Rauchvorhang ab, um dann unter Atemschutz die Ursache des Rauches zu finden und diese abzulöschen. Im Detail können dabei unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen, die im Rahmen der diesjährigen Brandbekämpfungsübungen verglichen und ausprobiert werden, um ein möglichst effektives Vorgehen zu ermöglichen.

CH

Teilnahme am Race for Charity des MSC Walldorf - 20.06.2015

Am Benefiz Rennen auf der Walldorfer Kartbahn zugunsten des Hospiz Agape in Wiesloch nahm die Feuerwehr Walldorf mit einem Team teil. In zwei Gruppen waren je 14 Teams mit jeweils vier Fahrerinnen oder Fahrern zusammengefasst. Die Feuerwehr startete in der ersten Gruppe. Der Renntag begann mit einem freien Training in dem sich die vier Teammitglieder (Klaus Deschner, Jürgen Kempf, Stefan Prause und Christian Halm) mit der Strecke vertraut machen konnten. Nach Auswertung der Rundenzeiten hielt sich das Feuerwehr Team mit der viert schnellsten Zeit ganz ordentlich. Glücklicherweise konnten zwischenzeitlich viele kritische Blicke in den Himmel einen befürchteten Regenschauer abwenden. Im anschließenden Qualifikationslauf schaffte der Feuerwehrrenner sogar die dritt beste Zeit und sicherte sich somit eine gute Ausgangslage für das spätere 2h-Rennen. Nach zwischenzeitlicher Stärkung und eingehenden Strategiegesprächen sammelten sich alle Fahrer für das letzte Briefing der Rennleitung, bevor es in der Boxengasse ernst wurde und die Karts auf die Rennstrecke gingen. Nach einem fliegenden Start konnte der dritte Startplatz der Feuerwehr zwischenzeitlich sogar um eine Position verbessert werden, die Fahrer schenkten sich jedoch in der Spitzengruppe keinen Zentimeter. Leider ging die auf Schonung von Mensch (und Maschine - eher nicht) ausgelegte Boxenstopp Strategie, mit zwei Turns je Fahrer, im Vergleich zu den sich durchbeißenden anderen Teams nicht auf und so rutschten die trotzdem recht flott fahrenden Einsatzkräfte weiter nach hinten und mussten das Rennen auf dem achten Platz beenden. Der Spaß an der Sache war trotzdem ungebrochen und das Feuerwehr Team war froh bei diesem Benefiz Rennen dabei gewesen zu sein.

Das Feuerwehr Team möchte auch Bürgermeisterin und Feuerwehroberhaupt Christiane Staab gratulieren, die sich trotz eigener anfänglicher Zweifel beim VIP Rennen wacker geschlagen hat und im Rennverlauf zwei Renngegner hinter sich lassen konnte.

CH

Gelungener Jubiläumsabend mit Festbankett und Musik-Tattoo - 06.6.2015

Das Festbankett in der Astoria-Halle mit geladenen Gästen, Mitgliedern der Feuerwehr Walldorf sowie deren Partnern bildete den Auftakt eines außergewöhnlichen Abends im Zeichen des diesjährigen Jubiläums. Trotz der sommerlichen Temperaturen zeigte sich ein ansehnliches Bild, als neben den Walldorfer Feuerwehrleuten auch die Vertreter der geladenen umliegenden Wehren und die Mitglieder der Partnerfeuerwehren aus Gersbach (Schwarzwald), Kronshorst (Schleswig-Holstein) und Freeport (NY, USA) allesamt in Uniform erschienen und die Verbundenheit der Feuerwehren unterstrichen.

Nach einer musikalischen Einleitung begrüßte Kommandant Frank Eck zunächst alle anwesenden Gäste und bedankte sich, dass die Einladung so zahlreich angenommen wurde. Im Hinblick auf das im Anschluss pünktlich geplante Musik-Tattoo wies er auf den straffen Zeitplan des Banketts hin und kündigte mit einem Schmunzeln an, dass er diesem - in feuerwehrüblicher Manier - notfalls mit einer Glocke Nachdruck verleihen würde. Nach dem Gedenken an verstorbene Feuerwehrangehörige hatte eine für den Werdegang der Feuerwehr Walldorf sehr wichtige Person den ersten Bühnenauftritt. Der erste Kommandant, Schreinermeister Ludwig Schleich (gespielt von David Müller), ließ es sich nicht nehmen an diesem Festtag mit glänzendem Messinghelm auf die Bühne zu kommen. Im Gespräch mit einem Reporter der ehemaligen Heidelberger Zeitung (gespielt von Christian Halm) beantwortete er Fragen über die Gründung der Wehr, wie es dazu gekommen war und wie sich die damaligen Floriansjünger bei ihrem ersten Einsatz 1865 beweisen konnten. Erstaunlicherweise muss er damals schon im Blick gehabt haben, wie wichtig eine schlagkräftige Feuerwehr ist und wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln könnte. Seine Visionen kamen ziemlich nahe an die tatsächliche Entwicklung heran, die auch in der umfangreichen Jubiläumsschrift nachzulesen ist (erhältlich im Haus der Feuerwehr oder bei einer der Veranstaltungen der Feuerwehr).

Wieder zurück im Jahr 2015 ergriff anschließend Bürgermeisterin Christiane Staab das Wort und unterstrich einmal mehr Ihren Dank für die Walldorfer Feuerwehr. Dass eine nächtliche Sirene keine Ruhestörung ist, sondern dass in diesem Moment ehrenamtliche Helfer zu Hilfe eilen, sollte jedem bewusst sein. Anderen zu helfen sei ein hohes Gut und dafür stehe die Feuerwehr, nicht nur in Walldorf. Symbolisch überreichte sie Kommandant Frank Eck ein Bild, das in deutlich größerer Ausführung bald das Feuerwehrhaus zieren soll.

Eine bleibende Erinnerung übergab auch der ehemalige Stadtbaumeister Wilhelm Schneider der Feuerwehr. Eine eigens aus Italien geholte und selbst bearbeitete Steinplatte in Form eines heiligen Florians wird künftig im Haus der Feuerwehr die Einsatzkräfte beschützen.

Lobende Worte kamen ebenfalls von Seiten der Politik. Landrat Stefan Dallinger und Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci sprachen die große Leistung der freiwilligen Helfer an und wünschten der Wehr weiterhin eine erfolgreiche Arbeit und gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen.

Nach einem bebilderten Einsatzrückblick der letzten 25 Jahre zeigte Kommandant Frank Eck speziell für die Nicht-Feuerwehr-Gäste den Ablauf, wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz in die Astoria-Halle ausrückt. Ein Kurzfilm zeigte wie die Feuerwehrleute mittels Funkmelder aus ihren privaten oder beruflichen Tätigkeiten gerissen werden, wie sie zum Feuerwehrhaus rennen, sich umziehen und ausrücken. Passend fuhr nach den erklärenden Worten ein Löschfahrzeug mit Sondersignal an der Halle vorbei zum Eingang. Sekunden später kämpften sich bereits zwei Atemschutztrupps in voller Montur auf die Bühne. Nicht ganz einem realen Einsatz entsprechend ertönte dann jedoch donnernde Musik und die Feuerwehrfrauen und -männer begannen vor den Augen der erstaunten Gäste zu tanzen. Die Vorführung war ein voller Erfolg und nur die angedrohte Glocke und der straffe Zeitplan verhinderten die von den stehend applaudierenden Gästen geforderte Zugabe. Auf der Bühne ‚im Einsatz‘ waren Zoe Faller, Lena Nicolai, Sabrina Simon, Henry Conteh, Marvin Spannagel, Alberto Hetzel, Robin Paucke, Anton Scheider, Torsten Seiler und Markus Kempf. Für dieses ‚Feuer‘ ausgebildet wurden sie von Rolf Bechberger.

Für die gute Zusammenarbeit im Einsatzfall auf der Autobahn sowie für die Unterstützung bei den Recherchen über die historischen Daten der Feuerwehr, wurden Karl-Heinz Daiber, Leiter des Autobahnpolizeireviers Walldorf, und Jürgen Kamm, ehemaliger Fachbereichsleiter Ordnung & Umwelt der Stadt Walldorf, geehrt. Die Ehrungen wurden durch den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Rhein-Neckar, Hans Joachim Gottuck vorgenommen. Ebenfalls geehrt wurden die beiden ehemaligen Kommandanten (Chiefs) des Freeport Fire Departments Donald Rowan und Donald Mauersberger mit der Medaille für internationale Zusammenarbeit des Deutschen Feuerwehrverbandes. Beide leisten Erstaunliches, wenn es darum geht die Partnerschaft zwischen den Wehren aus Freeport und Walldorf zu leben.

Unterkreisführer Hermann Würzer gratulierte Frank Eck und seiner Wehr in Vertretung für den ganzen Unterkreis Walldorf zu dem runden Geburtstag und überreichte eine Skulptur als Erinnerung an diesen großen Tag.

Den Abschluss des kurzweiligen Festbanketts bildeten die Glückwünsche der Partnerfeuerwehren aus Freeport, Gersbach und Kronshorst. Die Kameraden aus USA erläuterten eindrucksvoll was es bedeutet solche Partnerschaften zwischen Kontinenten zu haben. Als Jubiläumsgeschenk überreichten sie eine handgearbeitete Holztafel aus einem Baum, der während des Orkans Sandy im Herbst 2012 umstürzte. Der Orkan ließ in Freeport eine Schneise der Verwüstung zurück. Damals waren es die Kameraden aus Walldorf, die mit Spendenaktionen den Freunden in USA helfen konnten. Mit der Feuerwehr Gersbach verbindet die Walldorfer Wehr mittlerweile eine 40jährige Freundschaft mit regelmäßigen Besuchen und vielen schönen und lustigen Anekdoten. Die überreichte Erinnerungstafel weist nicht die Entfernung beider Wehren aus, sondern deren Höhenunterschied von 766m. So gesehen ist die Entfernung eher gering. Im Gegenzug bedankte sich auch die Walldorfer Wehr mit einem Geschenk für die bestehende Freundschaft. Schließlich überbrachten die Kameraden aus Kronshorst ihre Glückwünsche, die trotz der noch jungen Freundschaft nicht weniger herzlich waren. Obwohl die Gemeinde deutlich kleiner ist als Walldorf, zählt die Feuerwehr prozentual gesehen eine beachtliche Anzahl an Mitgliedern.

Der zweite und öffentliche Teil des Jubiläumsabends fand im Stadion des FC Astoria Walldorf statt. Das sehr gut besuchte Stadion empfing fünf namhafte Bands für ein Musik Tattoo, wie es bei einem Feuerwehrjubiläum sicherlich nicht üblich ist. Auf den Rasen marschierten der Moderne Spielmanns- und Fanfarenzug Retzbach e.V., die Strasser Garde Rheinhausen, die Show & Brass Band Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld e.V., das Musikcorps Freiwillige Feuerwehr Grossen Linden e.V. und das Trompeter-Showcorps ,Leinegarde‘ aus Neustadt am Rübenberge. Ab den ersten Klängen der Musikinstrumente aus Retzbach lauschten die Besucher gespannt und waren begeistert von dieser Musikshow. Die Bands eroberten der Reihe nach die Herzen der Zuschauer, die immer wieder mit lautem Beifall die Musiker anfeuerten. Die farbigen Uniformen boten einen eindrucksvollen Kontrast zum grünen Fußballrasen und ließen die gelaufenen Bilder und Formationen sehr gut zur Geltung kommen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Musikinstrumente bis hin zu Dudelsäcken verlieh der Veranstaltung eine besondere Note. Die gute Abstimmung der Bands untereinander zeigte sich bereits in der ersten Hälfte, als die Strasser Garde mit ihren Dudelsäcken gemeinsam mit der Show & Brass Band aus Alsfeld aufspielte. Eine sehr harmonische Einlage bot die Gruppe aus Linden, die mit ihrer beeindruckenden Show ‚Tanz der Vampire‘ die Zuschauer sogar zwischenzeitlich das Klatschen vergessen ließ. Bereits unter Flutlicht kam schließlich die lustige Truppe der Leinegarde auf das Spielfeld und heizte die Stimmung der gut gelaunten Zuschauer weiter an.

Das zuvor angekündigte leuchtende Finale begann mit dem Einmarsch aller Musikgruppen, begleitet durch Fackelträger der Feuerwehr Walldorf. Anschließend spielten alle Musikgruppen gemeinsam die deutsche Nationalhymne und sorgten für Gänsehautstimmung bei dem einen oder anderen Besucher oder Mitwirkenden. Dem Beifall war zu entnehmen, dass dieses Tattoo die Erwartungen aller vermutlich übertroffen hat und die Feuerwehr Walldorf mit ihrer Jubiläumsfeier einen positiven Eindruck bei der Bevölkerung hinterlassen konnte. Nach dem fetzigen Ausmarsch der Musiker, der den ungeübten Fackelträgern an der einen oder anderen Stelle unter dem Jubel der Zuschauer den Schweiß auf die Stirn trieb, startete ein großes Abschlussfeuerwerk, das den gelungenen Abend gebührend abrundete.

>> spontanes Abschlusskonzert der Leinegarde (Teil 1 / Teil 2)

Die Feuerwehr Walldorf bedankt sich bei allen Besuchern und Gästen für die gute Stimmung, bei allen Musikern für die hervorragende Show, bei allen Mitwirkenden und Helfern für den reibungslosen Ablauf, beim Wettergott für das fast perfekte Wetter und bei allen Partnern und Freunden für die Unterstützung bei dieser gelungenen Feier.

CH

Fotos: R. Hirth / C.Kircher

Mathilde wirbt unter Altersgenossen für das Jubiläum - 25.05.2015

Am Pfingstmontag gesellte sich unsere Mathilde beim 'Rust'n'Chrome' zu vielen anderen Oldtimern, die im Rahmen des 'Walldorf Rock'n'Roll Weekender 2015' auf dem Ausstellungsgelände in der Wiesenstraße Aufstellung bezogen hatten. Obwohl Mathilde mittlerweile keinen erwähnenswerten 'Rust' und als ehemaliges Arbeitstier auch kaum 'Chrome' vorzuweisen hat, machte sie bei diesem Heimspiel eine gute Figur zwischen all den Straßenkreuzern, Muscle Cars und Pick Ups und nutze die Gelegenheit, um unter den interessierten Besuchern etwas Werbung für die Jubiläumsveranstaltungen zu machen.

CH

Kommunaler Kindergarten überraschte Feuerwehr zum Jubiläum - 18.04.2015

Eine besondere Überraschung hielt der Kommunale Kindergarten für die Feuerwehr zu ihrem 150. Geburtstag bereit. Viel verraten wurde durch Frau Hecht, Leiterin des Kindergartens, im Vorfeld nicht. Lediglich, dass die Feuerwehr zu einer Ausstellungsvernissage und einer Vorführung der Kinder am 18.04.15 um 14.00 Uhr herzlich eingeladen ist, bei der es um die Feuerwehr und ihr Jubiläum geht. Mit einer kleinen Abordnung – da man auch an der Messe Walldorf stark präsent war - machte sich die Feuerwehr auf den Weg in den Kindergarten. Von der Ausstellung waren die Feuerwehrangehörigen dann allerdings mehr als überrascht. Es wurde gemalt und gebastelt in allen Größen und Farben, die Kinder zeigten sich sehr kreativ. Ergänzend zu der Ausstellung wurden zwei Musik- und Theaterstücke vorgeführt, bei denen es natürlich um die Feuerwehr ging. Die Krönung am Ende des offiziellen Teils war die Übergabe des gerahmten Liedtextes durch die Kindergartenkinder an die Feuerwehr. Zum Abschied bekam jeder der anwesenden Feuerwehrmänner und -frauen sogar noch eine schön verpackte Tüte mit selbst gebackenen Feuerwehrkeksen. Für die Feuerwehr war es anschließend selbstverständlich die Kinder noch in die mitgebrachten Feuerwehrfahrzeuge schauen und wie ein großer Feuerwehrmann darin Platz nehmen zu lassen. Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Hecht, ihrem Team und natürlich ganz besonders bei den Kindern. Wir hoffen, dass wir den Auftritt noch einmal am 17.07.15 bei der Vernissage der Bildausstellung anlässlich des Jubiläums im Rathaus bewundern können.

FE

Jahreshauptversammlung - 24.04.2015

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Walldorf fand am 24. April im Haus der Feuerwehr statt. Im Rahmen der Begrüßung hieß Kommandant Frank Eck Bürgermeisterin Christiane Staab, den ersten Beigeordneten Otto Steinmann, Ruth Weiffen in Vertretung für Klaus Brecht (Fachbereichsleiter Ordnung und Umwelt) und einige Mitglieder des Gemeinderats willkommen. Von Seiten des Unterkreises Walldorf war Unterkreisführer Hermann Würzer nach Walldorf gekommen. Ebenso der Einladung gefolgt waren der Abteilungskommandant der Feuerwehr Wiesloch Jürgen Bodri, der Unterkreisführer des Unterkreises Wiesloch Jürgen Förderer, der stellv. Abteilungskommandant der Feuerwehr St.Ilgen Alexander Specht sowie der stellv. Verbandsvorsitzende Kurt Spiegel.

Im Anschluss an das Gedenken an den im Jahr 2014 verstorbenen Kameraden Karl Nicolai sowie alle verstorbenen Feuerwehrmitglieder in der ganzen Welt, stellte Jugendwartin Lena Nicolai die Aktivitäten und Übungen der Jugendfeuerwehr vor. Mit viel Spaß bei der Sache haben die Jugendlichen im vergangene Jahr neben mehreren Ausflügen nach Berlin, Altlußheim oder die Eishalle Wiesloch viele Übungen durchgeführt. Höhepunkt war der alljährliche BF-Tag. Simulierte Einsätze und das gemeinschaftliche Miteinander einer Berufsfeuerwehr werden hierbei nachempfunden. Markus Fichtner, stellv. Kassenwart, informierte über den Stand der Kasse im Jahr 2014 und wurde von Seiten der Kassenprüfer bestätigt. Auf Empfehlung der Kassenprüfer wurden die Kassenwarte Dennis Kollenz und Markus Fichtner von den Mitgliedern der Feuerwehr einstimmig entlastet. Im Anschluss begann Kommandant Frank Eck mit einem Bilderrückblick über das Einsatzgeschehen des vergangene Jahres zu berichten. Neben vielen Standardeinsätzen gab es auch wieder einige schwere Aufgaben zu bewältigen. Verschiedene Fälle wurden detaillierter beschrieben und den anwesenden Gästen erläutert. In Summe wurde bei 143 Einsätzen 47 Verletzten geholfen, vier tödlich verletzten Personen konnte leider nicht mehr geholfen werden. Nach dem Einsatzrückblick führte Frank Eck aus, dass die Feuerwehren aus Wiesloch und Walldorf sowie die Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen AG unter dem Schlagwort 'Feuerwehr WiWa HDM' bestimmte Beschaffungen für Ausrüstungsgegenstände gemeinsam abstimmen, um finanzielle Sparpotentiale zu nutzen. Nicht jedes Gerät muss bei allen drei Feuerwehren vorgehalten werden (siehe z.B. neubeschafftes Abstützmaterial für Tiefbauunfälle im Jahresbericht 2014), da im Ernstfall die gegenseitige Unterstützung problemlos funktioniert. Am Ende seines Rückblicks über das vergangene Jahr wollte Kommandant Frank Eck den Anwesenden einen aktuellen Beitrag jedoch nicht vorenthalten. Das Frühlingsfest im Kommunalen Kindergarten am 18. April dieses Jahres stand anlässlich des 150. Jubiläums im Zeichen der 'Feuerwehr'. Die zu Besuch angerückten Feuerwehrleute staunten nicht schlecht über die Kreativität der Kinder. Der gesamte Kindergarten war geschmückt mit kleinen und großen Feuerwehrautos aus Karton, kleinen Einsatzszenarien und vielen Bildern. Den Höhepunkt bildeten zwei Tanz- und Gesangsvorführungen bei denen die Kinder selbst vollen Einsatz zeigten. Die von Frank Eck gezeigten Videoaufzeichnungen sorgten auch bei den Anwesenden der Jahreshauptversammlung für positives Erstaunen und Freude.

Im Anschluss wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung die diesjährigen Ehrungen durch Unterkreisführer Hermann Würzer und den stellv. Verbandsvorsitzenden Kurt Spiegel durchgeführt. Geehrt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Gerald Frey. Die Ehrennadel in Bronze des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten: Perry Frueh, Andreas Guld, Michael Heinbuch, Daniel Kaufmann, Daniel Nicolai, Ferdinand Weißbrod und Patrick Wiedemann. Die Ehrennadel in Silber erhielten: Marcel Hausner, Klaus Kempf, Andre Köhler, Kai König, Günther Kowalski, Carmen Menger, Tanja Nauert, Karin Nicolai, Thorsten Plachta und Frank Winnes. Die Große Ehrenurkunde für 50 Jahre Feuerwehrdienst wurde Hans Kuhn verliehen. Befördert wurden durch Bürgermeisterin Christiane Staab zum Feuerwehrmann: Anton Scheider, Matthias Krings, Robin Paucke, Sabrina Simon, Dirk Weißmann und Rolf Bechberger. Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert: Markus Kempf, Timo Schäfer. Zum Hauptlöschmeister: Joaquin Aldana, Christian Sandritter und zum Hauptbrandmeister: Thorsten Plachta.

Nach den Beförderungen richtete die Bürgermeisterin ihr Wort an alle Anwesenden und unterstrich die sehr gute Arbeit der Feuerwehrleute in Walldorf. Eine derart beschäftigte freiwillige Wehr sei in ihren Augen kaum von einer Berufsfeuerwehr zu unterscheiden und sie drücke die Daumen, dass alle Mitglieder immer unversehrt von ihren Einsätzen zurückkommen. Stellvertretend für alle Partner von Feuerwehrleuten bedankte sich Frau Staab bei den Partnerinnen der Kommandanten für ihr entgegengebrachtes Verständnis, wenn die Feuerwehrleute im Einsatzfall zu jeder Tages- und Nachtzeit in den Einsatz müssen. Zum Abschluss des offiziellen Teils ergriffen Jürgen Bodri, Abteilungskommandant Wiesloch, und Jürgen Förderer, Unterkreisführer Wiesloch, das Mikrofon und sprachen die Zusammenarbeit der Feuerwehren aus Wiesloch und Walldorf an. Nur wenige Tage zuvor konnte diese bei einem Großbrand in Altwiesloch ebenso beobachtet werden wie bei vielen vergangenen Einsätzen, bei denen sich die beiden Wehren bzw. die beiden Unterkreise gegenseitig unterstützt haben. Anschließend ging es in den gemütlichen Teil des Abends über. Für das Spanferkelessen bedankt sich die Feuerwehr Walldorf bei Familie Willi Kempf.

Hier geht es zum aktuellen Jahresbericht 2014

CH

Die Feuerwehr Walldorf präsentiert sich bei der Messe Walldorf - 18.&19.04.2015

Bei der diesjährigen Messe Walldorf in und um die Astoria-Halle präsentierte sich die Freiwillige Feuerwehr anlässlich ihres 150 jährigen Bestehens bei strahlendem Sonnenschein den Walldorfer Bürgern. Die Jugendfeuerwehr hatte eine große Anzahl an Spielen für die jungen Besucher der Messe vorbereitet. Die jederzeit beliebten kleinen Feuerwehrautos, das mit einem Strahlrohr zu 'löschende' Brandhaus, ein Übungstunnel oder andere Geschicklichkeitsspiele wurden von den Kindern gerne angenommen. Besonders das Spritzen mit einem Feuerwehrschlauch ist immer wieder ein Ereignis und sorgt für stolze Gesichter. Zum Abschluss zeigte die Jugendfeuerwehr am Sonntag Nachmittag bei einer Übung ihr Können. Die aus dem Löschfahrzeug springende Mannschaft musste einen Brand löschen und eine verletzte Person in Sicherheit bringen. Diese Abläufe, die die Jugendlichen ab einem Alter von zehn Jahren bei ihrer Ausbildung Schritt für Schritt erlernen, sind der Grundstein für eine später routinierte Einsatzmannschaft. Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Walldorf präsentierte neben einigen aktuellen Einsatzfahrzeugen auch ihren Oldtimer und stand den Fragen von interessierten Besuchern Rede und Antwort. Die seit diesem Jahr gültige Rauchmelderpflicht veranlasste den Einen oder Anderen doch nochmal genau bei der Feuerwehr nachzufragen, was man beachten muss und wie man sich am besten schützt. Über die Homepage der Feuerwehr Walldorf (www.feuerwehr-walldorf.de) kann dies jedoch auch alles in Erfahrung gebracht werden. Die von Seiten der Brandschutzerziehungsgruppe angebotene Feuerlöscherunterweisung wurde allerdings nur sehr spärlich genutzt. Direkt angeschlossen an den Bereich der Feuerwehr, hatte das BGV Brandschutzmobil des Landkreises Rastatt Position bezogen. Mit eindrucksvollen Vorführungen wurde den Zuschauern gezeigt was passiert, wenn eine Haarspaydose zu heiß wird und explodiert oder wie hoch Flammen empor stoßen, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht. Die Feuerwehr Walldorf bedankt sich bei allen interessierten Besuchern und hofft mit den gebotenen Informationen mehr Sicherheit im Umgang mit Feuer vermittelt zu haben.

Mitwirken am KNAX-Tag der Sparkasse Heidelberg - 09.04.2015

Im Rahmen der Veranstaltungen und Aktivitäten zum 150 jährigen Jubiläum wirkte die Feuerwehr Walldorf in diesem Jahr beim KNAX-Tag der Sparkasse Heidelberg mit. Vor der Walldorfer Filiale präsentierten sich die Feuerwehrleute mit dem Schwerpunkt Brandschutzerziehung und Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr hatte verschiedene Spiele mitgebracht bei denen die Kinder mit dem Strahlrohr ihr Geschick unter Beweis stellen konnten. Auch das für die Jugendfeuerwehrübungen genutzte Löschfahrzeug war zu besichtigen. Für die kleinen Besucher wartete ein kleines Feuerwehrhaus mit roten Feuerwehrautos. Die Brandschutzerziehungsgruppe war mit dem eigens dafür vorgesehenen Brandschutzerziehungsanhänger vor Ort, verteilte Infomaterialien und beantwortete Fragen rund um das Thema Feuer und dessen Vermeidung.

Übungsblock Brandbekämpfung - Schwerpunkt BMA - 26.03.+ 09.04.2014

Ende März und Anfang April fand der erste Übungsblock zum Thema Brandbekämpfung in den Räumlichkeiten der SAP SE statt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr im Vorgehen bei Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen. Bei einem Alarmeingang durch eine Brandmeldeanlage geht die Feuerwehr immer vom Ernstfall aus. Durch technische Defekte oder auch Täuschungen (Staub, Wasserdampf, ...) solcher Anlagen, ist in der Mehrzahl der Einsätze allerdings vor Ort keine Aktivität durch die Einsatzkräfte erforderlich und die Feuerwehr rückt unverrichteter Dinge wieder ab. Kommt es hingegen zu einer korrekten Brandmeldung durch eine Brandmeldeanlage, heißt es schnell von einem Routineeinsatz ohne Schaden auf eine aktive Brandbekämpfung und ggfls. auch Menschenrettung umzustellen. Welche Strategie einen zügigen Wechsel ermöglicht und welche Schritte dann Zeit sparen, wird im Laufe dieses Jahres anhand theoretischer Überlegungen und praktischer Übungen weiter verfeinert, um im Ernstfall noch effektiver agieren zu können.

CH, Bilder: SAP-Brandschutz

Festgottesdienst zum Feuerwehr-Jubiläum - 15.03.2015

Ein beeindruckendes Bild bot sich am Sonntagmorgen auf der Walldorfer Drehscheibe, als sich über 70 Walldorfer Feuerwehrleute aufstellten, um zu den Klängen des Evangelischen Posaunenchors feierlich in die Evangelische Stadtkirche einzuziehen. Aus luftiger Höhe wehte dabei die Flagge der Feuerwehr vom Teleskopmastfahrzeug hinab über der Drehscheibe. Im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums, das die Freiwillige Feuerwehr Walldorf in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen feiert, luden die Evangelische Kirchengemeinde und die Pfarrgemeinde St. Peter gemeinsam mit der Feuerwehr zum ökumenischen Gottesdienst ein.

Zuvor hatten sich die Feuerwehrleute bereits früh morgens auf dem Walldorfer Friedhof versammelt, um ihrer toten Kameraden zu gedenken. Kommandant Frank Eck, Bürgermeisterin Christiane Staab und Pfarrerin Wibke Klomp erinnerten daran, dass die Verstorbenen den heute Aktiven als Vorbilder dienen sollen. Dies gelte besonders für die verstorbenen Kommandanten Willi Kirn, Gerhard Kempf und Michael Schmidt, an deren Gräbern die Feuerwehr – zugleich stellvertretend für alle anderen verstorbenen Kameraden – Blumenschalen niederlegten. Ein trauriger aktueller Anlass war der Tod des Ehrenstabführers Robert Mülbaier nur einen Tag zuvor, der 25 Jahre den Spielmannszug der Feuerwehr geleitet hatte.

In der voll besetzten Evangelischen Kirche erinnerte Pfarrerin Klomp in ihrer kurzweiligen, sehr persönlichen Predigt an den großen Brand von 1858, dem in Walldorf innerhalb von zwei Stunden wurden 58 Gebäude und 122 Nebengebäude in Schutt und Asche gelegt wurden. Ein Kleinkind und viele Tiere starben in den Flammen, 264 Menschen wurden obdachlos. Aus diesem Anlass fanden sich im Jahr 1865 einige Walldorfer Bürger zusammen, die sich unter dem Leitspruch „Gott zur Ehr‘, dem nächsten zur Wehr“ fortan dem Dienst am Nächsten widmeten. Mit Blick auf das Gleichnis des Barmherzigen Samariters wies Pfarrerin Klomp darauf hin, dass es gerade in der heutigen Zeit kein Selbstverständnis sei, dem Nächsten zu dienen und damit „Gott zu ehren“. Sie zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Freiwilligen Feuerwehr und deren Bestreben, in ihrer Tätigkeit immer besser zu werden. Pfarrer Woschek zitierte die Aufgaben der Feuerwehr – „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ – und bemerkte, dass sich das Tätigkeitsbild lange nicht mehr auf das bloße Löschen beschränkt.

Nicht nur in der Predigt, sondern auch in den anschließenden, von sechs Angehörigen der verschiedenen Abteilungen und Altersgruppen der Feuerwehr gelesenen Fürbitten wurde deutlich, welche Herausforderungen der Dienst in der Feuerwehr mit sich bringt: Die Feuerwehrleute baten Gott darum, das Erlernte professionell anzuwenden, wieder gut vom Einsatz heimzukehren, das beim Einsatz Erlebte gut zu verarbeiten und die richtigen schnellen Entscheidungen zu treffen. Ein besonderer Dank brachten sie dabei gegenüber den Partnern, Familien und Arbeitgebern zum Ausdruck, die für die geopferte Zeit Verständnis und Geduld aufbringen müssten. Dass gerade auch Kameradschaft, Zusammenhalt und Gemeinschaft tragende Stützen einer Freiwilligen Feuerwehr sind, betonten sowohl der Vertreter der Jugendfeuerwehr als auch der Vertreter der Altersmannschaft.

Pfarrer Woschek, Christiane Staab und Stefanie Baldes spielten in einem Rollenspiel nach, wie sich wohl die „Schöpfung des Feuerwehrmannes“ ereignet haben könnte. Gott – gesprochen von Pfarrer Woschek – hatte dem Feuerwehrmann derart zahlreiche positive Eigenschaften zugedacht, dass es seinem Engel – gesprochen von Bürgermeisterin Staab – fast schon zu viel vorkam. Gott gab dem Engel schließlich recht und gab dem Feuerwehrmann vor allem eine große Portion Kameradschaft und Träne des Mitgefühls mit, um alles Erlebte verarbeiten zu können.

In der anschließenden Kollekte, die auf Wunsch der Feuerwehr an „Paulinchen e.V.“ – eine Initiative zugunsten brandverletzter Kinder – geht, kam eine beachtliche Summe zusammen. Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Feuerwehr noch zu einem Sektumtrunk vor der Kirche ein.

M. Bowitz

Fotos: R. Hirth

Hallenfußballturnier in Großniedesheim (Rhein-Pfalz-Kreis) - 14.03.2015

Neben feuerwehrtechnischen Übungen dürfen auch der Spaß und die Fitness bei Feuerwehrleuten nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund nahm am 14. März eine Mannschaft der Feuerwehr Walldorf am Hallenfußballturnier der Feuerwehr Großniedesheim im Rhein-Pfalz-Kreis teil. Traditionell gehört diese Sportart in Walldorf nicht unbedingt zu den Garanten für einen Pokal, das Ziel lag also eher darin das Turnier möglichst nicht auf den hinteren Rängen zu beenden. Mit etwas Glück starteten Jan Schirmacher (Tor), Henry Conteh, Anton Scheider, Robin Paucke, Torsten Seiler, Markus Kempf und Marvin Spannagel in das Turnier, da der erste Gegner nicht antrat. Das 3:0 gewertete Spiel brachte die ersten wichtigen Punkte. Das zweite Spiel konnte gegen die FF Deidesheim mit 1:0 durch ein Tor von Robin Paucke gewonnen werden und stabilisierte die Situation in der Gruppe. Im dritten Spiel musste sich die Walldorfer Truppe mit 0:3 gegen die FF Herrnsheim geschlagen geben, direkt im Anschluss hieß es jedoch wieder 3:0 für die Walldorfer gegen die Heimmannschaft aus Großniedesheim durch drei Tore von Henry Conteh, der mittels Hackentrick den Sieg perfekt machte. Das letzte Spiel der Vorrunde entwickelte sich zu einem spannenden Schlagabtausch, da der Gegner, die FF Lampertheim als Gruppenfavorit direkt in Führung ging. Die FF Walldorf konnte jedoch durch hart erkämpfte Tore von Robin Paucke und Marvin Spannagel das Ruder herumreißen und das Spiel für sich entscheiden. Das Halbfinale wurde leider 0:2 gegen den späteren Turniersieger die FF Heddesheim verloren. Auch im Spiel um den 3. Platz konnten die Jungs aus Walldorf nicht jubeln, hier unterlag man erneut gegen die FF Herrnsheim mit 0:1.

Der Vorstoß bis ins Halbfinale war für die junge Mannschaft aus Walldorf jedoch ein großer Erfolg und der vierte von zwölf Plätzen war ein Ergebnis mit dem man zufrieden den Heimweg antreten konnte. Glückwunsch zu dieser Leistung!

CH

Übungsblock Technische Hilfeleistung - 26.02.+05.03.15

Der erste Übungsblock zur Technischen Hilfeleistung fand dieses Jahr auf dem Gelände des Bauhofs statt. Die Bergung eines schweren Gegenstands aus einer Grube musste von den Übungsteilnehmern durchgeführt werden. Der Gegenstand war eine mehrere hundert Kilogramm schwere Mulde mit Kies, in der Realität könnte es ein Fahrzeug, eine Maschine oder auch ein großes Tier sein. Der Übungsgedanke sah vor verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, um die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Techniken und Geräte zu erkennen. Die Mannschaften des Löschfahrzeugs sowie des Rüstwagens begannen jeweils damit die Mulde etwas anzuheben, um Gurte darunter durchführen zu können. Genutzt wurden hydraulische und pneumatische Hebegeräte sowie Holz zum Absichern. Parallel brachte die Besatzung des Teleskopmasts den Teleskoparm in Stellung, da dieser an dem 2014 ersatzbeschafften Fahrzeug auch als Kran verwendet werden kann. In Absprache zwischen den Fahrzeugführern wurde die Mulde befestigt und konnte vertikal aus der Grube gehoben und an einem 'sicheren' Platz wieder abgesetzt werden. Die Verknüpfung der vorhandenen Ausrüstung und eine gut abgestimmte Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn solche Szenarien im Alarmfall vorliegen. Ein Dank geht an die Übungsplaner für die Ausarbeitung.

CH

Erstes Löschfahrzeug seit 65 Jahren in Walldorf - 20.02.2015

Im Februar 1950 war Konrad Adenauer seit knapp vier Monaten erster deutscher Bundeskanzler, das Ende der Lebensmittelmarken in West Deutschland stand bevor und noch wusste keiner, dass vier Monate später Uruguay Fußball Weltmeister werden würde. Weniger Schlagzeilen verursachte vermutlich die Zulassung des ersten Löschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf am 20. Februar 1950 durch das Landratsamt Heidelberg. Für das 1949 gebaute Fahrzeug begann sicherlich in diesen Tagen auch die Dienstzeit in Walldorf, wo es bis Anfang der 70er Jahre für die Walldorfer Bevölkerung im Einsatz war. Passend zum 150 jährigen Jubiläum der Feuerwehr Walldorf kann also auch unser Oldtimer, genannt 'Mathilde', in diesem Jahr ein großes Jubiläum feiern und erfreut sich trotz des hohen Alters bester Gesundheit. Mit viel Eigenleistung wurden im vergangenen Jahr einige altersbedingte Mängel behoben, um die Fahrtauglichkeit weiterhin zu gewährleisten. Dass sich die Instandhaltung lohnt, zeigt sich immer wieder in den freudigen Gesichtern von Kindern und Erwachsenen, wenn der alte Opel Blitz unterwegs ist, wie hier zum Fototermin vor seinem alten Spritzenhaus, das heute die Stadtbücherei beherbergt.

CH

Übungsblock Gefahrgut - 22. & 29.01.2015

ABC-Gefahrguteinsätze mit atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen sind glücklicherweise sehr selten. Im Ernstfall müssen aber gerade bei diesen Einsätzen wesentliche Schutzmaßnahmen eingehalten werden, um eine Verschleppung von gefährlichen Stoffen zu vermeiden. Der Schwerpunkt des ersten Blocks zum Thema Gefahrgut lag in diesem Jahr im Aufbau eines Dekontaminationsplatzes. Mit dessen Hilfe können Einsatzkräfte, die in unmittelbarer Nähe der Gefahrstoffe eingesetzt waren, untersucht und fachgerecht dekontaminiert werden. Die auf dem Boden ausgebreitete Folie mit Ampelfarben symbolisiert den Einsatzkräften verschiedene Bereiche aus dem Schmutzbereich (rot) bis in den sauberen Bereich (grün). Aus dem Gefahrenbereich kommend erfolgt zunächst eine Kontrolle der Einsatzkleidung, kontaminierte bzw. verschmutzte Kleidung wird je nach Gefahrstoff gereinigt oder vorsichtig abgenommen und sicher verwahrt. Die Kontrolle wird fortgesetzt bis an der Person keine Gefahrstoffe mehr nachgewiesen werden können. Anschließend zeigt das grüne Feld den Weg in den sauberen Bereich. Diese vielleicht an ein buntes Spiel erinnernde Vorgehensweise macht es den Einsatzkräften einfach die wichtigen Bereiche abzugrenzen und im Ernstfall schnell und sicher reagieren zu können.

CH

Neues aus Freeport - Straßenname verdienten Feuerwehrleuten gewidmet

Bereits am 13. Dezember erwartete die Familie Mauersberger im Rahmen der Weihnachtsfeier der Excelsior Hook and Ladder Company #1, kurz Truck Company, der Feuerwehr Freeport eine große Überraschung. Denn im Jahr 2014 feierten Don („Mouse“) und sein Bruder John ein rundes Dienstjubiläum. „Mouse“ ist einer der treibenden Kräfte in Freeport, die die Partnerschaft zwischen den Feuerwehren in Freeport und Walldorf aufrecht erhalten. Seit nunmehr fünfzig Jahren leisten die Brüder ihr Ehrenamt bei der Truck Company, der für die Hubrettungsfahrzeuge zuständigen Einheit unserer Partnerfeuerwehr. Gleichzeitig markiert das Jubiläum von Don und John ein weiteres rundes Jubiläum, da 1914 bereits ihr Großvater der Truck Company beitrat. Die Familie Mauersberger ist damit in der dritten Generation und seit 100 Jahren der Feuerwehr Freeport und der Truck Company verbunden. Wie schon sein Großvater und sein Vater diente Don der Feuerwehr Freeport als Führungskraft und Kommandant.

Um das außergewöhnliche Engagement der Familie Mauersberger für die Stadt Freeport zu ehren, wurde ein Teilstück der Church Street, in der sich das Feuerwehrhaus der Truck Company befindet, umbenannt. Zukünftig heißt das Teilstück „Mauersberger Way“. Stadtrat und Bürgermeister übergaben die Straßenschilder an Don und John Mauersberger.

Herzlichen Glückwunsch an „Mouse“ und John Mauersberger zu dieser Ehre!

JD

Neujahrsempfang der Stadt Walldorf - 11.01.2015

Den Auftakt für das Jubiläumsjahr der Feuerwehr Walldorf bildete der Neujahrsempfang der Stadt Walldorf in der Astoria-Halle. Im Rahmen dieser traditionellen Veranstaltung präsentierte sich die Wehr den Gästen, um auf die 150 jährige Geschichte und das besondere Jahr für die Floriansjünger in Walldorf aufmerksam zu machen. Denn vor eineinhalb Jahrhunderten wurde in Walldorf die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Vor der Halle wurden die Besucher des Empfangs von den leuchtenden Einsatzfahrzeugen empfangen. Zwischen den Fahrzeugen mit auffälliger Lackierung stand allerdings auch eines passend zu der dunkelroten Fassade der Astoria-Halle. Hierbei handelte es sich um das erste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Walldorf, das vor genau 65 Jahren in Dienst gestellt wurde und bis Anfang der 70er Jahre in Walldorf ausrückte. Im vergangen Jahr wurde es mit viel Eigenleistung restauriert. Im Foyer der Astoria-Halle zeigte eine Ausstellung mit verschiedenen Einsatzuniformen, Funkmeldeempfängern, Löschgeräten und Bildern einen Querschnitt der Feuerwehrarbeit in der Astorstadt. Kleine Modelle ließen einen Blick auf unterschiedliche Einsatzszenarien zu. Interessierte Leser konnten sich bereits eine Jubiläumsschrift sichern, die viele interessante Informationen und Details über die Walldorfer Feuerwehr im Wandel der Stadtgeschichte enthält. Das ganze Jahr über kann dieses Heft an den Jubiläumsveranstaltungen oder im Feuerwehrhaus erworben werden. Die Feuerwehr Walldorf freut sich auf ein schönes Jubiläumsjahr und wünscht an dieser Stelle nochmals allen Walldorfern ein gutes neues Jahr.

CH

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