Aktivitäten der Feuerwehr 2014

Übergabe Rauchvorhang durch BGV - 04.12.2014

Im Rahmen eines Vortrags zum Thema Versicherungen und Ehrenamt durch den Bezirksdirektor Thomas Geier und den Direktionsbevollmächtigten Hubert Axtmann des BGV / Badische Versicherungen konnte ein mobiler Rauchvorhang an Kommandant Eck und Gerätewart Norbert Müller übergeben werden. Mobile Rauchvorhänge werden eingesetzt, um die Ausbreitung von Brandrauch in betroffenen Gebäuden zu reduzieren. Speziell in Mehrfamilienhäusern stellt ein verrauchtes Treppenhaus eine enorme Gefahr für Personen dar, die über diesen Weg ins Freie gelangen wollen. Erst vor wenigen Tagen ist bei einem solchen Fall eine Person im Rems-Murr-Kreis ums Leben gekommen. Weiterhin kann Brandrauch auch in nicht direkt von einem Feuer betroffenen Gebäudebereichen oder Wohnungen erhebliche Schäden verursachen. Der Vorhang wird beispielweise an der Tür zu einer Brandwohnung eingesetzt und reduziert den Austritt von Rauchgasen in den rauchfreien Bereich, wenn die Einsatzkräfte die Tür öffnen müssen, um die Brandbekämpfung vorzunehmen. Die Feuerwehr Walldorf bedankt sich beim BGV / Badische Versicherungen für die Spende dieses Rauchvorhangs.

CH

Ganztagesübung Technische Hilfeleistung - 22.11.14

Bei sonnigem Wetter konnte die Feuerwehr Walldorf am 22. November eine Ganztagesübung zur Technischen Hilfeleistung durchführen. Am Vormittag befasste man sich mit dem Abstützen von einsturzgefährdeten Gebäudeteilen. In einer Halle der ehemaligen Wäscherei Schäfer wurde mit Holzkonstruktionen eine Abstützung des baufälligen Dachs vorgenommen, um die bereits bestehenden Abstützungen zu unterstützen bzw. nachspannen zu können. Eine statische Planung und der Einsatz von Nagel, Hammer und Kettensäge war gefragt.

Am Nachmittag mussten zwei simulierte Verkehrsunfälle auf dem Vorplatz des Hauses der Feuerwehr abgearbeitet werden. Die anrückenden Kräfte fanden zunächst zwei PKW vor, einer lag auf der Seite und brannte, der andere saß instabil mit der Hinterachse auf einem Hindernis auf. Für die Feuerwehrleute hieß es den Brand zu bekämpfen, die Fahrzeuge gegen Verrutschen und Kippen zu sichern und die Verletzten zu befreien. Unter Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten wurde zunächst ein Zugang und dann eine Rettungsöffnung für die Insassen geschaffen.

Das zweite Szenario beinhaltet nur ein verunfalltes Fahrzeug, allerdings mit vier Insassen. Diesmal stand der Faktor Zeit im Fokus. Die Besatzungen des Vorausrüstwagens und des Rüstwagens arbeiteten parallel an beiden Seiten des Fahrzeugs, nahmen die Türen raus und entfernten das Dach. So konnten die Insassen patientenschonend aus dem Fahrzeug gehoben werden.

CH

Hilfeleistungsübung mit modernen Fahrzeugen

Alte Fahrzeuge ohne Airbags und mit geringer passiver Sicherheit sind aus Gründen der Verfügbarkeit normalerweise die Basis für Hilfeleistungsübungen mit simulierten Verkehrsunfällen. Da jedoch solche Fahrzeuge auf den Straßen immer seltener werden, können diese Bedingungen nicht alle Unwägbarkeiten heutiger Einsätze abbilden. Aus diesem Grund haben dieses Jahr zwei Gruppen an einer Übung mit modernen Fahrzeugen teilgenommen. Der Schwerpunkt lag darin die Tücken von Karosserien nach aktuellem Stand der Technik kennenzulernen. Immer steifer werdende Sicherheitszellen für den Insassenschutz stehen vielen Bauteilen gegenüber, die aus Gewichtsgründen weich oder spröde sind. Sie bieten kein ausreichendes Widerlager, um mit hydraulischen Rettungsgeräten Zugangsöffnungen zu schaffen. Bewährte Öffnungstechniken bei einer Blechkarosse sind bei Aluminium oder Kunststoff teilweise schwierig umzusetzen, wenn Bauteile unkontrolliert nachgeben. Dann heißt es die Rettungstaktik an die Gegebenheiten anzupassen, um verunfallten Personen zu helfen. Die passende Methode kann im Ernstfall wichtige Minuten einsparen und am Ende über Erfolg oder Misserfolg im Einsatz entscheiden. Neben der Karosse selbst wurde auch das Thema alternative Antriebe und daraus entstehende Gefahren für die Einsatzkräfte angesprochen. Beispielsweise verlaufen bei E-Fahrzeugen oder Hybrid Fahrzeugen Stromkabel mit hohen Leistungen, die nicht mit den Rettungsgeräten angeschnitten werden dürfen. Schwerwiegende Stromschläge könnten die Helfer selbst außer Gefecht setzen. Bis von den Übungsobjekten nur noch ein Haufen Schrott übrig blieb, konnten alle Teilnehmer intensiv trainieren und sich Kenntnisse über moderne Fahrzeuge und deren Knackpunkte im Einsatzfall aneignen.

CH

Kerwemontag im Haus der Feuerwehr - 20.10.2014

Am Kerwemontag öffnete die Feuerwehr Walldorf traditionell die Hallentore für die Bevölkerung. Für das leibliche Wohl war den ganzen Tag mit Schweinshaxen, Steakbrötchen, Currywurst, Leberknödel oder auch Kuchen bestens gesorgt. Dank des passablen Wetters füllten sich auch auf dem Vorplatz die Bänke schnell mit hungrigen Gästen. Am Abend heizte die Band 'Mondspritzer' aus Nußloch den Besuchern ordentlich ein, die bis zum Schluss ausgelassen tanzten. Ein Highlight des Abends war wie gewohnt der Auftritt der Stobblhobblä aus Forst, die mit ihrer Guggemusig die Halle sprichwörtlich zum Beben bringen.
Die Feuerwehr Walldorf bedankt sich bei allen Gästen für den Besuch und freut sich auf nächstes Jahr.
CH

Brandbekämpfungsübung - 25.09.2014 und 09.10.2014

Am 25.09.2014 und 09.10.2014 fand der dritte Übungsblock Brandbekämpfung statt. In diesem ging es um das Auffrischen der Grundlagen für einen Brandeinsatz.
Trotz vielen verschiedener technischen Möglichkeiten bilden die Grundlagen immer noch das wichtigste Gut einer jeden Feuerwehrfrau und eines jeden Feuerwehrmannes. Zur Erzielung eines besseren Lernerfolgs sind die jeweiligen Übungsteilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Die etwas neueren Kameraden haben sich dazu in Ruhe in einer Stationsausbildung mit den einzelnen Bestandteilen auseinandergesetzt. Sie haben sich dazu mit dem Aufbau einer Wasserversorgung, dem Stellen von tragbaren Leitern sowie der Be- und Entlüftungsgeräte beschäftigt.
Für die erfahreneren Kollegen ging es darum diese einzelnen Komponenten in einem gemeinsamen Übungsszenario durchzuführen. Hierzu ist ein Brand im Parkhaus an der "Obere Grabenstraße" angenommen worden. Ein Trupp ging unter Atemschutz vor, während weitere Kräfte die Wasserversorgung bis zur Steigleitung des Parkhauses vorbereiteten. Zur "Entrauchung" ist der Lüfter in Stellung gebracht worden. Außerdem ist das Anleitern am Objekt geübt worden. Weitere Kräfte waren mit dem Einsatzleitwagen vor Ort und übten den Umgang mit den verschiedenen technischen Einrichtungen. Bei diesem wurde beispielsweise der externe Funkmast aufgebaut.
Bedingt durch die Jahreszeit war es von Nöten beide Übungsstellen auszuleuchten, so dass auch gleich der Umgang mit den Beleuchtungsgeräten aufgefrischt werden konnte.
KD

Familienwandertag rund um Walldorf – 23.08.2014

Zu einem Wandertag für alle Abteilungen der Feuerwehr inklusive deren Familien lud Kommandant Frank Eck an diesem leider etwas bewölkten Samstag.
Eine große Anzahl Wanderer traf sich um kurz nach 10 Uhr mit mehreren Bollerwagen am Haus der Feuerwehr, wo bei einer ersten Begrüßungsbrezel die Route und der Tagesablauf erklärt wurden.
Über mehrere Etappen sollte es zu verschiedenen Zwischenzielen gehen an denen jeweils ein kleiner typischer Imbiss aus verschiedenen Ländern wartete.
Frisch gestärkt ging die erste Etappe durch das Neubaugebiet Walldorf Süd, über die Fußgängerbrücke bis in die Altrottstraße. In Italien konnten die Wanderer köstlichen Schinken probieren oder einen Cappuccino trinken. Die nächste Etappe ging aus dem Industriegebiet in Richtung Tom-Tatze-Tierheim, wo unter der Brücke der K4256 die Landesgrenze nach Frankreich überquert wurde. Baguette, Salami, Käse und Trauben warteten hier auf die eifrigen Ausflügler. Anschließend ging die Route weiter am Damm entlang, an der Lutherischen Brücke vorbei bis an die Gemarkungsgrenze nach Sandhausen. An der Station Österreich wartete erneut ein Imbiss mit Laugengebäck, um keinen Hunger bei den Wanderern aufkommen zu lassen. Eine letzte Zwischenstation nahe Sandhausen führte die Kinder und Erwachsenen schließlich zurück nach Walldorf, wo man am Hundeplatz gemeinsam grillte und den Tag ausklingen lassen konnte.
Von klein bis groß bedanken sich alle Teilnehmer für diesen schönen Tag bei allen Organisatoren um Frank Eck, den Unterstützern, dem Verpflegungstrupp (Karl-Heinz Ulrich und Alexander Specht), der immer voraus eilte, um die Imbisse aufzubauen sowie dem Hundeverein.
CH

Hilfeleistungsübung im Wald - 24.07.14

Im Walldorfer Wald fand am 24.07. eine Übung der Feuerwehr Walldorf zur Technischen Hilfeleistung statt. Der Schwerpunkt dieser Übung lag im Heben, Bewegen und Absichern von schweren Lasten sowie im korrekten Umgang mit Kettensägen. Mit Seilwinde, Greifzug, Hebekissen, hydraulischen Hebewerkzeugen, Gurten, Balken, Sägen und vielen weiteren Gerätschaften wurden gefällte und zur Verfügung gestellte Baumstämme gezogen, angehoben, abgestützt und zerkleinert. Speziell die runde und instabile Form der Stämme forderte an vielen Stellen Einfallsreichtum und Kreativität, um Gefahren abzusichern aber auch simulierte Unfallopfer zeitnah zu befreien. Die hohe Außentemperatur heizte den Teilnehmern dabei ordentlich ein.
CH

Teilnahme am Stadtschützenfest - 06.07.2014

Auch in diesem Jahr nahm die Feuerwehr Walldorf wieder mit mehreren Teams am Stadtschützenfest teil.
Nach kurzer Einweisung durch den Veranstalter ging es zunächst an die Probeschüsse. Anschließend wurde es ernst. Jedem Teilnehmer standen nun drei Scheiben á fünf Schuss für den Wettkampf zur Verfügung. Drei Teilnehmer zusammen bildeten je ein Team.
Nach erfolgreichem Abschluss wurden die Scheiben zwischen den Teams verglichen. Im Anschluss gingen die Teams zum gemütlichen Teil des Schützenfestes über, bevor am Abend die Ergebnisverkündung anstand. Den besten Platz erreichte das Team 'Feuerwehr 2' mit dem dritten Platz.
KD

Brandbekämpfungsübung - 03.07.2014

Automatische Brandmeldeanlagen sind vergleichsweise häufig der Grund für Alarmierungen der Feuerwehren. Obwohl Staub, Wasserdampf, Bauarbeiten, technische Defekte oder unsachgemäßer Umgang in einer Vielzahl der Fälle für Fehlalarme sorgt, gibt es doch immer wieder Einsätze in denen durch die verknüpften Anlagen eine schnelle Alarmierung im Brandfall ermöglicht wird. Ein solches Szenario wurde bei dieser Brandbekämpfungsübung angenommen, um das schnelle Umschalten von einem Routineeinsatz auf eine Brandbekämpfung und Menschenrettung zu trainieren.
Wie bei einer regulären Alarmierung zu einer Brandmeldeanlage fuhr der Löschzug an dem betroffenen Gebäude in der Altrottstraße vor. Nachdem die Lage des betroffenen Melders in der Brandmeldezentrale des Gebäudes eingesehen wurde, begab sich der Gruppenführer des ersten Löschfahrzeugs mit seinem Angriffstrupp auf die Erkundung im Gebäude. Eine Funkbrücke mit mehreren Personen stellt in solchen Fällen den Funkkontakt in weit verzweigten Gebäuden sicher.
Eine simulierte starke Verrauchung im Obergeschoß veranlasste schließlich den Gruppenführer dazu die restlichen vor dem Gebäude wartenden Einsatzkräfte auf einen Brandeinsatz vorzubereiten. Da der Brand auf der Rückseite des Gebäudes vermutet wurde, gingen die restlichen Fahrzeuge dort in Stellung und die Mannschaften bereiteten parallel eine Brandbekämpfung sowie eine Menschenrettung vor. Mehrere Trupps kämpften sich mit Schlauchmaterial ins dritte Obergeschoß vor und suchten die betroffenen Räume nach vermissten Personen ab. Alle Verletzten konnten gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.
Im Anschluss an die Nachbesprechung konnte die Übung mit einem konstruktiven aber positiven Fazit beendet werden.
CH

Übungsblock THL - 22.05.+ 05.06.14

Ein Übungsblock zur Technischen Hilfeleistung stand am 22. Mai und am 05. Juni auf dem Dienstplan der Einsatzabteilung. An jeweils zwei Übungsfahrzeugen wurde das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall von der Unfallabsicherung, der Erkundung, der Schaffung eines Zugangs bis zur Befreiung der Person aus dem Fahrzeug trainiert.
Welche Stellen eignen sich zum Schneiden, welche Gefahren gehen von unter Spannung stehenden Fahrzeugteilen aus, wie schützt und betreut man die verletzten Insassen oder wie sichert man ein Fahrzeug, um Erschütterungen zu vermeiden? Unter der Anleitung von erfahrenen Feuerwehrfrauen und -männern konnten unerfahrenere so lange Fragen stellen und üben bis von den Fahrzeugen kaum noch etwas übrig war.
Der Dank gilt wie gewohnt dem Ausbildungsteam für die Planung und Umsetzung des Übungsblocks.
CH

Mobile Brandübungsanlage Schwetzingen - 10.05.2014

Am 10.Mai fuhr eine Gruppe aus acht Atemschutzgeräteträgern nach Schwetzingen zur mobilen Brandübungsanlage der EnBW. Die an wechselnden Standorten eingesetzte Übungsanlage simuliert unter kontrollierten Bedingungen einen Kellerbrand und eröffnet gerade weniger erfahrenen Einsatzkräften eine gute Übungsmöglichkeit. Gasbefeuerte Brandstellen warten auf die über eine Wendeltreppe in den 'Keller' hinabsteigenden Einsatzkräfte. Übungsbeobachter steuern die Flammen entsprechend der Löschvorgänge der Übungsteilnehmer und verdeutlichen so den Löscherfolg. Oder sie zeigen auf wie hartnäckig Brände sein können, wenn man mit der falschen Methode arbeitet und die Flammen sich nicht niederschlagen lassen. Neben einfachen Brandstellen lässt sich auch ein Flash Over simulieren, der durch die Entzündung heißer Rauchgase über den Köpfen der Einsatzkräfte entstehen kann. Eine schnelle Reaktion und die entsprechende Nutzung des Strahlrohrs sind hier gefragt.
Zuletzt wurde ohne feuerwehrtechnisches Vorgehen eine reine Wärmegewöhnung durchgeführt. Unter 'Volldampf' wurde der Raum eingeheizt und gerade die jüngeren Feuerwehrmänner bekamen einen Eindruck unter welchen Bedingungen ein realer Brand ablaufen kann.
Ein Dank geht an die Kameraden der Feuerwehr Schwetzingen, die sich an diesem Tag die Zeit für die Übung genommen haben.
CH

Übungsblock Brandbekämpfung – 10.04.+24.04.2014

An den Abenden des 10. und 24. April fand der zweite Übungsblock zur Brandbekämpfung statt. Die jeweils angenommenen Kellerbrände in einem Bürogebäude in der Industriestraße wurden mit einem kompletten Löschzug angefahren. Durch die Einsatzleitung wurden zunächst die Fahrzeuge in Position gebracht und ortskundige Personen befragt, um das unbekannte Szenario einschätzen zu können. Unter Atemschutz rückten Einsatzkräfte des ersten Löschfahrzeugs zur Personensuche und Brandbekämpfung in den Keller vor. Vor dem Rauch auf das Dach geflüchtete Personen wurden über den Teleskopmast gerettet. Die Mannschaft des zweiten Löschfahrzeugs stellte die Wasserversorgung des Mastes sicher und hielt den Sicherungstrupp für die Trupps im Keller bereit.
In der gemeinsamen Übungsnachbesprechung konnte ein überwiegend positives Fazit gezogen werden.
Ein Dank geht an die Firma REALTECH für die Möglichkeit die Räumlichkeiten für die Übung nutzen zu können sowie an die Übungsleitung.
CH

Jahreshauptversammlung - 11.04.2014

Am 11.04.14 lud die Freiwillige Feuerwehr Walldorf zur Jahreshauptversammlung ins Haus der Feuerwehr ein. Kommandant Eck konnte im voll besetzten Saal neben einigen Partnern der Feuerwehr die Führungsriege des Rathauses um Bürgermeisterin Christiane Staab, mehrere Mitglieder des Gemeinderats, die Kommandanten bzw. die stellvertretenden Kommandanten aus Wiesloch und St. Ilgen sowie der Berufsfeuerwehr Heidelberg, die Unterkreisführung, das Technische Hilfswerk Wiesloch-Walldorf, den Spielmannszug sowie die Alters-, Sonder-, Jugend- und Aktivenabteilung der Wehr begrüßen.
Nachdem man den Toten gedacht hatte, zeigte Jugendwart Dirk Frey letztmalig die Aktivitäten der Jugendwehr auf, die erneut viele Highlights über das ganze Jahr verteilt vorzuweisen hatte. Einige der Highlights waren neben Schauübungen, die unter anderem auch vor den Eltern und den Aktiven vorgetragen wurden, Ausflüge zur Partnerfeuerwehr in Gersbach, das alljährliche Zeltlager in Altlußheim und auch ein Besuch im Europapark Rust. Dirk Frey wird berufsbedingt sein Amt an Lena Nicolai übergeben, die künftig gemeinsam mit Detlef Raab die Geschicke der Jugend leiten wird.
Der Spielmannszug verwies auf seinen Abschnitt im über 40-seitigen Jahresbericht, in welchem alle wichtigen Informationen rund um die Wehr zu finden sind.
Der langjährige Kassenwart Ralf Hirscher übergab sein stellvertretendes Amt an den Feuerwehrkameraden Markus Fichtner, um sich künftig tiefer dem Verwaltungsbereich der Wehr widmen zu können. Die Entlastung der Kassenwarte war aufgrund der einwandfreien Kassen- und Buchführung zu erwarten.
Das Statement des Kommandanten zeigte tiefe Einblicke in das Einsatzgeschehen im Jahr 2013. Frank Eck nahm in seinen Ausführungen neben dem normalen "Alltagsjob" auch das Wirken der Wehr weit über die Stadtgrenzen hinaus, Kameradschaftspflege und Ausflüge, sowie besondere Einsatzszenarien in den Focus und beleuchtete diese mit Film und Videoaufnahmen. Auch Neuanschaffungen, Zukunftsvisionen und eine Bilanz stellte Eck in seinem Beitrag dar.
Frau Bürgermeisterin Staab war vollen Lobes für die geleistete Arbeit, nahm die Beförderungen und Ehrungen der Feuerwehrangehörigen Tobias Lauinger (Hauptfeuerwehrmann), Marc Müller (Hauptfeuerwehrmann) und Maximilian Bowitz (Ehrennadel in Bronze des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Neckar) vor und wünschte neben dem Erfolg vor allem ein unversehrtes und verletzungsfreies Zurückkommen von den Einsätzen.
Da keine weiteren Tagesordnungspunkte eingegangen waren, konnte Kommandant Eck in den gemütlichen Teil der Jahreshauptversammlung überleiten und bedankte sich bei Fam. Willi Kempf für die Unterstützung an diesem Abend.
CH

Hier finden Sie den Jahresbericht 2013 als Download.

Übungsblock Gefahrgut - 27.03. + 03.04.2014

Nahezu jeder Einsatzauftrag kann sich beim Eintreffen der Feuerwehr vor Ort in einen Gefahrstoffeinsatz wandeln. Bei einem Verkehrsunfall, bei einem Brand, bei einer einfachen technischen Hilfeleistung oder auch bei einer Türöffnung können bei der Alarmierung nicht bekannte austretende Gefahrstoffe die Einsatzkräfte, andere Menschen sowie die Umwelt gefährden.
Der Schwerpunkt des zweiten Übungsblocks zum Thema Gefahrgut lag deswegen darin die Gefahren rechtzeitig zu erkennen und den Einsatzverlauf in die notwendige Richtung zu lenken.
Am ersten Termin wartete auf die Übungsteilnehmer am Schulzentrum ein PKW, neben diesem lag eine busstlose Person. Was auf den ersten Blick eher wie ein Verkehrsunfall oder rein medizinischer Notfall aussah, wandelte sich umgehend in einen Gefahrguteinsatz, da im PKW Verpackungen mit Gefahrstoffsymbolen entdeckt wurden. Die Bewusstlosigkeit der Person könnte demnach etwas damit zu tun haben, von einer Gefahr für andere Menschen musste ausgegangen werden. Diese Gefahren erkennen - Absperren - ggfls. eine entsprechende Menschenrettung durchführen - ggfls. Spezialkräfte anfordern, nach diesen Grundregeln sollte ein Gefahrguteinsatz ablaufen.
Der zweite Übungstermin fiel zufälligerweise einem realen Gefahrguteinsatz zum Opfer. Auf der Kreuzung zwischen der L723 und der B291 (Monsterkreuzung) geriet ein Bus in Brand (Einsatz 31). Als Folge der Brandeinwirkung liefen Betriebsstoffe aus, die von der Feuerwehr aufgenommen werden mussten bevor eine größere Gefahr für Mensch und Umwelt entstand. Ein kleiner Teil von Einsatzkräften, die nicht an der Einsatzstelle gebunden waren und am ersten Termin nicht anwesend waren, nutzten jedoch den Abend, um die relevanten Punkte in einem theoretischen Unterricht durchzusprechen.
CH

Übung Technische Hilfeleistung - 13.+ 20.03.2014

Die Technische Hilfeleistung ist über die letzten Jahrzehnte ein fester Bestandteil der Feuerwehrarbeit geworden. Bei Verkehrsunfällen, Bauunfällen oder anderen Notsituationen, die schnell schweres technisches Gerät benötigen, sind im Regelfall Feuerwehren im Einsatz.
Hauptbestandteil des Übungsblocks zur technischen Hilfeleistung der Feuerwehr Walldorf im März war deswegen der Umgang mit hydraulisch und pneumatisch betriebenen Rettungsgeräten. Wie üblich in Gruppen aufgeteilt, beschäftigte sich ein Teil mit pneumatischen Lufthebern und Hebekissen, ein Teil mit hydraulisch betriebenen Stempeln, Scheren und Spreizern sowie ein dritter Teil mit der Ausstattung des Vorausrüstwagens, der speziell bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt. Nach gewissen Abständen wurde gewechselt.
Mit Hilfe von pneumatischen Hebehilfen lassen sich beispielsweise Fahrzeuge oder andere tonnenschwere Lasten anheben, wenn Personen darunter eingeklemmt sind. Die enormen Kräfte können jedoch nur gepaart mit einem sicheren Umgang zum Erfolg führen. Ebenso ist die Kenntnis über die verschiedenen Einsatzzwecke unumgänglich, nicht jedes Hilfsmittel ist in jeder Situation die beste Lösung.
Hydraulische Rettungsgeräte (Stempel, Scheren, Spreizer) werden vorrangig bei Verkehrsunfällen eingesetzt, wenn stark deformierte Fahrzeuge zu öffnen sind, um Fahrzeuginsassen aus ihrer Lage zu befreien. Einerseits extrem kraftvoll, können diese Geräte aber auch äußerst sensibel eingesetzt werden. Dies zeigte ein Übungsteil bei dem mittels Spreizer mit über 10 Tonnen Schließkraft ein Schnapsglas angehoben werden musste. Da ein Einsatz nie wie ein anderer ist, ist es wichtig die verschiedenen Möglichkeiten und Einsatzzwecke der guten Walldorfer Ausstattung zu kennen.
CH

Ehrungsabend - 21.02.2014

Traditionell konnte auch dieses Jahr der Ehrungsabend der Feuerwehr Walldorf im Rahmen einer Gemeinderatsitzung im Rathaus stattfinden.
Nach der Eröffnung der Sitzung durch Bürgermeisterin Christiane Staab übernahm Kommandant Frank Eck das Mikrofon und richtete sein Grußwort an alle Anwesenden.
Die Ehrungen durch das Land Baden Württemberg übernahmen Kreisbrandmeister Peter Michels und Unterkreisführer Hermann Würzer.
Geehrt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Klaus-Jürgen Kempf, Jürgen Kollenz und Thomas Riemensperger.
Die Ehrungen durch den Kreisfeuerwehrverband wurden durch den stlv. Vorsitzenden Kurt Spiegel durchgeführt.
Die Ehrennadel in Silber für langjährige Ausschusstätigkeit oder Mitgliedschaft erhielten Joaquin Aldana Rueda, Achim Frey, Christian Hornig, Jürgen Kempf, Christian Lang, Edgar Mayer, Stefan Prause, Jürgen Reinhardt, Theo Riemensperger und Rainer Scholl.
Die Ehrennadel in Bronze erhielten Maximilian Bowitz, Jurek Dudler, Dirk Frey, Dennis Kollenz und Jörg Schlögl.
Nach der Ansprache der Bürgermeisterin, in der sie auf die stabile Mitgliederzahl und die gute Jugendarbeit in Walldorf einging, übernahm sie selbst die Beförderung von 22 Feuerwehrfrauen und -männern.
Diese waren: Henry Conteh, Natalie Hesse, Lisa Mülbaier, Nicolas Schell, Torsten Seiler und Leander Weißbrod zum Feuerwehrmann; Torben Deschner, Kevin Drieschner, Fredy Kempf und Marvin Spannagel zum Oberfeuerwehrmann; Tobias Lauinger, Stefan Mazur, Marc Müller, Daniel Nicolai und Theo Riemensperger zum Hauptfeuerwehrmann; Ralf Hirscher zum Brandmeister sowie Willi Stangl zum Oberbrandmeister. Klaus Deschner, Alexander Hauger, Jürgen Kempf und Christian Lang wurden zum Hauptbrandmeister, Frank Eck zum leitenden Hauptbrandmeister befördert.
Im Anschluss an die Ehrungen und Beförderungen dankte Frau Bürgermeisterin Christiane Staab Herrn Kommandant Frank Eck sowie seinen Stellvertretern Alexander Hauger und Thorsten Plachta für die gute Arbeit im vergangenen Jahr.
Zum Ausklang des Abends luden die Geehrten ins Haus der Feuerwehr ein.
CH

Atemschutzübung - 13.02.2014

Die erste Atemschutzübung 2014 erfolgte zweigeteilt. Weniger erfahrene Atemschutzgeräteträger vertieften die Grundlagen eines Gebäudeinnenangriffs im Feuerwehrhaus, andere erfahrenere Einsatzkräfte übten das Ausrüsten im Fahrzeug sowie die ersten Schritte nach dem Erreichen der Einsatzstelle.
Für diejenigen im Feuerwehrhaus umfasste dies das generelle Vorgehen im Vierertrupp, das Öffnen von Türen zu Brandräumen sowie das Abscannen der Umgebung mit der Wärmebildkamera. Die anderen Übungsteilnehmer waren auf die beiden Löschfahrzeuge LF20/20 und LF20/24 aufgeteilt und fuhren verschiedene fiktive Brandobjekte in der Stadt an. Hierbei musste die Anfahrt für das Ausrüsten mit Atemschutzgeräten genutzt und vor Ort die richtigen Geräte mitgeführt und eingesetzt werden. Die Grundlagen aber auch ein praktisches Umsetzen dieser Punkte unter wechselnden Örtlichkeiten bildeten das Ziel dieser Übung.
CH

Fahrsicherheitstraining - 18.01.+ 25.01. + 15.02.

An drei Samstagen im Januar und Februar nahmen drei Gruppen an einem LKW Fahrsicherheitstraining am Hochkenheimring teil. Bestandteile des Vormittags waren Slalomfahrten, das korrekte Einstellen der Sitzposition sowie Bremsen auf trockener und glatter Fahrbahn. Die Unterschiede waren mit den schweren Einsatzfahrzeugen deutlich erkennbar.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten Bremsungen auf einseitig glattem Untergrund und Ausweichmanöver vor plötzlich auftauchenden Wassersäulen.
Für Einsatzfahrten sind die Walldorfer Feuerwehrleute wieder ein Stück besser geschult, um Mannschaft und Fahrzeuge immer sicher zu Einsätzen und zurück zu bringen.
CH

Kettensägenlehrgang - 07.+ 08.02.2014

Am zweiten Februar Wochenende fand ein Kettensägen Lehrgang statt. Denn der seit einiger Zeit geforderte 'Kettensägen Führerschein' zum Führen einer Kettensäge gilt auch für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Nach einem theoretischen Teil am ersten Abend ging es am zweiten Tag in den Wald, um das Erlernte in der Praxis zu proben. Unter den wachsamen Augen der Ausbilder konnten so alle Teilnehmer erfolgreich die durch den Förster vorab gekennzeichneten Bäume fällen. Ein anschließendes Grillen rundete den Lehrgang ab.
CH

Brandbekämpfungsübungen - 30.01. + 06.02.2014

An zwei Donnerstagen fanden die beiden ersten Brandbekämpfungsübungen dieses Jahr statt. Die Grundlagen eines Löschangriffs mit Menschenrettung standen dieses Mal auf dem Plan. In drei Gruppen aufgeteilt wurden sämtliche tragbaren Leitern besprochen und gestellt, Knoten und Stiche zum Sichern von Gerät und Personen wiederholt und geübt sowie die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Hydrantennetz (Oberflur/Unterflur) durchgespielt und praktisch angewandt. Trotz der vielen technischen Neuerungen der letzten Jahre und Jahrzehnte, sind es diese grundlegenden Handgriffe, die bei einer Feuerwehrfrau und einem Feuerwehrmann immer noch sitzen müssen.
CH

Gefahrgutübungen - 16./23.01.2014

Die ersten Gefahrgutübungen 2014 fanden an den Abenden des 16. und 23. Januar statt. Wegen der schlechten Witterung wurden die Übungen in der Fahrzeughalle durchgeführt. Übungsschwerpunkte lagen im Aufbau eines regulären Dekontaminationsplatzes sowie eines Dekontaminationsplatzes im Schnelleinsatzzelt für schlechte Wetterlagen.
Anschließend wurde eine Dekontamination von Feuerwehrleuten nach einem Einsatz mit atomaren Gefahren durchgeführt. Hierbei werden die zu prüfenden Einsatzkräfte durch eine Art Schleuse aus dem Gefahrenbereich in den sauberen Bereich geleitet (rot/gelb/grün). Gegenstände oder Kleidung mit gemessener Dekontamination werden abgenommen.
CH

Erfahrungsaustausch mit Kripo - 03.01.2014

Wie bereits in vergangenen Jahren konnte auch diesmal ein Unterrichtsabend mit Brandermittlern der Kriminalpolizei durchgeführt werden.
Karl-Heinz Mayer und Henry Liebgott der Kriminalpolizei Wiesloch schilderten die Arbeit der Brandermittler, die im Prinzip beginnt, wenn Feuerwehren zusammenpacken und den Einsatzort wieder verlassen.
Doch obwohl es nur kurze zeitliche Überschneidungen der beiden Gruppen am Einsatzoprt gibt, ist es extrem hilfreich, wenn man die Arbeit der anderen versteht. Denn daraus ergeben sich zum Beispiel für die Feuerwehr Vorgehensweisen bei der Brandbekämpfung, die es den Beamten im Nachhinein einfacher macht zu ermitteln. Ebenso können Eindrücke eines Brandes gesammelt werden, die bei der Rekonstruktion hilfreich sind.
Leider wird es durch die Restrukturierung der Kriminalpolizei ab 2014 aus Kapazitätsgründen vermutlich nicht mehr möglich sein einen solchen Austausch durchzuführen, der in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass Polizei und Feuerwehr sich gegenseitig besser unterstützen können.
Bleibt zuletzt der Dank an die Beamten Mayer und Liebgott sowie die Kollegen, die auch in den Jahren zuvor gerne der Einladung nach Walldorf gefolgt waren.
CH

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