Aktivitäten der Feuerwehr 2012

Fahrsicherheitstraining Hockenheim - 29.01.2012

Damit alle LKW-Führerscheinneulinge sicher und gut gerüstet auf unseren Walldorfer Straßen voran kommen, besuchten Sie am letzten Sonntag im Januar auf dem Hockenheimring ein ganztägiges Fahrsicherheitstraining. Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Gruppe von Maschinisten an einem solchen Training teilnehmen dürfen.
Auf dem Programm standen verschiedene Szenarien, wie sie im Alltag eintreten könnten.
Zum Aufwärmen gab es einen Slalomparcours um sich an Fahrzeug und Gegebenheiten zu gewöhnen, ehe man in Bremsmanövern auf trockenem Straßenbelag den Bremsweg der verschiedenen Fahrzeuge austesten konnte.
Gewicht und Geschwindigkeit sind gerade bei Fahrzeugen in dieser Gewichtsklasse sehr zu beachten, da Geschwindigkeits- und Gewichtsunterschiede beim Bremsen gleich mehrere Meter ausmachen können. Zum Trainingsprogramm gehörte außerdem das Bremsen und Reagieren auf halbglatter- und glatter Fahrbahn, so dass auch Situationen mit Unter- und Übersteuern geübt werden konnten. Das Abbremsen und Abfangen eines Fahrzeuges in glatter Hanglage gehörte ebenso dazu, wie das Bremsen in glatten Abbiegesituationen. Mit diesen Eindrücken konnten die Führerscheinneulinge wichtige Erfahrungswerte für den Alltag sammeln, um Mannschaft und Fahrzeug immer unfallfrei durch unsere Straßen bewegen.

Hochzeit von Stefan und Simone - 30.01.2012

Am 30.01.2012 heiratete unser Feuerwehrmitglied Stefan Prause seine Simone im Standesamt in Walldorf. Trotz der ungünstigen Tageszeit ließen es sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Walldorf nicht nehmen vor dem Standesamt Spalier zu stehen, um den frisch Vermählet zu gratulieren. Nach einer Fahrt mit dem Teleskopmast über die Dächer von Walldorf wurden wir noch zu einem Umtrunk ins Astorhaus eingeladen

Familientag - 26.02.2012

Zum Brunch ins "Holiday Inn" und im Anschluss ins Kino das war das Programm des Familientages der Feuerwehr Walldorf.

Am Sonntag, dem 26.02.12 trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr Walldorf mit Kind und Kegel am Gerätehaus um zusammen mit einem Bus und den Einsatzfahrzeugen zum "Holiday Inn" zu fahren. Hier konnte nach Herzenslust gegessen und geschlemmt werden. Nach diesem gemütlichen Beisammensein ging es weiter zum "Luxor" Kino am Bahnhof Walldorf/Wiesloch. Hier war ein Kino für uns alleine reserviert. Am Eingang standen Getränke und Popcorn bereit. Nach dem Film ging es zurück ins Feuerwehrhaus, wo einige noch den Nachmittag ausklingen ließen.

Jahreshauptversammlung - 09.03.2012

Am Freitag, dem 9.März, trafen sich die Mitglieder der Einsatzabteilung sowie der Altersabteilung, des Spielmannszuges und der Jugendfeuerwehr zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Haus der Feuerwehr Walldorf. Ebenso konnte Bürger-meisterin Christiane Staab, Beigeordneter Otto Steinmann und ein Großteil des Walldorfer Gemeinderates begrüßt werden.
Von Seiten der benachbarten Feuerwehren waren neben Unterkreisführer Herrmann Würzer aus Sandhausen Jürgen Bodri (Kommandant Feuerwehr Wiesloch), Rainer Kircher (Ehrenkommandant Feuerwehr Wiesloch) Orhan Bekyigit (Kommandant Werkfeuerwehr Heidelberger Druckmaschinen AG) und Alexander Specht (Stlv. Kommandant Feuerwehr St.Ilgen) anwesend.
Nach den einleitenden Worten durch Kommandant Frank Eck und dem Totengedenken für Feuerwehrkameraden, die weltweit im Einsatz ihr Leben ließen bzw. nach ihrer Dienstzeit verstorben sind, folgten der Bericht des Jugendwartes Dirk Frey, welcher mit einer Bildershow das Jahr 2011 aus der Sicht der Jugendfeuerwehr Revue passieren ließ. Wie gewohnt wurde hier die bunte Mischung aus Training, Spiel und Spaß für die Jugendlichen aufgezeigt.
Im Anschluss folgten der Bericht des Spielmannszuges und des Kassenwartes Dennis Kollenz, des Kassenprüfers Jürgen Kollenz sowie die einstimmig angenommene Entlastung des Kassenwartes, welche die gute Arbeit der Finanzmannschaft bestätigte.
Der Bericht des Kommandanten zeigte anhand einer Fotoserie was die Wehr im vergangenen Jahr geleistet hatte. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren war das Jahr 2011 mit 143 Einsätzen ein eher ruhiges Jahr. Die Anzahl der Brandeinsätze hatte sich jedoch gegenüber 2010 erhöht.
Dies erläuterte Kommandant Frank Eck den anwesenden Gästen anhand einer Serie von Waldbränden, die durch das trockene Wetter im Sommer begünstigt war, sowie leider einer Reihe von Brandeinsätzen, die auf Brandstiftung zurückzuführen waren. Im Bereich der technischen Hilfeleistung wurde unter anderem ein Einsatz den Gästen näher erklärt, bei dem nach einem Verkehrsunfall auf der A6 durch fehlende Rettungsgassen für die Einsatzfahrzeuge den Helfern im Stau wichtige Zeit geraubt wurde.
Anschließend sprach Bürgermeisterin Christiane Staab zu den Feuerwehr-angehörigen und bedankte sich für die freiwillige Arbeit für die Stadt Walldorf aber auch für den Einsatz und die Hilfe in umliegenden Städten und Gemeinden, da auch 2011 ein mit einigen Überlandhilfen gespicktes Jahr für die Feuerwehr war.
Letzter Punkt auf der Tagesordnung war die Wahl des Feuerwehrausschusses, der für fünf Jahre gemeinsam mit dem Kommando und weiteren beratenden Mitgliedern das Geschehen in der Feuerwehr vorantreiben wird. Hierzu konnte den Herren Jürgen Kempf, Ralf Hirscher, Manfred Nauert, Klaus Deschner, Jurek Dudler, Maximilian Bowitz, Norbert Müller und Christian Sandritter gratuliert werden.
Wie in den vergangenen Jahren folgte im Anschluss der gemütliche Teil des Abends der mit Spanferkel und Wein (gespendet durch Willi Kempf und Santino Margheriti) ausklingen konnte.

Hier finden Sie den Jahresbericht 2011 als Download.

Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger - 24.03.

Am Samstag, dem 24. März, fuhr eine Gruppe Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf früh morgens zur Firma I.F.R.T. nach Külsheim bei Tauberbischofsheim, um an einem Training für die Brandbekämpfung in Gebäuden teilzunehmen.
Gefahren für die Feuerwehrleute im so genannten Innenangriff sind unter anderem Raumdurchzündungen (flashover oder rollover) und auch Rauchgasexplosionen (backdraft). Diese Situationen können schlagartig auftreten und lassen sich nur schwer einschätzen. Die Raumtemperatur um die Feuerwehrleute beträgt hierbei deutlich über 500 C. Aus diesem Grund ist es um so wichtiger die Atemschutzgeräteträger auf solche Situationen vorzubereiten. Sie müssen die herrschenden Gefahr so gut wie möglich erkennen und einschätzen, damit sie ihren Einsatz erfolgreich und unbeschadet beenden können.
Diese Heißausbildung beinhaltet neben grundlegender Theorie schwerpunktmäßig das Training in einem Feststoff-Brandcontainer, um den Feuerwehrleuten unter realen aber kontrollierten Bedingungen das Verhalten und die Tücken eines Brandes näher zu bringen. Hierbei erfahren die Teilnehmer was es heißt, wenn eine plötzliche Feuerwalze eine Hand breit über den Helmen hinweg rollt, oder auch die Hitze trotz der Schutzausrüstung den menschlichen Körper in die Knie zwingt. Eindrucksvoll war auch die Demonstration des richtigen und des falschen Einsatzes von Hohlstrahlrohren bei der Brandbekämpfung, was jeder Teilnehmer dann auch mal selbst ausprobieren konnte.
Der Übungstag endete mit kleinen Einsatzübungen und anschließender hydraulischer Belüftung eines verrauchten Raumes. Im Laufe der ersten Jahreshälfte werden noch zwei weitere Gruppen aus Walldorf an diesem Training teilnehmen. Dieses spezielle Training trägt dazu bei den Einsatz von ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen unter Atemschutz sicherer zu machen.

Strahlenschutzübung in Hockenheim

Gefahrguteinsätze mit dem Stichwort Strahlenschutz" sind zum Glück sehr selten. Trotzdem ist das Gefahrenpotential durch technische Anlagen, die Strahler beinhalten, oder auch Transporte radioaktiver Stoffe über die Verkehrsachsen BAB5, BAB6 und diverse Bundesstrassen im Rhein-Neckar-Kreis vorhanden.
Um für solche Situationen vorbereitet zu sein, sind im Rhein-Neckar-Kreis die Feuerwehren Schwetzingen, Gaiberg, Ladenburg und Walldorf speziell für Strahlenschutzeinsätze ausgerüstet und bilden den Strahlenschutzzug.

Am 11.Mai stand hierzu eine gemeinsame Übung auf dem Dienstplan. Die Übungsannahme ging anfangs von einer Explosion einer Schweißanlage mit verschütteten Personen in einem Betrieb in Hockenheim aus. Die zuerst alarmierte Feuerwehr Hockenheim stellte vor Ort fest, dass der Bereich als Strahlenschutzbereich der Gefahrengruppe II gekennzeichnet war, da zur Zeit der Explosion in der näheren Umgebung Messungen mit einem radioaktiven Präparat (Strahler) durchgeführt wurden.
Aus diesem Grund forderte die Feuerwehr Hockenheim den Strahlenschutzzug des Rhein-Neckar-Kreises nach.
Die Aufgabe der Walldorfer Wehr, die mit dem GW-Mess/ELW, dem LF20/24 und dem GW-T angerückt war, bestand darin die aus dem Gefahrenbereich kommenden Einsatzkräfte sowie die verletzten Personen hinsichtlich einer radioaktiven Kontamination auszumessen und gegebenenfalls zu dekontaminieren.
Hierzu wurden durch die Feuerwehr Walldorf zwei Dekontaminationsplätze aufgebaut, die eine saubere Trennung zwischen verschmutztem" und sauberem" Bereich ermöglichen. Die Mess-/Dekontaminationstrupps rüsteten sich mit Schutzanzügen, leichtem Atemschutz (Filter) und dem notwendigen Geräten aus, um die die Messungen durchzuführen. Kontaminierte Kleidung oder Gegenstände müssen fachgerecht abgelegt und unter Verschluss gebracht werden, um eine Kontaminationsverschleppung zu verhindern.

Nach erfolgtem Übungsende bedankte sich die Übungsleitung aus Schwetzingen bei allen Beteiligten und die körperlichen Akkus der Feuerwehrleute konnten dank der Feuerwehr Hockenheim wieder mit heißen Würsten und Getränken aufgeladen werden.
Eine weitere gemeinsame Übung wird im Herbst stattfinden.

Atemschutzübung - 24.05.2012

Der Einsatzbefehl 'Zur Menschenrettung vor' wird erteilt, wenn bei einem Brand Personen vermisst werden.
Für vermisste Personen in einem brennenden Gebäude sind nicht zwingend die Flammen das größte Problem, sondern der Brandrauch. Der Rauch breitet sich deutlich schneller aus und die entstehenden giftigen Gase führen schon nach kurzer Zeit bzw. wenigen Atemzügen dazu, dass die Person bewusstlos wird. Die meisten Opfer bei Bränden fallen dem Rauch und nicht den Flammen zum Opfer (siehe auch hier).
Aus diesem Grund gilt es bei der Suche nach vermissten Personen keine Zeit zu verlieren, im Gegenzug muss jedoch auch so gründlich wie möglich und ausreichend sicher für die Einsatzkräfte gesucht werden.

Um das schnelle Vorgehen bei 'Null Sicht' zu trainieren, hatte das Atemschutzausbildungsteam im Feuerwehrhaus vier Stationen aufgebaut an denen die in Gruppen aufgeteilten Atemschutzgeräteträger trainieren mussten.
Eine Station im ersten Stock legte den Fokus auf die richtige Kommunikation des suchenden Trupps mit dem Gruppenführer vor dem Gebäude. Genaue Lagemeldungen des Trupps per Funk helfen einerseits die Lage im Gebäude zu verstehen (wie sind die örtlichen Gegenbenheiten, wo wurde bereits gesucht, wo brennt es genau, etc.), andererseits ist immer klar wo sich der Trupp befindet und wo man ihn suchen müsste, sollte er selbst in Not geraten.
Bei einer Station im Keller hieß es vermisste Personen zu finden und aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Bei völliger Dunkelheit und zusätzlich verdeckten Atemschutzmasken mussten die Feuerwehrleute die Räume absuchen. Obwohl jeder die Räumlichkeiten kennt, war es nicht leicht sich zurecht zu finden und jeden Winkel zu erreichen.
Die Station im Erdgeschoss stellte die Einsatzkräfte vor die Situation, dass bereits vorher ein Trupp im Gebäude mit der Suche begonnen hatte, aufgrund der Sauerstoffreserven jedoch wieder raus musste. Man tastete sich also entlang der Sicherungsleine des ersten Trupps vor und führte die Suche fort. Wichtig war hier, dass man den Kontakt zur Sicherungsleine nicht verlieren durfte, obwohl die abzusuchenden Räumlichkeiten keine einfachen Grundrisse hatten und zusätzliche Gefahrenstellen (Gasflaschen) auf die vorgehenden Trupps warteten. Verliert ein Atemschutztrupp die Rückzugssicherung, begibt er sich selbst in höchste Gefahr. Ein Test, bei dem die Atemschutzgeräteträger im Nachhinein den Grundriss aus dem Gedächtnis aufzeichnen mussten, zeigte wie wichtig es ist die Orientierung nicht zu verlieren.
Die letzte Station beinhaltete ein Anleitern an einem Fenster mit Hilfe des Teleskopmastes. Der vorgehende Trupp musste die Trittstabilität des Bodens prüfen, dann in den völlig verrauchten Raum einsteigen (wiederum simuliert mit Hauben über den Atemschutzmasken) und auch hier nach vermissten Personen suchen und diese zügig aus dem Gefahrenbereich in den Korb des Teleskopmastes bringen.
Brände in Kinofilmen haben hinsichtlich der Sichtverhältnisse mit der Realität wenig gemeinsam. Man sieht teilweise die Hand vor Augen nicht mehr. Versucht man mit geschlossenen Augen in den eigenen vier Wänden etwas zu suchen und stellt sich zusätzlich vor, dass man die Räumlichkeiten nicht kennt, über 20kg Schutzausrüstung geschultert hat, man sich teilweise bei enormer Hitze bewegt, die Maske das Atmen erschwert und man den Auftrag hat eine hilflose Person zu finden für die jede Sekunde zählt, dann hat man eine grobe Vorstellung davon, was der Befehl 'Zur Menschenrettung vor' für die Feuerwehrleute bedeuten kann.

Kurz vor Ende musste die Atemschutzübung wegen einer Alarmierung zu einem LKW-Brand (Einsatz Nr. 70) frühzeitig abgebrochen werden.
Ein Dank geht an das Atemschutzausbildungsteam für die Zusammenstellung dieser Übung.

150 Jahre Feuerwehr Baiertal - 24.06.2012

Am 24.06.2012 nahm die Feuerwehr Walldorf am Festumzug der Feuerwehr Baiertal anlässlich ihres 150 jährigen Bestehens teil.
Die Fahnenträger führten die Wehr an, gefolgt von der Jugendfeuerwehr mit dem kleinen Nachbau des ehemaligen Tanklöschfahrzeugs, dem musizierenden Spielmannszug und der Aktiven Mannschaft. Hinter den marschierenden Feuerwehrfrauen und Männern folgte auch unser Oldtimer Mathilde", der Teleskopmast sowie der Feuerwehr Werbebus der Fa. Hoffmann Reisen dem Festzug.
Das lange Teilnehmerfeld aus einigen Feuerwehren der Region sowie örtlichen Vereinen schlängelte sich quer durch Baiertal und wurde von vielen Zuschauern verfolgt.
Am Festplatz endete der Zug und einige teilnehmende Fahrzeuge, darunter der Walldorfer Oldtimer von 1949 sowie der Teleskopmast, wurden zu einer kleinen Fahrzeugschau aufgestellt.
Im und um das Festzelt sorgte die Feuerwehr Baiertal für gutes Essen und Unterhaltung.

Hochzeit Jasmina und Dennis - 07.07.2012

Am 7. Juli 2012 heiratete unser Feuerwehrmitglied Dennis Kollenz seine Jasmina in der Kath. Kirche in Sandhausen.
Vor den Toren der Kirche erwartete das frisch vermählte Paar eine große Anzahl Spalier stehender Feuerwehrleute aus Walldorf.
Nach ersten Glückwünschen von Kommandant Frank Eck musste Dennis unter Führung seiner Braut mit verbundenen Augen einen mit Reis gefüllten Luftballon zum Platzen bringen. Im Anschluss gab es noch eine Fahrt mit dem Teleskopmast über die Dächer von Sandhausen.
Die Fahrt zur nachfolgenden Hochzeitsfeier erfolgte für das Brautpaar in unserer Mathilde", dem ersten Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Walldorf.
Am Abend kamen noch der Spielmannszug und der Feuerwehrausschuss zum Gratulieren. Die Glückwünsche wurden vom Spielmannszug musikalisch untermalt.

Brandbekämpfungsübung - 05.07. und 12.07.2012

Wie im vergangenen Jahr konnte die Feuerwehr Walldorf erneut zwei Brandbekämpfungsübungen in einem älteren Gebäude im Kapellenweg durchführen. Aufbauend auf vorangegangenen Atemschutzübungen, die auf das Absuchen von verrauchten Gebäuden ausgerichtet waren, hatte die Übungsleitung sich diesmal einen kompletten Einsatzablauf von der Alarmierung (Abrufen der Gruppen) über die Anfahrt durch die engen Gassen bis zur Brandbekämpfung ausgedacht. Die Mannschaft des Löschgruppenfahrzeugs LF44/1 bekam den Auftrag an der Gebäudevorderseite über ein Fenster in das Gebäude vorzudringen und im ersten Obergeschoss nach einem Brandherd zu suchen. Die Gruppe des Löschgruppenfahrzeugs LF44/2 musste über die Gebäuderückseite anleitern und in das zweite Obergeschoss vordringen.
Entsprechend der Einsatzaufträge lag der Schwerpunkt im Anleitern, im Vornehmen einer C-Leitung über die Leiter und im Absuchen der Räumlichkeiten nach den Brandherden.
Um die Suche an die Realität anzupassen, wurden den Atemschutzgeräteträgern die Masken verbunden, um den dichten Brandrauch zu simulieren.
Nach erfolgreicher Suche wurde der Übungsablauf in den Gruppen analysiert und besprochen, um die Erfahrungen für den Ernstfall nutzen zu können.
Ein Dank geht an die Übungsplaner für die Ausarbeitung der beiden Übungen.

Brandbekämpfungsübung 26.07. und 02.08.2012

Ende Juli und Anfang August führte die Feuerwehr Walldorf zwei Brandbekämpfungsübungen in einem Parkhaus der Firma SAP in der Daimlerstrasse durch.
Das Übungsszenario beinhaltete ein brennendes Fahrzeug in einem der Obergeschosse, in dem Fahrzeug sollte sich noch eine Person befinden. Ein Mitarbeiter, der der Person zu Hilfe eilen wollte, war ebenfalls im dichten Rauch vermisst.
Die Mannschaft des LF20/20 ging im 4er Trupp über die Schiebeleiter zur Personensuche und zur Brandbekämpfung vor. Im brennenden Fahrzeug fanden die Trupps ein Kleinkind in einem Kindersitz vor, es konnte jedoch schnell aus dem brennenden Fahrzeug gerettet werden.
Die Suche nach dem vermissten Mitarbeiter übernahm die Besatzung des Teleskopmastfahrzeugs. Mit Hilfe des Knicks im Teleskopmast konnte über eine Baumkrone hinweg direkt im betroffenen Geschoss angeleitert und die Suche eingeleitet werden. Der Vermisste wurde schnell gefunden und über den Korb gerettet.
Wie immer geht ein Dank an die Ausarbeitenden der Übung.

Mathilde bei Oldie&Treff in Wiesloch - 04.08.2012

Am ersten Samstag im August nahm unsere Mathilde, das mittlerweile 63 Jahre alte und erste Walldorfer Löschfahrzeug (LF8 a.D.), bei der Oldtimerausstellung Oldie & Treff der Freunde historischer Fahrzeuge Wiesloch e.V. teil, die sich mit vielen Oldtimern über die gesamte Wieslocher Fußgängerzone erstreckte.
Gemeinsam mit dem alten Löschfahrzeug LF16 a.D. der Feuerwehr Wiesloch wurde am südlichen Ende der Fußgängerzone Aufstellung bezogen. Die beiden großen in der Sonne leuchtenden Fahrzeuge zogen viele neugierige Blicke auf sich und interessierte Besucher erkundigten sich nach den alten Fahrzeugen und der historischen Ausrüstung. Ältere Semester berichteten, dass sie sich gut an die Zeiten erinnern können an denen solche Fahrzeuge noch im Einsatzdienst standen, bei kleinen Kindern sorgten die alten Feuerwehrautos für strahlende Gesichter.
Unter dem Motto 'Gemeinsam sind wir stark - damals wie heute' beantworteten die Kameraden aus Wiesloch und Walldorf bis in den Nachmittag hinein viele Fragen und freuten sich über die positive Resonanz der Besucher.

Hochzeit Eva und Andreas - 08.09.2012

Am 8. September 2012 heiratete unser Feuerwehrmitglied Andreas Guld bei schönstem Sonnenschein seine Eva in der Kath. Kirche in Walldorf.
Wie gewohnt wurde das frisch vermählte Paar vor der Kirche von vielen Kameraden empfangen und beglückwünscht.
Unter den Augen von Kommandant Frank Eck kuppelte das Paar zwei Schläuche zusammen und symbolisierte so die eheliche Verbindung.
Die Fahrt mit dem Teleskopmast über die Dächer der Hauptstrasse musste sich Andreas allerdings erst verdienen und mit verbundenen Augen einen mit Reis gefüllten Luftballon zum Platzen bringen. Nachdem viele Hände geschüttelt waren ging es mit dem alten Löschfahrzeug 'Mathilde' zur Hochzeitsfeier wo das Paar mit seinen Gästen ausgiebig feiern konnte.

Ereignisreiche Woche für die Feuerwehr

Es gibt bei einer Freiwilligen Feuerwehr ruhige Tage und weniger ruhige Tage. Zu den weniger ruhigen Zeiten zählt sicherlich diese erste Septemberwoche in Walldorf.
Während der Werktage rückte die Wehr schon zu einer Brandmeldeanlage, zu einer Brandnachschau sowie zu zwei Verkehrsunfällen auf den Autobahnen A5 und A6 aus. Bei einem der Unfälle war am Mittwochmorgen ein Sattelzug am Walldorfer Kreuz umgestürzt, der Einsatz dauerte über dreieinhalb Stunden.
Das Wochenende ließ die Melder der Feuerwehrmitglieder jedoch nicht ruhen uns so gab es erneut vier Alarme für die Freiwillige Wehr. Am Samstagmittag kam es zu einem größeren Flächenbrand auf einem Stoppelacker in der Leimengrube nahe der Autobahn A6. Nur zwanzig Minuten nachdem dieser Einsatz abgearbeitet war, eilte die Feuerwehr zum dritten Verkehrsunfall in dieser Woche auf die Autobahn A5. Drei PKWs waren hier kollidiert, eine Person wurde dabei verletzt.
Noch während die ausgerückten Einsatzkräfte wieder in das Gerätehaus in der Schlosstrasse zurückkehrten, versammelte sich der Rest der Walldorfer Feuerwehr, um vor der katholischen Kirche dem frisch verheirateten Kameraden Andreas Guld und seiner Eva zu gratulieren.
Nach einem ruhigen Samstagnachmittag und Abend ertönte dann um 1:42 Uhr am Sonntagmorgen der nächste Alarm, der leider auf mutwillige Brandstiftung zurückzuführen war. Ein brennendes Sofa hatte den Schlaf der Feuerwehrleute unterbrochen. Erst nach einer knappen Stunde konnten die geweckten Feuerwehrleute wieder zurück ins Bett.
Für die Mitglieder des Messtrupps währte die Nachtruhe jedoch wieder nicht lange, denn um kurz nach fünf wurde der Gerätewagen Messtechnik der Feuerwehr Walldorf zu einem Gebäudebrand nach Sinsheim Eschelbach gerufen, um dort Schadstoffmessungen der Umgebungsluft durchzuführen.
Die Bilanz von acht Einsätzen in einer Woche ist für die Walldorfer Feuerwehr nicht alltäglich. Bei den Unfällen gab es zum Glück keine schwer verletzten Personen und die Brände konnten auch schnell gelöscht werden. Die Einsätze zeigen jedoch, dass auch solche ereignisreichen Tage zur Arbeit der Freiwilligen Mannschaft gehören, ob man nun gerade beim Frühstück sitzt, schläft oder einem Kamerad zur Hochzeit gratulieren möchte.

'wir- schaffen - was' Aktion - 15.09.2012

Hurra, hurra, die Feuerwehr war da. Für viele ein Ärgernis, wenn die Feuerwehr anrücken musste, für die Tiere und den Tierpark am frühen Samstag morgen aber eine schöne Sache. Es wurde getreu dem Motto "wir schaffen was" geschafft. Mittels Steck- und Schiebleitern, dem Teleksopmast, Hochdruckreinigern, Besen, Eimer und Schaufeln wirbelten die Feuerwehrfrauen und -männer durch den Tierpark. Dächer, Dachrinnen, Tiergehege etc. wurden entmoost, gesäubert und wieder auf Vordermann gebracht, ehe man mit einem abschließenden Frühstück weiter gezogen ist, um die eigene Leistungsabzeichen Gruppe in Sinsheim zu unterstützen.

Leistungsabzeichen in Gold 2012 - 15.09.2012

Nach dem erreichten bronzenen und silbernen Abzeichen (2009 und 2010) haben zwei Gruppen der Feuerwehr Walldorf am 15. September auch das für manche lange ersehnte goldene Feuerwehr Leistungsabzeichen Baden-Württemberg bestanden.
Die Goldmannschaft besteht aus: Thorsten Plachta (Gruppenführer), Andreas Guld, David Müller, Alberto Hetzel, Dennis Kollenz, Detlef Raab, Tanja Frey, Daniel Nicolai, Markus Fichtner, Christian Halm, Lena Nicolai, Timo Knopf und Jan Schirmacher.
Die Abnahme der Leistungsprüfung fand dieses Jahr im Rahmen der 150 Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Sinsheim statt. Viele Wehren aus dem Rhein-Neckar-Kreis traten an, um sich eine der drei Leistungsstufen zu erkämpfen.
Viele Übungsstunden verhalfen den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus Walldorf zu einem erfolgreichen Abschneiden bei den vorgeschriebenen Übungsläufen für Brandbekämpfung und Technischer Hilfeleistung. Die Brandbekämpfungsübung Gold umfasste einen Löschangriff in einer Garage mit paralleler Menschenrettung über eine Leiter aus dem ersten Obergeschoß des Gebäudes. Bei der Übung zur Technischen Hilfeleistung musste ein verletzter Fahrer aus einem verunfallten Fahrzeug befreit und betreut werden. Ebenso gehörte das Absichern und Ausleuchten der Unfallstelle dazu.
Einen maximal zulässigen Zeitrahmen galt es dabei ebenso wenig zu überschreiten wie eine alles entscheidende Fehlerpunktezahl. Beide Grenzen stellten für die Walldorfer Gruppen jedoch kein Hindernis dar und so konnten am frühen Abend die goldenen Abzeichen von der Kreisführung in Empfang genommen werden.
Zurück in Walldorf wurde die stolz Mannschaft von der obersten Feuerwehrführung, bestehend aus Bürgermeisterin Christine Staab und Kommandant Frank Eck, empfangen und beglückwünscht.
Die beiden Gruppen bedanken sich bei allen mitgereisten Unterstützern, die die Übungen daumendrückend verfolgten.

Gefahrgutübung - 13. und 20.09.2012

Am Haus der Feuerwehr vorbeifahrende Bürger befürchteten an den Abenden des 13. und 20. September evtl. schlimmeres, als ein Großaufgebot an Feuerwehrfahrzeugen die Strassen rund um das Feuerwehrhaus säumten.
Es handelte sich jedoch um zwei Gefahrgutübungen, die aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens rund um Walldorf in gewissen Abständen auf dem Dienstplan stehen.
Das Übungsszenario ging von einem nächtlichen Verkehrsunfall eines Lastwagens aus, der durch einen beschädigten Tank Kraftstoff verlor. Personen waren nicht eingeklemmt und so galt es sich auf das Auffangen des Diesels zu konzentrieren. Tanks von Lastwagen fassen mehrere hundert Liter, im Ernstfall kann eine Leckage also eine deutliche Verschmutzung der Umwelt hervorrufen.
Entsprechend der Ausrückeordnung für Verkehrsunfälle arbeiteten die Mannschaften der Einsatzfahrzeuge (Vorausrüstwagen, Rüstwagen, Löschfahrzeug, Gerätewagen-Messtechnik/Einsatzleitwagen und Gerätewagen Transport) Hand in Hand, um die auslaufende Flüssigkeit nicht ins Erdreich sickern zu lassen.
Zum Einsatz kamen neben verschiedenen Pumpen und Auffangbehältern auch Ausleuchtungsmaterial, Schutzanzüge und schweres Gerät, um den Tank komplett leeren zu können. Der Brandschutz muss parallel über das Löschfahrzeug sichergestellt werden.
Die Notwendigkeit solcher Übungen zeigte sich Anfang September am Walldorfer Kreuz, als ein Sattelzug umgestürzte und die Feuerwehr Walldorf ca. 700 Liter Dieselkraftstoff auffangen musste.

Kerwemontag im Haus der Feuerwehr

Der Auftritt der Guggenmusik aus Forst war wie immer das Highlight des Kerwemontags im Haus der Feuerwehr. Sie brachten die Stimmung in der Fahrzeughalle zum Kochen.
Bei herrlichem Wetter fanden sehr viele Gäste den Weg ins Feuerwehrhaus. Dadurch waren alle Plätze in und vor der Fahrzeughalle den ganzen Tag gut belegt. Für die musikalische Unterhaltung am Abend sorgten Vanessa und Rainer.
Wir freuten uns ganz besonders über den Besuch einer großen Gruppe unserer amerikanischen Freunde aus Freeport/New York und Umgebung, der Feuerwehrkameraden aus Kronshorst/Hamburg und Gersbach im Schwarzwald.
Ein gelungenes Fest, das nur durch die tatkräftige Unterstützung der Partner und Freunde der Feuerwehr durchführbar ist. Nur durch ihre Hilfe ist der große Ansturm auf Haxen, Leberknödel und Co. zu bewältigen.

Übungsblock Techn. Hilfeleistung 11.+ 25.10.2012

An zwei Abenden im Oktober wurde auf dem Gelände des Feuerwehrhauses ein Übungsblock für technische Hilfeleistung durchgeführt.
Notfälle im Bereich der technischen Hilfeleistung ereignen sich häufig so, dass die Einsatzkräfte nicht nach einem bestimmten Schema vorgehen können, wenn es zum Beispiel darum geht verletzte Personen aus einer schwierigen Lage zu befreien. Kreatives Vorgehen und geschicktes Nutzen der feuerwehrtechnischen Geräte ist in solchen Fällen immer wieder gefragt. Aus diesem Grund lag der Fokus dieses Übungsblockes auf dem cleveren Kombinieren von im Laufe des Jahres geübten Abläufen, um eine Lösung für eine Problemstellung zu erreichen.
Den in zwei Gruppen aufgeteilten Teilnehmern bot sich jeweils folgendes Szenario: an einen stehenden PKW war eine Motorhaube angelehnt und ein Holzbalken lag quer über dem Motorraum. Die Aufgabe war nun den Wagen ohne zu schieben ca. 8m nach hinten zu bewegen, die Motorhaube sowie der Holzbalken musste jedoch an der vorgefundenen Stelle bleiben. Beide Gruppen gingen ohne Absprache mit ähnlichen Mitteln vor und setzten Lösungsmöglichkeiten ein, die nach kurzer Zeit zum gewollten Ergebnis führten.
Die Motorhaube wurde in beiden Fällen mit dem Stab-Fast System gesichert, um auch ohne stützenden PKW die Lage nicht zu verändern. Im Realfall wird dieses System genutzt, um verunfallte Fahrzeuge in instabilen Lagen zu sichern (z.B. auf der Seite liegend), um weitere Gefahren durch kippende Fahrzeuge oder Gegenstände zu verhindern.
Die Positionierung des Holzbalkens wurde bei einer Gruppe mittels einem Unterbau aus Holz und einer Leiter mit Arbeitsleine erledigt, die andere Gruppe unterbaute beidseitig mit Holzbalken und Keilen. Das Bewegen der Fahrzeuge ohne direkt eingebrachte Muskelkraft löste eine Gruppe mittels Greifzug, einem manuell betriebenen Seilzug mit Stahlseil, die andere Gruppe bediente sich der Seilwinde des Rüstwagens. In beiden Fällen wiederum wurde ein im Frühjahr gezeigter Trick angewandt, um mit Hilfe eines Abwassergullis einen Festpunkt zum Ziehen zu erzeugen. In den Gulli werden dafür Holzbalken gesetzt, um z.B. einen Baum oder einen anderen Festpunkt zu simulieren.
Nachdem beide Mannschaften die Aufgabe gelöst hatten, zeigte sich das Ausbilderteam zufrieden.

Weihnachtsbaum aufgestellt

Am 08. November unterstützte die Feuerwehr Walldorf beim Aufstellen des großen Weihnachtsbaumes vor der Ev. Kirche an der Drehscheibe.
Mit Hilfe des Teleskopmasts, der eine maximale Rettungs-/Arbeitshöhe von 32m erreichen kann, war der große Baum kein Hindernis. Die Freiwillige Feuerwehr Walldorf wünscht allen Walldorfern eine schöne Vorweihnachtszeit.

Erste Hilfe Kurs - 17./18.11.2012

Zu einem zweitägigen Erste Hilfe Kurs hatten sich einige Frauen und Männer der Feuerwehr Walldorf am vorletzten Novemberwochenende im Haus der Feuerwehr versammelt. Neben grundlegenden Erste Hilfe Themen, die auch bei Rettungskräften der Feuerwehr immer wieder aufgefrischt werden, lag der Fokus auf verschiedenen Einsatzszenarien mit Personenschäden, die die Feuerwehrleute täglich antreffen können. Je nach zeitlichem Ablauf bedeutet dies für die Feuerwehr eine eigenständige Erstversorgung von verletzten Personen oder aber eine anschließende enge Zusammenarbeit mit Notarzt und Rettungsdienst. Gerade die Autobahnen im Walldorfer Einsatzgebiet aber auch Türöffnungen zeigen dies immer wieder.
Erfreulicherweise konnte Dirk Weißmann, Lehrrettungsassistent und Fahrer des in der Walldorfer Rettungswache am Friedhof stationierten Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF), für diesen äußerst kurzweiligen und interessanten Kurs gewonnen werden.
Die gute Kombination aus Theorie, Erfahrungsberichten und Praxisanwendungen half den Feuerwehrleuten das Vorgehen und die Arbeit des Rettungsdienstes zu verinnerlichen. Denn wenn im Ernstfall die Zeit knapp und die Mannschaftsstärke vielleicht auf Seiten des Rettungsdienstes nicht ausreichend ist, ist jede fachkundige Unterstützung durch die Feuerwehr willkommen und notwendig.
Von einem einfachen Verband bis zur Herz-Lungen-Massage, dem Anlegen eines KED-Systems (Rettungskorsett zur Stabilisierung der Wirbelsäule) und dem Einsetzen eines AED (Automatisierter Externer Defibrillator) wurden viele Themen der Erstversorgung durchgesprochen und geübt. Darüber hinaus wurden diverse medizinische Geräte und Hilfsmittel erläutert, um den Feuerwehrleuten ein besseres Bild dessen zu vermittlen was der Rettungsdienst beispielsweise bei der Versorgung von Unfallverletzten tut.
Ein Dank geht an Dirk Weißmann für diesen sehr hilfreichen Austausch unter Walldorfern sowie an die Organisatoren und Helfer bei diesem Wochenende.

Atemschutzübung - 22.11.2012

Die letzte planmäßige Atemschutzübung im Jahr 2012 fand am 22. November im Haus der Feuerwehr statt.
An drei Stationen wurden die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Walldorf vor unterschiedliche Aufgaben gestellt. Das Auffinden von verunfallten oder vermissten Kameraden durch einen Rettungstrupp sowie das Anleitern und Vorgehen über die mehrteilige Steckleiter in das erste Obergeschoss wurde besprochen und geübt.
Beispielsweise mussten die Trupps einen im starken Rauch (simuliert mit verdeckten Atemschutzmasken) verunfallten Feuerwehrmann suchen, der in die Grube der Fahrzeughalle eingebrochen war und sich per Funk nicht mehr verständigen konnte. Bei einem Brand in einer Kfz-Werkstatt könnte beispielsweise solch eine Situation auftreten. Wie gehen die Suchenden vor, was müssen sie beachten, wie kommunizieren sie per Funk mit den Führungskräften vor dem Gebäude, was unternehmen sie nach dem Auffinden des Verunfallten.
Nicht den Fokus der Kameradenrettung hatte der Einsatz der Steckleiter. Dieser ist zum Beispiel notwendig, wenn eine Gebäudeseite nicht über den Teleskopmast oder ein anderes Hubrettungsfahrzeug erreicht werden kann. Die Atemschutztrupps steigen dann über tragbare Leitern in Fenster, Balkontüren, ect. ins Gebäudeinnere ein, um die Brandbekämpfung oder Personensuche zu starten. Auch hier können Gefahren für die Einsatzkräfte in Form von Durchzündungen, instabilen Böden oder schlechten Sichtverhältnissen lauern.
Gemeinsam mit den Übungsplanern und -beobachtern wurden im Anschluss positive und negative Aspekte analysiert und besprochen.
Ein Dank geht wie immer an die Organisatoren und Ausarbeiter der Übung.

Aussprache - 07.12.2012

Am ersten Freitag im Dezember versammelten sich die Walldorfer Feuerwehrleute zur jährlichen Aussprache im Haus der Feuerwehr. Unter der Führung von Kommandant Frank Eck wurden verschiedene Aktivitäten, Ereignisse und Diskussionspunkte aus dem vergangenen Jahr besprochen. Wie gewohnt gab es keine größeren Unstimmigkeiten und ein positives Fazit konnte für das Jahr 2012 gezogen werden.
Im Anschluss standen Themen auf dem Plan, die die kommenden Jahre betreffen. Darunter fiel zum Beispiel die Planung einer Reise zu unserer Partnerfeuerwehr in Freeport NY, die in den letzten Wochen stark von dem Hurrikan Sandy getroffen wurde, sowie Planungen zur generellen Gestaltung der Freiwilligen Feuerwehr in den kommenden Jahren.
Nachdem sich Kommandant Frank Eck und seine Stellvertreter Alexander Hauger und Thorsten Plachta bei der Mannschaft für die gute Zusammenarbeit bedankt hatten, konnten die Feuerwehrleute im gemütlichen Teil des Abends das Jahr ausklingen lassen.

Ausflug in die Rhein-Neckar-Arena - 16.12.2012

Der 16. Dezember war für die Feuerwehr Walldorf ein entspannter Tag, der für die Feuerwehrleute diesmal nichts mit schwerer Einsatzkleidung, Feuerbekämpfung oder Hilfeleistung zu tun hatte. Gemeinsam mit den Partnern, die im Einsatzfall ihre Freunde, Freundinnen oder Ehemänner und Ehefrauen nur noch davon rennen sehen, startete der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück im Haus der Feuerwehr.
Im Anschluß fuhr die gesamte Mannschaft mit Bussen auf Einladung der Familie Gerd Oswald nach Sinsheim in die Rhein-Neckar-Arena, um das Bundesligaspiel zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund zu verfolgen. Aus Sicht der lokalen Fußballfans musste leider eine Niederlage gegen die Dortmunder akzeptiert werden. Dies tat der Stimmung aber keinen Abbruch und der Tag war ein voller Erfolg.
Für die Einladung zu einem solchen Fußballspiel und die gezeigte Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit, die die Freiwillige Feuerwehr immer wieder unter Beweis stellt, möchten sich alle Feuerwehrleute sowie ihre Partner recht herzlich bei Familie Gerd Oswald bedanken.

Alter 'Löschzug' wieder auf der Straße

Anfang 2011 berichteten wir über die Restauration des alten Tragkraftspritzenanhängers, der gemeinsam mit unserer Mathilde (LF8) vor Jahrzehnten für den Brandschutz in Walldorf sorgte. Die Inbetriebnahme des Anhängers zog sich aufgrund fehlender Papiere und anderer Hürden nun etwas länger hin als geplant. Heute, am 21.12.2012, konnte das Gespann aber wieder gemeinsam auf die Straße. Trotz des Schmuddelwetters und des drohenden Weltuntergangs stand zunächst ein Besuch der alten Wirkungsstätte an. Das alte Spritzenhaus in der Hirschstraße, das heute die Stadtbücherei beherrbergt, diente dem alten 'Löschzug' bis 1968 als Unterkunft. Im heutigen Haus der Feuerwehr ist leider neben den Einsatzfahrzeugen kein Platz für unseren Oldtimer, allerdings können das alte Löschfahrzeug und der Anhänger in einer trockenen Halle untergestellt werden, um für Walldorf ein Stück Feuerwehrgeschichte zu erhalten.

Letzter Einsatz

148

17.10.2017

Zimmerbrand

Rheinstraße

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Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg

Seit dem 01.01.2015 gilt auch in Baden-Württemberg eine Rauchmelderpflicht.

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Euro-Notruf 112

Seit 2008 sind Feuerwehr und Rettungsdienst europaweit unter der 112 erreichbar.

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Helfen Sie der Feuerwehr bei ihrer Arbeit - es kostet nur wenig Zeit

Mitglieder einer Freiwillige Feuerwehr sind rund um die Uhr bereit ihre Freizeit zu opfern, um anderen zu helfen. Helfen auch Sie mit, dass die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer nicht unnötig erschwert wird. Achten Sie bitte im Alltag auf diese Punkte.

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